Ewiger Gott. Du selber hast uns hier zusammengeführt, um mit uns zu reden und mit uns Mahl zu halten.
Stärke in uns die Zuversicht, dass diese Feier sich bei dir vollenden wird – in dem Leben, das du uns heute versprichst und dessen Speise du uns heute gibst. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Wer in dieser Welt dazu berufen ist, das Wort Gottes zu sagen, der ist „geheiligt“, das heißt Gott und seinem Dienst geweiht. Er ist allein, er muss mit Widerstand rechnen. Auch mit dem Widerstand im eigenen Innern, solange er nicht eins geworden ist mit dem Wort, das er anderen sagen muss.
Jesus ist mit seiner Botschaft nicht „angekommen“; es ging ihm wie allen Propheten. Aber wie Gott zu Jeremia sagte: „Ich bin bei dir“, so kann Jesus sagen: „Der Vater ist bei mir.“
Heiliger Gott. Du bist unsagbar größer, als wir Menschen begreifen, du wohnst im unzugänglichen Licht, und doch bist du uns nahe. Gib, dass wir heute mit Ehrfurcht vor dir stehen und froh werden in deiner Nähe. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Paulus, Apostel Christi Jesu nach Auftrag Gottes, unseres Retters, und Christi Jesu, unserer Hoffnung, an Timotheus, sein wahres Kind im Glauben. Gnade, Erbarmen und Friede von Gott, dem Vater, und von Christus Jesus, unserem Herrn.
ABWEHR DER IRRLEHRER Als ich nach Mazedonien reiste, gab ich dir Weisung, in Ephesus zu bleiben und gewissen Leuten einzuschärfen, sie sollten keine abwegige Lehre verkünden und sich nicht mit Fabeln und endlosen Geschlechtsregistern abgeben, die doch nur Streitgespräche nach sich ziehen, statt dem Heilswerk Gottes im Glauben zu dienen. Das Ziel der Verkündigung aber ist Liebe aus reinem Herzen, aus gutem Gewissen und aus ungeheucheltem Glauben. (1 Tim 1,1-5)
Gott, unser Vater, alles Gute kommt allein von dir. Schenke uns deinen Geist, damit wir erkennen, was recht ist, und es mit deiner Hilfe auch tun. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Der heilige Theodosius wurde im Jahr 423 geboren. Er lebte 30 Jahre als Einsiedler. Während der Zeit genoss er keinen Bissen Brot, sondern lebte nur von Datteln, Eicheln und Kräutern. Immer mehr Jünglinge kamen zu ihm und verlangten, seine Jünger zu werden. So musste ein großes Kloster erbaut werden.
Da kam Jesus aus Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich taufen zu lassen von ihm. Johannes aber hielt ihn zurück und sprach: »Ich habe nötig, von dir getauft zu werden, und du kommst zu mir?« Jesus antwortete ihm: »Lass es jetzt geschehen; denn so ziemt es uns, dass wir alle Gerechtigkeit erfüllen.« Da ließ er ihn zu. Als Jesus getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser herauf, und siehe, es öffnete sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube herabsteigen und über sich kommen. Und siehe, eine Stimme vom Himmel sprach: »Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen fand.« (Matthäus 3,13-17)