
Gott, du unsere Hoffnung und unsere Kraft, ohne dich vermögen wir nichts. Steh uns mit deiner Gnade bei, damit wir denken, reden und tun, was dir gefällt. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration am 11. Sonntag im Jahreskreis)

Gott, du unsere Hoffnung und unsere Kraft, ohne dich vermögen wir nichts. Steh uns mit deiner Gnade bei, damit wir denken, reden und tun, was dir gefällt. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration am 11. Sonntag im Jahreskreis)

Du große Herrin, schönste Frau,
hoch über Sternen steht dein Thron.
Du trugst den Schöpfer, der dich schuf,
und nährtest ihn an deiner Brust.
Was Eva einst verloren sah,
gibst du im Sohne reich zurück.
Der Himmel öffnet sich in dir;
zur Heimkehr steht der Weg uns frei.
Du Pforte für den Königssohn,
des neuen Lichtes helles Tor,
in dir grüßt jauchzend alle Welt
das Leben, das du ihr geschenkt.
Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,
Gott, den die Jungfrau uns gebar,
Lob auch dem Vater und dem Geist
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.
(Hymnus der Laudes)

Der höchsten Gottheit ew´ges Bild,
du Licht vom Licht, des Vaters Wort,
du unser Retter, dir sei Ruhm
und Macht und Ehre immerdar.
Von Ewigkeit bist du allein
der Zeiten Mitte und ihr Ziel,
dir gab der Vater die Gewalt,
die Herrschaft über alle Welt.
Am blut´gen Holz bist du erhöht
und breitest weit die Arme aus;
und offen zeigst du uns dein Herz,
vom Stoß der Lanze bloßgelegt.
Dir, Herr, sei Preis und Herrlichkeit,
der uns sein Herz geöffnet hat,
mit dir dem Vater und dem Geist
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.
(Hymnus der Laudes)
„Ihr seid das Licht der Welt. Eine Stadt, die auf einem Berg liegt, kann nicht verborgen bleiben. Man zündet auch nicht ein Licht an und stülpt ein Gefäß darüber, sondern man stellt es auf den Leuchter; dann leuchtet es allen im Haus.“1 Der Herr hat seine Jünger „Salz der Erde“ genannt. Durch den Teufel war das Herz der Menschen schal geworden. Die Jünger würzten es mit der Weisheit vom Himmel. Hier nennt er sie „Licht der Welt“, weil auch sie, von ihm, dem wahren und ewigen Licht, erleuchtet, Licht für die Finsternis geworden sind.“
(Auszug aus der Lesung der Lesehore am Gedenktag des Apostels Barnabas)

Das Blut der Märtyrer ist der Same des Christentums. Dies zeigte sich wieder herrlich bei dem Martertod des heiligen Primus und des heiligen Felizian. Man zählte nämlich die Zuschauer, die sich beim Anblick der Standhaftigkeit der Märtyrer bekehrten, auf mehr als 500.

Der heilige Medardus übertrug den bischöflichen Sitz nach dem besser gelegenen und befestigten Noyon. Der Ort ist nach Westen und Osten mit Felsenabhängen umgeben, und konnte nach den offenen Seiten durch geringe Mannschaft gegen einen plötzlichen Überfall leicht verteidigt werden. Er musste aber auch (im Jahr 532) das Bistum Tournay annehmen, obwohl er sich nach Kräften hier gegen sträubte.

Der hl. Erzbischof Aldrich von Sens in Frankreich, war der Sohn eines Hofbeamten und wurde im Jahr 775 am Hofe Karls des Großen geboren. Frühzeitig verließ er die Güter und Ehren der Welt und trat als Jüngling in das Kloster Ferrieres in Gatinois, welches damals Bethlehem genannt wurde.

Bei Gott muss man ja nichts tun. Gott zwingt niemanden, seinen Weg zu gehen. Gott ist ein einladender Gott.

Mein Jesus, in Dein Herz hinein,
da leg ich alle meine Bitten!
Du hast dafür so viele Pein
und gar den bittern Tod erlitten!
Dass Du in Liebe und im Leide
nun würdest meine größte Freude;
drum leg ich in Dein Heilandsherz
all meine Bitten, meinen Schmerz.
(Hier findet man das Gebet.)