07. Mai

Wenn wir in der Osterzeit das „Regina Caeli“ beten, dann denken wir daran, dass in diesem Jubel sowohl die Freude der Gottesmutter als auch die Freude der ganzen Kirche erklingt, die beide auf die vollkommene Verwirklichung des Ostergeheimnisses bei der Auferstehung der Toten hoffen.

(Papst Johannes Paul II. am 21.05.1997)

06. Mai

O HEILIGER GEIST, Du Liebe des VATERS und des SOHNES: Gib mir immer ein, was ich denken soll. Gib mir ein, was und wie ich es sagen soll. Gib mir ein, was ich verschweigen soll und wie ich mich dabei verhalten soll. Gib mir ein, was ich zur Ehre GOTTES, zum Wohl der Seelen und zu meiner eigenen Heiligung tun soll. HEILIGER GEIST, Gib mir Verstand, um zu verstehen und zu erkennen. Gib mir das Fassungsvermögen, um alles zu behalten. Lehre mich die Methoden und gib mir die Fähigkeit, immer wieder zu lernen. Gib mir Scharfsinn, um richtig zu deuten und zu unterscheiden. Gib mir die Gnade, wirkungsvoll zu sprechen. HEILIGER GEIST, Gib mir Zuversicht und Treffsicherheit am Beginn, leite und führe mich bei der Ausführung und schenke mir Vollkommenheit beim Beenden. AMEN.

(Tägliches Gebet von Papst Johannes Paul II.)

05. Mai

Das edle Wirken des heiligen Godehard fand allseitige Anerkennung; namentlich besaß er das Vertrauen des hl. Kaisers Heinrich in so hohem Grade, dass er ihn in mehrere, durch die Zeitverhältnisse in Unordnung gebrachte Klöster schickte, und Zucht und Ordnung in denselben wieder einzuführen. So sendete er im J. 1001 noch als Herzog von Bayern ihn nach dem Kloster Tegernsee in der Diözese Freising, und später als Kaiser im J. 1005 nach Hersfeld an der Fulda in Thüringen (Kurhessen), wo er bis zum Jahr 1012 verblieb und unter Anderem einen verirrten hochadeligen Jüngling, Namens Günther, zu Gott zurückführte.

(hl. Godehard)

04. Mai

„Was gebt ihr euch Mühe, Christen zu entdecken?
Ich selbst bin ein Christ.
Meldet eurem Statthalter, dass ich dem allein wahren Gott diene
und alle Leiden aus Liebe zu ihm zu erdulden bereit bin.“

(hl. Florian)

03. Mai

Eines Tages traf der heilige Philippus den göttlichen Heiland am Ufer des Sees und ließ auch Ihn den Ruf hören:

„Folge mir nach.“

Philippus besann sich nicht lange; er verließ sogleich alles und folgte dem Heiland nach.

02. Mai

Das Mart. Rom., wo der glorreicher Name des heiligen Athanasius auch am 2. Mai steht, sagt, alles Bisherige zusammenfassend:

»Gegen Athanasius, der durch Heiligkeit und Wissenschaft ausgezeichnet war, hatte sich beinahe der ganze Erdkreis verschworen; er aber verteidigte den katholischen Glauben von der Zeit Constantins bis zu Valens (318-371, also etwas mehr als ein halbes Jahrhundert)

gegen Kaiser, Statthalter und eine unzählige Schaar arianischer Bischöfe mutvoll trotz all der vielen Nachstellungen, bei welchen er, auf dem ganzen Erdkreis flüchtig, kaum einen Ort fand, wo er sich hätte verbergen können; endlich war es ihm nach langen Kämpfen und vielen Kronen einer unerschöpflichen Geduld vergönnt, zu seiner geliebten Herde zurückzukehren, wo er dann zum Herrn heimkehrte im 46. Jahre seines Hohenpriestertums unter den Kaisern Valentinianus und Valens.«

01. Mai

  1. Milde Königin, gedenke, wie’s auf Erden unerhört,
    dass zu dir ein Pilger lenke, der verlassen wiederkehrt.

KV:        
Nein, o Mutter, weit und breit
schallt’s durch deiner Kinder Mitte,
dass Maria eine Bitte nicht gewährt ist unerhört, unerhört in Ewigkeit

Hast du, Mutter, deinen Kindern deine Hilfe je verneint,
hat man jemals seine Tränen, Mutter dir umsonst geweint?

KV:        

Nein, o Mutter …Mutter, Jungfrau der Jungrauen, sieh, ich fliehe hin zu dir, sieh ich komme voll Vertrauen, hilf, o Mutter, hilf auch mir!

 KV:       
Nein, o Mutter …

T: aus dem Gebetbuch von Pfr. Schwab M: unbekannt

30. April

»Die Liebe zu den Kindern ist die beste Lehrmeisterin der Erziehung; nur jemandem, der die Kinder liebt, darf man sie anvertrauen: Liebe im Herzen, Liebe im Ton, Liebe im Betragen gegen die Kinder – das zieht mit unwiderstehlicher Gewalt an, das zieht auch Gottes Segen auf sie und uns herab.«

(Pauline von Mallinckrodt)

29. April

Nach einer Anfechtung erschien der heiligen Katharina von Siena Jesus am Kreuze in himmlischen Glanze und sprach zu ihr:

„Meine Tochter, siehst du, wie viel ich für dich gelitten habe? Soll es dich also schwer ankommen, für mich zu leiden?

Da vergoß Katharina einen Strom von Tränen und sprach:

„O süsser Jesus, wo warst du denn, als meine Seele von so vielen Abscheulichkeiten geplagt wurde?“

Der Herr antwortete:

„Mitten in deinem Herzen!“

28. April

Im Jahr 1700 wurde Ludwig-Maria Grignion de Montfort zum Priester geweiht und machte eine Reise nach Nantes. Nach seiner Rückkehr begab er sich nach Poitiers. Als er im dortigen Spitale die Messe las, erbauten sich die Armen so sehr an seiner Frömmigkeit und Sammlung, dass sie um ihn als Spitalpriester einkamen und Gewährung erhielten. Anfangs erfuhr er viel Bitteres in dieser Stelle, bis man ihn zuletzt hochschätzte und ihm Gerechtigkeit widerfahren ließ. In dieser Stadt unternahm er es, die »Schwestern der Klugheit«, eine religiöse Genossenschaft, zu stiften, bestimmt zur Sorge für die Kranken in den Krankenspitälern. Nachher widmete er sich den Missionen, ein Werk, zu dem er immer eine ganz besondere Neigung gehabt hatte.