Wenn man jemandem vergibt,
dann sagt man ihm gleichsam:
Ich will nicht, dass du stirbst,
sondern dass du lebst; ich will
immer nur dein Wohl.
Wenn man jemandem vergibt,
dann sagt man ihm gleichsam:
Ich will nicht, dass du stirbst,
sondern dass du lebst; ich will
immer nur dein Wohl.
Jesus in die Wüste der
Fastenzeit zu folgen ist eine
notwendige Voraussetzung dafür,
an seinem Ostern, seinem
„Exodus“ teilzuhaben.
Das Heil ist in der Tat
ein Geschenk, eine Gnade Gottes,
aber damit es in meinem Leben
wirksam werden kann, bedarf
es meiner Zustimmung, einer
Annahme, die sich in konkreten
Tatsachen zeigt, also im Willen,
wie Jesus zu leben, ihm
nachzufolgen.
Die Fastenzeit erweitert
unseren Horizont, sie richtet uns
auf das ewige Leben aus. Hier
auf Erden befinden wir uns auf
einer Pilgerreise, „wir haben hier
keine Stadt, die bestehen bleibt, sondern wir
suchen die künftige“, heißt es im Brief
an die Hebräer (13,14).
Die Jungfrau Maria, Mutter
der Kirche, möge alle unterstützen,
die im Einsatz des demütigen
und erhebenden priesterliches
Dienstes stehen!
Adam wurde aus dem irdischen
Paradies, Symbol der Gemeinschaft
mit Gott, vertrieben. Um zu dieser
Gemeinschaft und somit zum wahren
Leben, zum ewigen Leben zurückzukehren,
muss man durch die Wüste, die
Prüfung des Glaubens, hindurchgehen –
nicht allein, sondern mit Jesus!
Bitten wir den Herrn, dass wir
fähig werden, seiner großen
Liebe zu entsprechen, die alles
vollkommen macht und uns mit
der Ewigkeit verbindet.
Die Fastenzeit lässt uns
die Relativität der Güter dieser
Welt erkennen und schenkt uns
so die Fähigkeit zum notwendigen
Verzicht, die Freiheit,
Gutes zu tun.
Lernen wir von Jesus,
dem Herrn, über den Nächsten
weder ein Urteil zu fällen
noch ihn zu verurteilen.
Euer Weg durch die
Fastenzeit möge eure Herzen
für Christus und seine rettende
Wahrheit bereit machen.