Gott lässt uns nicht im Finstern.
Nur wenn wir ihn verlassen,
gehen wir zugrunde.
Gott lässt uns nicht im Finstern.
Nur wenn wir ihn verlassen,
gehen wir zugrunde.
Ach, mein Gott, nichts ist kostbarer als die Zeit,
und nichts wird geringer geachtet,
nichts leichtsinniger verschwendet als die Zeit.
Die Tage des Heiles gehen vorüber,
und niemand denkt daran.
Die Augenblicke eilen dahin und kommen nie mehr zurück,
und niemand beklagt es.
Unaufhaltsam fließt die Zeit dahin und der Tor bemerkt nicht,
was er verliert.
Bernhard von Clairvaux
Allmächtiger, ewiger Gott, dein eingeborener Sohn hat unsere menschliche Natur angenommen und wurde am heutigen Tag im Tempel dargestellt. Läutere unser Leben und Denken, damit wir mit reinem Herzen vor dein Antlitz treten. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Oration aus dem Stundengebet zum Fest „Darstellung des Herrn„
Je dunkler es hier um uns wird,
desto mehr müssen wir das Herz öffnen
für das Licht von oben.
Edith Stein
Das Beste, das wir auf dieser Welt tun können, ist:
Fröhlich sein, Gutes tun
und die Spatzen pfeifen lassen.
Denken wir bei heiterem Himmel an den Sturm
und im Sturm an den Steuermann.
Gregor von Nazianz
Ist dir auch schon einmal aufgefallen, dass einige Priester statt liturgischer Bücher irgendwelche losen Zettel hin und her schieben, oder gar eine eigene Ringmappe haben, mit von ihnen zusammengestellten Texten, die sonst nirgends zu finden sind, außer halt bei ihm?
Auszug aus einem Beitrag zum Jahr des Glaubens von Bruder Johannes-Marcus (FJM). Mehr zu dem Thema gibt es hier.
Gottheit tief verborgen, betend nah ich dir.
Unter diesen Zeichen bist du wahrhaft hier.
Sieh, mit ganzem Herzen schenk ich dir mich hin,
weil vor solchem Wunder ich nur Armut bin.
Augen, Mund und Hände täuschen sich in dir,
doch des Wortes Botschaft offenbart dich mir.
Was Gott Sohn gesprochen, nehm ich glaubend an;
er ist selbst die Wahrheit, die nicht trügen kann.
Quelle: Thomas von Aquin (GL Nr. 546)
„Jesus sprach zu ihr: »Ich bin die Auferstehung und das Leben.
Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er gestorben ist.“
Quelle: (Johannes 11,25)
„Stell dein Tun dem Herrn anheim,
dann gelingen deine Pläne!“
Quelle: (Sprichwörter 16,3)
Egal, was wir machen, alles geschehe im Namen des Herrn. In dieser Gesinnung werden wir die wahre innere Freude gewinnen, weil wir in allem etwas Höheres sehen, nämlich Gottes Reich.