08 – Februar

„Gott, du Quelle der Barmherzigkeit, im heiligen Hieronymus Ämiliani hast du den Waisenkindern einen Helfer und Vater gegeben. Schenke allen, die in Not sind, deine sorgende Liebe und gib uns die Bereitschaft, ihnen zu helfen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.“
(Oration aus dem Stundengebet zum Gedenktag des heiligen Hieronymus Amiliani)

 

07 – Februar

Q.: EH

„Was du selber nicht liebst, das tu auch keinem andern an! Von deinem Brot gib dem Hungernden ab und von deinen Gewändern den Nackten! Von allem, woran du Überfluss hast, spende Almosen; dein Auge blicke nicht geizig, wenn du Almosen gibst! Rat suche bei jedem Verständigen und verachte keinen brauchbaren Ratschlag! Zu jeder Zeit lobe Gott, den Herrn, und erbitte von ihm, dass deine Wege gerade werden und all deine Pfade und Pläne gelingen mögen! Denn kein Volk besitzt Rat, sondern der Herr selbst gibt alle Güter; aber er erniedrigt auch, wen immer er will, je nachdem es ihm gefällt. Und jetzt, Kind, gedenke meiner Gebote! Sie sollen aus deinem Herzen nie ausgelöscht werden!“
(Lesung aus der Laudes)

06 – Februar

Paul Miki zu seinen Gefährten vor der Hinrichtung:
„So erkläre ich denn euch allen, dass es keinen anderen Weg zum Heil gibt als den der Christen. Dieser Weg lehrt mich, den Feinden zu verzeihen und allen, die mich beleidigt haben. Darum vergebe ich gerne dem König und allen, die an meinem Tod schuldig sind, und ich bitte sie, die christliche Taufe zu empfangen.“

(Auszug aus der Lesung zur Lesehore am Gedenktag des heiligen Paul Miki und seiner Gefährten.)

 

05 – Februar

„Welche gute Gabe wäre größer als das höchste Gut? Wo wäre jemand mehr des Lobes wert als Agatha, die Gute?
Agatha, deren Gutsein dem Namen und der Wirklichkeit entspricht; Agatha, die durch ihre herrlichen Taten ihrem guten Namen Ehre macht und eben in diesem guten Namen die guten Taten zeigt, die sie vollbracht hat; Agatha, die durch ihren guten Namen eine solche Anziehungskraft besitzt, daß alle von ganzer Seele zu ihr eilen. Sie lehrt alle Menschen durch ihr gutes Beispiel, unverzüglich mit ihr nach dem wahren Gut zu streben, das allein der eine Gott ist.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore zum Gedenktag der heiligen Agatha.)

04 – Februar

„Die Frucht der Erkenntnis besteht in Liebe. „Die Erkenntnis“, sagt der Apostel, „macht aufgeblasen, die Liebe dagegen baut auf“ (1). Darum gilt: Wenn schon erstrebenswert ist, was hochmütig macht, dann um so mehr das, was aufbaut; wenn wir also den Willen Gottes erkannt haben, so wollen wir aus Liebe Gott gehorchen, um zu Gott zu gelangen.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore am Gedenktag des heiligen Rabanus Maurus)

 

03 – Februar

 

Wer von uns wäre fähig, einen andern zu erlösen? Durch sein Blut, durch seinen Tod sind wir vom Tod erlöst. Wir lagen darnieder und wurden durch seine Erniedrigung aufgerichtet. Aber weil wir Christi Glieder sind, müssen wir unseren kleinen Teil zum Heil seiner Glieder beitragen: Er ist das Haupt, wir sind die Glieder…

(Auszug aus der Lesung der Lesehore am Gedenktag des hl. Blasius)

 

02 – Februar

Auf, Zion, schmücke dein Gemach,
der Herr ist da, den du ersehnt.
Steh auf und mache dich bereit,
empfange Bräutigam und Braut.

Zu seinem Tempel kommt der Herr:
Die Eltern bringen Christus dar.
der ohne alle Sünde ist,
macht dem Gesetz sich untertan.

Tritt, königliche Jungfrau, ein,
bring mit dem Opfer dar dein Kind,
des ew´gen Vaters wahren Sohn,
der uns zum Heil erschienen ist.

Was dir verheißen, Simeon,
das ist in diesem Kind erfüllt.
Nun mache allen Völkern kund
das Licht, das ihnen leuchten soll.

Herr, dir sei Preis und Herrlichkeit,
der sich den Heiden offenbart,
mit dir dem Vater und dem Geist
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.

(Hymnus der Laudes zum Fest Darstellung des Herrn)

 

 

 

01 – Februar

 

Herr, lass uns heute und immerdar bedenken, dass wir erlöst und aus Feindeshand befreit sind. Gib, dass wir dir furchtlos dienen in Heiligkeit und Gerechtigkeit alle Tage unseres Lebens. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

(Oration aus dem Stundengebet zum heutigen Tag)

31 – Januar

„Ich habe immer mit Liebe gearbeitet

Wenn wir eifrig für das wirkliche Glück unserer Zöglinge sorgen und sie zur Erfüllung ihrer Pflichten anleiten möchten, dürfen wir vor allem nie vergessen, daß wir Elternstelle an den lieben jungen Menschen vertreten. Ich habe immer in Liebe für sie gearbeitet, mich um sie bemüht und das Priesteramt ausgeübt, nicht ich allein, sondern die ganze salesianische Gesellschaft.“

(Auszug aus einem Brief des hl. Johannes Bosco aus dem Lektionar.)

30 – Januar

Herr, höre mein Gebet! * Mein Hilferuf komme zu dir!
Verbirg dein Antlitz nicht vor mir zur Zeit meiner Not! † Neige dein Ohr mir zu; * sooft ich rufe, erhöre mich bald!
Denn meine Tage vergehen wie Rauch, * meine Glieder brennen wie Feuer.
Versengt wie Gras und verdorrt ist mein Herz, * da ich unterließ, mein Brot zu essen.
Vor lautem Stöhnen * klebt mir die Haut an den Knochen.
Ich gleiche der Dohle in der Wüste, * bin wie eine Eule in den Ruinen.
Schlaflos bin ich * und wie ein einsamer Vogel auf dem Dache.
Die ganze Zeit schmähen mich meine Feinde; * die mich verhöhnen, nennen mich beim Fluchen.
Ja, Staub muß ich essen wie Brot * und meinen Trank mit Tränen mischen
vor deinem Ingrimm und Zorn; * denn du hast mich aufgehoben und niedergeworfen.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

 

(Psalm 102 aus der heutigen Lesehore nach der Fassung: Die Bibel (nach Prof.Dr.Vinzenz Hamp; Prof.Dr.Meinrad Stenzel; Prof.Dr.Josef Kürzinger