Kann der Mensch etwa
Gott etwas geben, was Er nicht
schon besäße? Was das mensch-
liche Geschöpf ist und hat,
ist Gottes Gabe: Folglich ist
es das menschliche Geschöpf,
das in allem Gott braucht.
Kann der Mensch etwa
Gott etwas geben, was Er nicht
schon besäße? Was das mensch-
liche Geschöpf ist und hat,
ist Gottes Gabe: Folglich ist
es das menschliche Geschöpf,
das in allem Gott braucht.
Mit einem großen Akt des
Glaubens und des Gehorsams
sagt Maria „Ja, ich bin die Magd
des Herrn.“ So wurde sie zur
„Wohnstatt“ des Herrn, zum
wahren „Tempel“ in der Welt
und zur „Tür“, durch die der
Herr in die Welt eingetreten ist.
„Auch ich verurteile dich nicht.
Geh und sündige von jetzt an
nicht mehr!“ (Joh 8,11). So zeigt
sich das Erbarmen Gottes:
Er verurteilt nicht, sondern ruft
dazu auf, erneut den Weg der
Umkehr einzuschlagen.
In Jesus können wir den
Vater anschauen (vgl. Joh 14,9).
In der Tat gibt es eine vielfältige
Sichtbarkeit Gottes.
Voll Dankbarkeit für Gottes Güte
wollen wir beharrlich auf dem
Weg der Vergebung vorangehen.
Ich segne euch von Herzen.
Die Handlung Gottes in Jesus
Christus ist eine Handlung von
universaler Wirksamkeit.
Christus nimmt das Fleisch an,
und das dauert fort in den
Sakramenten, in denen die
Materie angenommen wird und
in die göttliche Handlung eintritt.
Jesus lädt zu einer anderen Leseart
der Geschehnisse ein, indem er sie in
die Perspektive der Umkehr stellt:
Das Unglück, die traurigen Ereignisse
dürfen in uns keine Neugier oder Suche
nach mutmaßlichen Schuldigen
wachrufen, sondern sie müssen eine
Gelegenheit zum Nachdenken sein, um
die Illusion zu überwinden, ohne Gott
leben zu können, und um mit der Hilfe
des Herrn den Einsatz für eine Änderung
des Lebens zu verstärken.
Liebe Freunde, beten wir
zur allerseligsten Jungfrau
Maria, die uns auf dem Weg
durch die Fastenzeit begleitet,
auf dass sie jedem Christen helfe,
mit ganzem Herzen zum
Herrn zurückzukehren.
Die allerseligste Jungfrau
stütze unsere feste Entscheidung,
dem Bösen zu widersagen und
gläubig den Willen Gottes in
unserem Leben anzunehmen.
Die gegnwärtige Fastenzeit
ist eine günstige Zeit, sich
dem Herrn zuzuwenden, um
eure Freuden und euren
Schmerz, eure Hoffnungen und
eure Trauer vor ihn zu bringen
und ihn zu bitten, euch
jeden Tag zu begleiten.