10. Juni – Deine Zeit ist nahe

Jubelnder Freude Lied
töne am heil´gen Tag.
Festlicher Lobgesang
steige aus jedem Herz.
Altes sei abgetan,
alles sei heute neu:
Wort und Tat und das ganze Herz.


Denn wir begehn das Mahl,
wie es der Herr gebot,
da er als Lamm sich gab,
Opfer zu unserm Heil.
Was nur im Bild geahnt,
macht er nun sterbend wahr,
schenkt sich selber den Seinen ganz.

Siehe, er reicht im Brot
Schwachen das eigne Fleisch,
gibt den Verzagten Kraft,
labt sie mit seinem Blut.
So gibt er sich selbst hin,
da er zu ihnen sagt:
„Trinket alle aus diesem Kelch.“


Heiland und Herr der Welt,
höre auf unser Flehn:
Bleibe nicht fern von uns,
sei uns im Brote nah,
führ uns auf deinem Weg
hin zu der Hoffnung Ziel,
wo uns selig dein Licht umfängt. Amen.

(Hymnus der 1. Vesper zu Fronleichnam)

07. Juni – Deine Zeit ist nahe

Erhabene Dreifaltigkeit,
im einen Licht der Gottheit eins,
unendliches Geheimnis du
und tiefster Ursprung allen Seins.


Dich rühmt des Himmels hehre Schar,
ihr Lied ruft deinen Lobpreis aus,
dir jubelt deine Schöpfung zu,
der du dein Bildnis aufgeprägt.

Wir neigen staunend uns vor dir
und beten deine Größe an.
vereine mit der Engel Lied
den Lobgesang, den wir dir weihn.


Was alle Einsicht übersteigt,
bekennt der Glaube ehrfurchtsvoll:
drei sind in tiefer Liebe eins –
in einer Gottheit leben drei.


Gott Vater, dir sei Ruhm und Preis
und deinen eingebornen Sohn,
dem Geiste, der uns Beistand ist,
jetzt, immer und in Ewigkeit. Amen.

(Hymnus am Dreifaltigkeitssonntag)

04. Juni – Deine Zeit ist nahe

Fortsetzung …
Viele können das nicht glauben. So erging es auch einer Frau auf einer Wallfahrt. Br. Johannes-Marcus (FJM) sprach darüber und sie dachte bei sich, dass das doch übertrieben wäre. Später ging sie durch die Straßen und sah eine Vitrine. Dort zeigten weinende Engel nach oben. Und oben waren solche Elfenfiguren.