10. Maerz – Meine Stunde ist gekommen

Jesus kehrte voll Heiligen Geistes vom Jordan zurück und wurde vom Geist in der Wüste umhergeführt, vierzig Tage hindurch, wobei er versucht wurde vom Teufel. Er aß nichts in jenen Tagen, und als sie vorüber waren, hungerte ihn. Da sagte der Teufel zu ihm: »Bist du Gottes Sohn, so sag zu diesem Stein, dass er Brot werde.« Jesus antwortete ihm: »Es steht geschrieben: ›Nicht nur von Brot lebt der Mensch‹.
Dann führte er ihn hinauf und zeigte ihm in einem Augenblick alle Reiche des Erdkreises. Und der Teufel sagte zu ihm: »Diese ganze Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn mir ist sie übergeben, und wem ich will, dem gebe ich sie. Wenn du mich nun anbetest, soll sie ganz dein sein.« Jesus erwiderte ihm: »Es steht geschrieben: ›Den Herrn, deinen Gott, sollst du anbeten und ihm allein dienen‹«.
Dann führte er ihn nach Jerusalem, stellte ihn auf die Zinne des Tempels und sagte zu ihm; »Bist du Gottes Sohn, so stürze dich von da hinab; denn es steht geschrieben: ›Seinen Engeln wird er deinetwegen befehlen, dich zu bewahren‹ und: ›Sie sollen dich auf Händen tragen, dass du nicht etwa an einen Stein deinen Fuß stoßest‹«. Jesus antwortete ihm: »Es ist gesagt: ›Du sollst den Herrn, deinen Gott, nicht versuchen‹!«. Als der Teufel mit allen Versuchungen zu Ende war, ließ er von ihm ab bis zu gelegener Zeit. (Lukas 4,1-13)

09. Maerz – Meine Stunde ist gekommen

Der zweite Papst ist Papst Benedikt XVI.. Er hat eine gesunde Lehre gebracht. Er hat versucht, das, was kaputtgemacht wurde, zu reparieren. Das hat er nicht von heute auf morgen gemacht. In seiner Amtszeit hat er versucht alles gerade zu stellen. Darum war er gerade von uns Deutschen derjenige, der am meisten von seinem eigenen Volk angefeindet wurde. Er hat die Ketten angezogen vor dem Sturm, der da kommt.
Beide Päpste haben in vielen Katechesen das Kommen Jesu angekündigt.

07. Maerz – Meine Stunde ist gekommen

Wie verhalten wir uns, wenn wir in einem Buch lesen und dabei feststellen, dass einiges der Aussagen dort der Wahrheit entsprechen, andere jedoch nicht? Am besten wäre es, das Buch zuzuschlagen und zu vernichten. Manche meinen, man könne ja aus dem Buch das Gute herausnehmen und den Rest weglegen. Das wäre dann so, als ob man einen Fisch, der von innen schon am faulen ist, noch konsumiert, weil er ja von außen ganz gut aussieht. Wenn der Fisch am Schwanz anfängt zu stinken, schmeiß ihn weg, denn sonst gibt es eine ordentliche Vergiftung.

06. Maerz – Meine Stunde ist gekommen

Was ist wahre Liebe?

Diese Frage lässt sich ganz einfach mit der Heiligen Schrift beantworten. Dort lesen wir in 1 Korinther 13:   „Wenn ich mit den Zungen der Menschen und der Engel rede, doch Liebe nicht habe, bin ich ein tönendes Metall oder eine klingende Schelle. Und wenn ich Prophetengabe besitze und um alle Geheimnisse weiß und alle Erkenntnis, und wenn ich allen Glauben habe, dass ich Berge versetze, doch Liebe nicht habe, so bin ich nichts. Und wenn ich all meine Habe austeile [zur Speise für die Armen], und wenn ich meinen Leib hingebe zum Verbrennen, doch Liebe nicht habe, nützt es mir nichts. Die Liebe übt Nachsicht; in Güte handelt die Liebe. Sie eifert nicht; die Liebe macht sich nicht groß, sie bläht sich nicht auf.


Sie benimmt sich nicht ungehörig; sie sucht nicht das Ihre; sie lässt sich nicht erbittern; sie rechnet das Böse nicht an. Sie hat nicht Freude am Unrecht, freut sich jedoch an der Wahrheit. Sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles. Die Liebe hört niemals auf. Ob Prophetengaben, sie gehen zu Ende; ob Reden in Zungen, sie werden aufhören; ob Erkenntnis, sie nimmt ein Ende. Denn Stückwerk ist unser Erkennen und Stückwerk unser prophetisches Reden. Kommt aber die Vollendung, wird das Stückwerk abgetan werden. Als ich noch Kind war, redete ich wie ein Kind, dachte ich wie ein Kind, überlegte wie ein Kind; da ich aber Mann geworden, legte ich die Art des Kindes ab. Denn jetzt schauen wir durch einen Spiegel im unklaren Bild, dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich stückweise; dann aber werde ich erkennen, so wie auch ich erkannt bin.  Jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei: das Größte von ihnen ist die Liebe.“

05. Maerz – Meine Stunde ist gekommen

Im Galaterbrief (5,18-23) kannst Du lernen zu unterscheiden, was von Gott ist und was nicht von Gott ist. Dort steht: 


„Werdet ihr aber vom Geiste geführt, steht ihr nicht unter dem Gesetz. Offenkundig sind die Werke des Fleisches; es sind: Unzucht, Unlauterkeit, Ausschweifung, Götzendienst, Zauberei, Feindschaften, Zank, Eifersucht, Gehässigkeiten, Hetzereien, Entzweiungen, Spaltungen, Mißgünstigkeiten, [Totschlag,] Trinkereien, Schwelgereien und was dergleichen ist; davon sage ich im voraus, wie ich es schon früher sagte: die solches treiben, werden das Reich Gottes nicht erben. Die Frucht des Geistes aber ist Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Milde, Enthaltsamkeit [Keuschheit]; dagegen richtet sich kein Gesetz.
Die Christus Jesus zu eigen sind, haben das Fleisch gekreuzigt samt den Leidenschaften und Begierden. Wenn wir aber leben im Geiste, lasst uns im Geiste auch wandeln. Lasst uns nicht eitler Ehre nachstreben, einander nicht herausfordern, einander nicht beneiden!“

03. Maerz – Meine Stunde ist gekommen

Die vier Säulen:

  • Kreuz
  • sieben Sakramente (Taufe, Buße = Beichte, Kommunion = Eucharistie, Firmung, Ehe, Priesterweihe, Krankensalbung)
  • päpstliches Lehramt (Bibel, Katechismus, CIC, päpstliche Schriften) und der Papst
  • die Heiligen des Himmels.

Nichts davon darf fehlen (weder ein Punkt, noch der Teil eines Punktes (also was die Sakramente angeht)), es wäre nicht mehr Kirche Jesu Christi, sondern Kirche von Menschen gemacht!

02. Maerz – Meine Stunde ist gekommen

Die fünf Edelsteine (+2):

  • Gehorsam (mit Gott und der Kirche)
  • Wahrheit (mit Gott und der Kirche)
  • Einheit (mit Gott und der Kirche)
  • Demut
  • Liebe
  1. Gebet
  2. Glaube

Stimmt eines nicht, prüfe es bis es wieder ‚fünf‘ sind. Stimmt mehr wie eines nicht, dann wirf es weg! Die beiden Weiteren (1. + 2.) sind zusätzlich notwendig um die Pforten der Heiligen Schrift aufzuschließen – das Wort Gottes zu verstehen.