Die Fastenzeit ist eine
ideale Zeit, um zu Gott
umzukehren und zu hören,
wie er zu uns spricht.
Die Fastenzeit ist eine
ideale Zeit, um zu Gott
umzukehren und zu hören,
wie er zu uns spricht.
„Meister, es ist gut, dass wir hier sind“
(Lk 9,33): Das sind die begeisterten Worte
des Petrus, die oft unserer Sehnsucht nach
den Tröstungen des Herrn ähneln. Doch
die Verklärung ruft uns in Erinnerung,
dass die von Gott im Leben gesäten
Freuden kein Ankunftspunkt, sondern
Lichter sind, die er uns auf der irdischen
Pilgerreise schenkt, damit „allein Jesus“
unser Gesetz und sein Wort das Kriterium
sei, das unser Dasein führt.
Er ist der Weg, die Wahrheit
und das Leben. Er will eure
Gegenwart und Zukunft sein.
Lasst euer Leben von ihm ver-
wandeln und Richtung geben.
Der heilige Paulus ruft uns in
Erinnerung, dass die Liebe, die
nicht nach ihrem Vorteil sucht,
unseren Glauben, die Klarheit
der Absichten und den Wert der
Werke bekräftigt. Sie ist ein
Abglanz der ewigen Liebe.
„Gnädig und barmherzig ist
der Herr.“ Dies ist eine Botschaft
der Hoffnung für alle, die die Erfahrung der Schwäche und
der Sünde machen, jedoch auf-
richtig die Umkehr wünschen
und nach einem Leben in
Gemeinschaft mit Gott streben.
Öffnen wir die Erde auf
das Licht des Himmels hin,
auf die Gegenwart Gottes
mitten unter uns.
Die Kirche braucht euch,
um den Männern und Frauen
unserer Zeit den Weg zum
wahren Glück zu zeigen.
Haltet in euch und
in euren Gemeinschaften
den evangeliumsgemäßen
Eifer lebendig.
Die Liebe hört niemals auf,
sagt der Apostel Paulus (1 Kor 13,8).
Sie ist Maß und Richtschnur für
unser Reden und Handeln, für unser
Glauben und hoffen. Dann finden
wir das wahre Leben in der
Gemeinschaft mit Gott und mit
unseren Mitmenschen.
Die wohlwollende Begegnung
unterschiedlicher Traditionen
und Kulturen führe zum
gegenseitigen Verständnis
und Respekt. Ich segne euch
alle von Herzen.