13. Dezember – Adventszeit

 

„Herr unser Gott, durch dein Erbarmen sind wir in Christus eine neue Schöpfung geworden. Wende deine Augen nicht von uns ab, sondern heile alle Wunden der alten Schuld durch die Ankunft deines Sohnes, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.“

Oration aus dem Stundengebet

12. Dezember – Adventszeit

imag2502-2Warum musste Gott Mensch werden?

Ein König hatte einen Minister, einen sehr gebildeten Mann, der Christ wurde und seinen Glauben vor dem ganzen Volk bekannte.
Er erklärte, dass er an den Heiland glaube, der in diese Welt gekommen sei, um sie zu erlösen von Schuld und Tod. Dem König war das unverständlich.
„Denn“, sagte er, „wenn ich will, dass etwas geschehen soll, dann gebiete ich meinen Dienern, und das genügt.
Warum sollte der König aller Könige selbst in diese Welt kommen?“
Der König wollte den Minister wegen seiner Bekehrung zum Christusglauben entlassen. Da er ihn aber sehr liebte, versprach er ihm Gnade, wenn er
eine Antwort auf diese Frage wüsste.
„Gewährt mir 24 Stunden, Majestät, und ich will Euch antworten.“
Er ließ einen geschickten Schnitzkünstler holen und trug ihm auf, eine Puppe anzufertigen und sie genau so zu kleiden wie das zweijährige Kind des Königs.
Am folgenden Tag machte der König im Boot eine Spazierfahrt. Der Schnitzkünstler war angewiesen, sich am Ufer des Flusses aufzuhalten und auf ein vereinbartes Zeichen die Puppe ins
Wasser zu werfen. Der König sah die Puppe ins Wasser fallen und in der Meinung, es sei sein Kind, sprang er ins Wasser.
Der Minister fragte ihn anschließend, warum er selbst sein Kind habe retten wollen, wenn doch ein Wort an seine Diener genügt hätte.
„Es ist das Herz des Vaters, das so handeln musste!“ erwiderte der König.
Und der Minister antwortete: „So hat sich auch Gott nicht damit zufriedengegeben, den Menschen nur eine Heilsbotschaft zu senden, sondern seine unendliche Liebe ließ ihn selbst vom Himmel herabsteigen, um uns zu retten…“
(Sadhu Sundar Singh)

10. Dezember – Adventszeit

Gepriesen sei unser Erlöser, der mit großer Macht und Herrlichkeit wiederkommen wird. Zu ihm lasst uns beten:

R: Komm, Herr Jesus.

Du bist gekommen, um den Menschen die Heilsbotschaft zu verkünden;
– hilf uns, dass wir heute von dir Zeugnis geben.

Nach dir verlangen wir;
– sei du im ganzen Leben unser Trost.

Du wirst einst wiederkommen;
– gib, dass wir dich mit Freude erwarten.

Du wirst alle Menschen richten;
– mach uns deines Erbarmens würdig.

Bitten aus dem Stundengebet (Laudes)

09. Dezember – Adventszeit

dscn0006Was bedeutet Weihnachten?

Die Tiere diskutierten einmal über Weihnachten. Sie stritten, was wohl die Hauptsache an Weihnachten sei.
„Na klar, Gänsebraten“, sagte der Fuchs, „was wäre Weihnachten ohne Gänsebraten!“
„Schnee“, sagte der Eisbär, „viel Schnee!“ Und er schwärmte verzückt: „Weiße Weihnachten feiern.“
Das Reh sagte: „Ich brauche aber einen Tannenbaum, sonst kann ich nicht Weihnachten  feiern.“
„Aber nicht so viele Kerzen“, heulte die Eule, „schön schummrig und gemütlich muss es sein, Stimmung ist die Hauptsache!“
„Und Schmuck“, krächzte die Elster, „jede Weihnachten kriege ich was: einen Ring, ein Armband, eine Brosche oder eine Kette, das ist für mich das Allerschönste.“
„Mach´s wie ich“, sagte der Dachs, „pennen, pennen, das ist das Wahre an Weihnachten, mal richtig ausschlafen!“
„Und saufen“, ergänzte der Ochse, „mal richtig einen saufen und dann pennen“, dann aber schrie er: „Aua!“, denn der Esel hatte ihm einen gewaltigen Tritt versetzt: „Du Ochse, denkst du denn nicht an das Kind?“
Da senkte der Ochs beschämt den Kopf und sagte: „Das Kind, ja, das Kind, das Kind ist die Hauptsache!“
„Übrigens“, fragte der Esel: „wissen das auch die Menschen?“

(von J. Hildebrand)

08. Dezember – Adventszeit

imag2100Hochfest der Unbefleckten Empfängnis

In der Botschaft vom 8. Dezember 1996 an Don Gobbi (MPB) spricht die Gottesmutter über ihre Bewahrung vor jeder Sünde und über die Freude und grenzenlosen Hoffnung, mit der wir auf unsere himmlische Mama schauen sollen.
„Schaut heute mit Freude und grenzenloser Hoffnung auf eure Unbefleckte Mutter. Mit Freude, weil ich die Ursache eurer Freude bin. So ruft ihr mich in dem mir so wohlgefälligen Gebet der Lauretanischen Litanei an.
An diesem Tag lade ich euch ein, mit Freude zu mir aufzuschauen.
Mit Freude betrachtet ihr mich im Licht meiner Unbefleckten Empfängnis. Weiterlesen

07. Dezember – Adventszeit

esel„Die Schuld macht demütig!
Ich kann mich keiner meiner Werke rühmen,
ich kann mit nichts prahlen,
und darum rühme ich mich in Christus.
Ich rühme mich nicht, weil ich gerecht bin,
sondern ich rühme mich, weil ich erlöst wurde.
Ich will mich nicht rühmen, ohne Sünde zu sein,
aber ich will mich rühmen, weil mir die Sünden vergeben wurden.
Ich will mich nicht rühmen, weil ich Hilfe geleistet habe,
sondern weil Christus beim Vater für mich eintritt,
weil das Blut Christi für mich vergossen wurde.“
(Hl. Ambrosius)