Erfreuen wir uns in Gott. Wenn wir ganz auf Gott vertrauen, dann können wir nicht anders als uns zu freuen. Gottes Liebe, sein Schutz und seine Fürsorge ist so groß, dass unser ganzes Herz in Freude singen muss. Diese Freude wird unsere Jugend wieder herstellen.
17. November – Gott ruft uns
Unseren Glauben können wir nur leben, wenn wir unsere Seele an Gott binden. Die flehenden Bittgebete binden die Seele weniger als andere Formen der Gemeinschaft mit Gott.
Sie sind nötig. Doch sie bringen keine feste Beziehung zustande. Das stille Verweilen vor Gott und die ständige Gemeinschaft mit ihm sind unendlich viel mehr wert.
Wenn wir über Gott nachsinnen, ist das als ob wir eine Leine werfen. Diese Leine verbindet die Seele mit Gott. Und Gott wirft dann die Gemeinschaft als Leine aus. So werden wir zu Gott gezogen und mit ihm vereinigt.
16. November – Gott ruft uns
Wir kümmern uns oft um die Armen und um die Kranken. Gott möchte, dass wir noch weitergehen. Treten wir auch mit denen in Verbindung, die nicht arm und krank sind. Auch wenn sie oft geringschätzen was wir tun und unsere Hilfe nicht nötig zu haben scheinen, ist es gut möglich, dass sie sich in größerer Not befinden als die Anderen, denen wir helfen.
Wir verstehen oft ihre Absichten und Ziele nicht und diese sind für uns abstoßend. Doch auch diese schloss Jesus ein, als er sagte: „Richtet nicht!“ (Matthäus 7,1)
Diese Aufgabe ist nicht einfach, aber unser Weg ist der Weg des Gehorsams. Das Wort „richtet nicht“ war schon für die Apostel ein Befehl und Jesus gab ihnen das Gebot, dass sie Liebe haben sollten.
Die Liebe ist die einzige Kraft, die alle, die Jesus noch nicht ihren Herrn und Meister nennen, an ihn ziehen kann. Seien wir darum aufrichtig und lieben wir.
15. November – Gott ruft uns
In der Zeit, wo wir uns aus der Welt zurückziehen um mit Gott allein zu sein, werden wir geschult und belehrt.
Die Mühseligkeiten und Prüfungen des Alltags allein bessern uns nicht und besitzen keinen geistigen Wert.
Doch alles, was wir mit Gott teilen, wie Schwierigkeiten, Schmerz oder Kummer können von großem Wert sein. Das kann aber nur so sein, wenn wir Gott daran teilhaben lassen. Teilen wir also alles mit ihm.
Wenn wir alles mit Gott teilen, so teilt auch er mit uns seine Liebe, seine Gnade, seine Freude…
14. November – Gott ruft uns
Unsere Zukunft liegt in Gottes Hand.
Unsere Vergangenheit legen wir in Gottes Hand zurück. So brauchen wir nicht grübeln.
Gott schenkt uns die Gegenwart. Doch wie belastend wäre es, wenn wir dort alle Zukunftsängste und alle Enttäuschungen der vergangenen Jahre hineinlegen. Die Spannung könnten wir nicht ertragen.
Leben wir also im Jetzt und lassen wir uns täglich neu von Gott mit seiner Hilfe und seinem Trost beschenken.
13. November – Gott ruft uns
Jeder Mensch ist ein Individuum. Kein Mensch kann dieselben Nöte empfinden wie ein anderer. Kein Mensch hat dieselben Wünsche wie ein anderer. Gott liebt jeden Menschen mit seinen eigenen Bedürfnissen. Kein anderer Mensch kann seinen Mitmenschen so verstehen wie Gott ihn versteht. Darum braucht der Mensch den Umgang mit Gott, der allein jedes Herz und jedes Bedürfnis versteht.
12. November – Gott ruft uns
Wenn wir Gott verherrlichen wollen, dann müssen wir sein Wesen durch Loben und Preisen in unserem eigenen Leben widerspiegeln. Steigen wir auf Adlerschwingen immer höher, um uns immer näher zu ihm zu erheben.
„… und sprecht zueinander in Psalmen und Hymnen und geistlichen Liedern, und dem Herrn lobsingt und jubiliert in euren Herzen!“ (Epheser 5,19)
Lassen wir uns auf den Lobpreis Gottes ein, so dass unsere Herzen schauern und beben in der Gegenwart Gottes. Das ist die himmlische Musik: Gott durch ein geheiligtes Leben und ein ergebenes Herz der Liebe zu verherrlichen.
11. November – Gott ruft uns
Der Friede Gottes kann durch keine Wissenschaft ergründet werden. Nur durch das ruhige Verweilen vor Gott kommen wir immer tiefer in Gottes Geheimnisse und sind immer offener für alle Wahrheiten und Lehren Gottes.
Nehmen wir uns also immer wieder die Zeit, um bei Gott zu verweilen.
Schon im Philipperbrief 3,8 heißt es: „Ja, ich erachtete auch wirklich alles für Unwert angesichts der alles übertreffenden Erkenntnis Christi Jesu, meines Herrn; um seinetwillen gab ich alles auf und betrachtete es als Unrat, um Christus zu gewinnen…“
10. November – Gott ruft uns
Verharren wir immer wieder in der Stille bei Gott. Wir brauchen diese Ruhezeiten. Lehnen wir uns dabei wie ein Kind zurück, um in seiner Liebe zu ruhen. Danach können wir uns frisch gestärkt wieder erheben.
Seien wir in solchen Momenten wirklich untätig und einfach nur im Bewusstsein von Gottes Anwesenheit.
Ohne diese „erzwungenen“ Zeiten der Ruhe und des Gebetes würden wir in der materiellen Welt in eine gefühlte Betriebsamkeit gehetzt, die Gottes Absichten vereiteln.
09. November – Gott ruft uns
Uns geht es oft wie den Emmausjüngern. Jesus ist mit uns auf dem Weg und wir erkennen ihn nicht. Erinnern wir uns an das Wort aus dem Evangelium:
„Da sagten sie zueinander: „Brannte nicht unser Herz in uns, als er auf dem Wege mit uns redete und die Schrift uns erschloß?“ (Lukas 24,32)
Lassen auch wir uns nicht entmutigen, auch wenn wir oft im Dunkeln tappen. Gehen wir mit Jesus, sprechen wir mit ihm und überlassen wir den Rest ihm. Seien wir jeden Tag aufs Neue unterwegs wie die Emmausjünger.
Spüren wir nicht oft wie unsere Herzen in uns brennen und wir von freudiger Erwartung glühen?