Wie Johannes der Täufer
wollen wir Gott zu unserem
Herzen sprechen lassen.
Wie Johannes der Täufer
wollen wir Gott zu unserem
Herzen sprechen lassen.
Christus kommt zu jedem von uns
und zur ganzen Menschheit als Heiland.
Auch in den Prüfungen des Lebens, in den Stürmen,
die den Glauben und die Hoffnung ins Wanken geraten
lassen, wollen wir daran denken, dass wir Kinder der
Gottesmutter sind und die Wurzeln unseres Daseins in
die unendliche Gnade Gottes eingesenkt sind.
Machen wir unser Herz für Jesu Kommen
verfügbar und aufnahmebereit und vertrauen
wir der Jungfrau Maria den Wunsch an, dass
ihr Sohn uns in ihrem Leben nahe ist!
Die Adventszeit möge für uns eine Zeit der Buße sein,
so dass wir, wenn Christus kommt, ihn freudvoll
aufnehmen, an seiner Weisheit Anteil haben und
eins mit ihm werden.
Alle Christen mögen voll freudiger Hoffnung
und nach dem Beispiel Mariens auf Gottes
Gnade vertrauen und nach einem
heiligmäßigen Leben streben.
Da wir so viele falsche Sicherheiten zusammenbrechen sehen,
merken wir vor allem, dass wir einer verlässlichen Hoffnung
bedürfen, und diese findet sich allein in Christus. Jesus, der
Herr, ist in der Vergangenheit gekommen, er kommt in der
Gegenwart und wird in der Zukunft kommen.
„Richtet euch auf und erhebt eure Häupter; denn eure
Erlösung ist nahe“ (Lk 21,28).
Dieser Gedanke begleite uns in der Zeit der
freudigen Erwartung des Kommens des Herrn.
An der Mutter Jesu sehen wir die Schönheit des Menschen,
wie Gott ihn gewollt hat und zu der auch wir gerufen sind.
Ihre Fürsprache erhalte uns in der Gnade Gottes und stärke
uns in unserem täglichen Streben, damit wir mit reinem
Herzen zu ihm gelangen.
Lasst uns wachsam sein für die Gegenwart Jesu in unserer
Welt und daran denken, dass wir in Mitleid und Barmherzigkeit
wachsen und bereit sein sollen, Gottes Willen als Zeichen der
Hoffnung anzunehmen.