Schauen wir auf den Weg zurück, den Jesus uns geführt hat. In schweren Stunden können wir uns dann die Fragen stellen:
Hat Jesus mir nicht in vielen schweren Stunden schon beigestanden?
Hat er nicht sein Wort, dass er immer getreu für mich sorgt, eingehalten?
Ist er nicht heute genauso stark wie damals?
Wie kann ich dann seine Kraft bezweifeln?
Auf diese Weise werden wir ein immer größeres Vertrauen gewinnen. So beginnen wir, uns der Wunder, die Jesus uns schenkt bewusst zu werden. Wir werden sie sich immer weiter entfalten sehen. Verbinden wir uns in allen Situationen mit Jesus.
12. August – Gott ruft uns
Leben wir in Jesus, arbeiten wir mit ihm und freuen wir uns stets, seinen Heiligen Willen tun zu dürfen. Das sollte die Befriedigung unseres Lebens sein.
Lassen wir uns davon begeistern.
Wenn wir in Christus leben, dann ist seine Gegenwart für uns so tröstlich, dass uns weder lange Wartezeiten noch langweilige Arbeiten etwas ausmachen.
11. August – Gott ruft uns
Bleiben wir immer in der Ruhe und handeln wir nicht in Überstürzung. Überlegen wir alles reiflich und mit ruhiger Bedächtigkeit.
Das Fehlen von Haltung und Würde bedeutet einen Mangel an geistiger Macht. Und wir sollten uns doch anstrengen, diese Macht zu besitzen.
Seien wir in allen Dingen wahrhaftig und ehrlich.
10. August – Gott ruft uns
Bleiben wir immer in der Gegenwart Gottes. So verpassen wir nie die Gelegenheit, von ihm benutzt zu werden. So sind wir das Werkzeug, das immer griffbereit liegt.
Die Liebe ist unser Dolmetscher, durch die wir den anderen am meisten helfen können.
Übergehen wir die Liebe nie, dann werden wir in einem Geiste freudiger Überraschungen leben.
09. August – Gott ruft uns
Leben wir immer im Frieden Christi. Dieser Friede soll unser ganzes Leben ungeteilt umfassen. Den Frieden in unserem Herzen erkennen wir an der ruhigen Zuversicht, die der ständigen Gemeinschaft mit Jesus und dem unerschütterlichen Vertrauen zu ihm entspringt.
Gleichzeitig soll aber auch Friede in unserer Umgebung sein, wo wir uns des Friedens als Gottes Gabe bewusst sind und diese als Wohltat der Ruhe, der Stärke und des geistigen Schutzes empfinden.
08. August – Gott ruft uns
„Der Sieger wird nicht Leid erfahren vom zweiten Tod.“ (Offenbarung 2,11)
Der erste Tod ist das Sterben vom eigenen Ich als Ergebnis der Selbstüberwindung. Das ist ein allmähliches Sterben.
Wenn dieser Tod vollständig ist, wird der zweite Tod nicht mehr schmerzen. Es ist dann, als ob man eine Hülle abstreift, um in ein besseres Leben zu gelangen.
So haben es auch die Märtyrer erlebt. Da sie sich selbst schon abgestorben waren, bedeutete dieser Tod für sie keinen Schmerz mehr. Sie waren bereits mit Jesus in das auferstandene Leben eingetreten.
07. August – Gott ruft uns
Unser Auftrag ist es zu lieben, für unsere Mitmenschen zu sorgen und zu beten.
Wenn wir Gott gehorchen und seine Lehre im täglichen Leben anwenden, dann bringen wir diese Hilfe in Tätigkeit.
Die Liebe soll der Balsam für jede Wunde und jegliches Übel sein.
Diese Macht lässt uns alle Hindernisse überwinden.
Erringen wir im Namen Jesu den Sieg.
06. August – Gott ruft uns
Wie oft rufen wir Menschen nach Gott. Doch wie selten beachten wir die Situationen, in denen er sich uns in aller Stille naht.
Viele Menschen sagen: „Christus ist tot.“
Doch Jesus kreuzt immer wieder unsere Wege. Wie selten wird er beachtet. Die Menschen hören alles (Stürme, Erdbeben, Donner…) doch die leise Stimme Gottes nehmen sie oft nicht wahr.
Lassen wir die vielen Gelegenheiten, in denen uns Jesus begegnen möchte, nicht unbenutzt vorbeigehen.
05. August – Gott ruft uns
Wenn wir uns zu Gott bekennen und seine Schüler sein wollen, dann muss die Liebe zu unseren Mitmenschen diese Liebe darstellen.
Gottes Schutz umgibt uns.
Es ist wie ein Panier, unter dem wir ihm folgen.
Wir marschieren im Namen der Liebe. Im Namen der Liebe sind wir siegreich.
Wir sollen die Liebe in die ganze Welt tragen. Die Liebe ist die einzige Rüstung, die wir benötigen.
04. August – Gott ruft uns
Gott ist die Liebe.
Um es in einem Bild auszudrücken:
Liebe ist die Blume.
Liebe ist der Same, aus dem die Blume entspringt.
Liebe ist der Boden – dieser ernährt die Pflanze und lässt sie wachsen.
Liebe ist die Sonne – die die Blume benötigt.
Liebe ist der Duft, der von der Blume ausgeht.
Gott ist die Liebe: er ist allwissend und allverstehend. Von ihm kommt alles, was gut ist.