Im Stall zu Betlehem berühren sich Himmel und Erde.
Der Himmel ist auf die Erde gekommen. Deswegen
kommt von dort Licht über alle Zeiten hin; deswegen
entzündet sich dort Freude; deshalb wird dort Gesang
geboren.
Im Stall zu Betlehem berühren sich Himmel und Erde.
Der Himmel ist auf die Erde gekommen. Deswegen
kommt von dort Licht über alle Zeiten hin; deswegen
entzündet sich dort Freude; deshalb wird dort Gesang
geboren.
Ob wir nun Hirten oder Weise sind – das Licht und seine
Botschaft rufen uns, aufzubrechen, herauszugehen aus
der Verschlossenheit in unsere eigenen Wünsche und
Interessen auf den Herrn zu und ihn anzubeten.
Jesus wurde für uns geboren, um bei uns zu bleiben
und jedem, der ihm die Tür des eigenen Herzens öffnet,
das Geschenk seiner Freude, seines Friedens, seiner
Liebe anzubieten.
Die Windeln sind bereit, damit das Kind recht empfangen
werde. Aber in der Herberge gibt es keinen Platz.
Irgendwie wartet die Menschheit auf Gott, auf seine
Nähe. Aber wenn es so weit ist, haben sie keinen
Platz für ihn.
Wenn wir uns von seiner heilenden Liebe
anrühren lassen und anderen helfen, den
Weg zu Gott zu finden, sind wir bereit für
Weihnachten, für sein Kommen und seine
Gemeinschaft mit uns Menschen.
Die Jungfrau Maria, die das strahlende Licht Gottes
empfangen hat, möge für uns eine Quelle des
Friedens, der Freude und der Liebe sein.
Wir wollen von Maria lernen, uns innerlich
darauf vorzubereiten, das Weihnachtsfest
mit Freude und in edler Gesinnung zu erwarten.
Bitten wir also die Mutter des herrn,
dass sie uns in dieser Adventszeit helfe,
unsere Wege zu „ebnen“, indem wir uns
vom Wort Gottes leiten lassen.
Das Wort Gottes ist das Subjekt,
das die Geschichte bewegt,
die Propheten inspiriert,
den Weg des Messias bereitet,
die Kirche zusammenruft.
Was in unserem Leben krumm, uneben und schief ist,
wollen wir vor Gott hintragen. Er macht alles recht und
gerade, wenn wir uns von seiner heilenden Liebe
anrühren lassen und anderen helfen, den Weg zu
Gott zu finden.