09. Maerz

„Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit, der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums.“  Aber welches ist das richtige Rühmen, und worin ist der Mensch wirklich groß? Der Prophet spricht: „Nein, wer sich rühmen will, rühme sich dessen, dass er Einsicht hat und mich erkennt, dass er weiß: Ich, der Herr, bin es!“  Darin besteht die Größe des Menschen, das ist seine Erhabenheit, wirklich zu erkennen, was groß ist, ihm allein fest verbunden zu sein und Ruhm vom Herrn des Ruhmes zu suchen.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore (Jahresreihe II)

07. Maerz

Wo der Schatz des Menschen ist, da ist auch sein Herz. Der Herr pflegt seine guten Gaben nicht zu verweigern, wenn einer um sie bittet. Da Gott also gut ist, vor allem denen, die auf ihn harren, wollen wir ihm anhangen, bei ihm sein mit ganzem Herzen und ganzer Seele und mit unserer ganzen Kraft, damit wir in seinem Licht leben, seine Herrlichkeit schauen und die Gnade seiner überirdischen Freude genießen. Lasst uns also das Herz erheben zu diesem Gut!

(Auszug aus der Lesehore 2. Fastenwoche Samstag)

05. Maerz

 

Denn dein Volk sind sie ja und dein Erbteil. Mögen deine Augen offenstehen dem Flehen deines Knechtes und dem Rufen deines Volkes Israel! Höre auf sie, sooft sie zu dir rufen! Du hast sie ja als dein Erbteil aus allen Erdenvölkern ausgeschieden, wie du durch deinen Knecht Moses verheißen hast, als du unsere Väter aus Ägypten fortführtest, o Herr, unser Gott!

(Kurzlesung aus der Laudes)

4. März

„Denn ein dem Herrn, deinem Gott, geweihtes Volk bist du; dich hat der Herr, dein Gott, erwählt, damit du von allen Völkern auf dem Erdboden zu seinem Eigentum werdest. Aus Liebe zu euch und weil er den Eid halten musste, den er euren Vätern zugeschworen hat, führte euch der Herr mit starker Hand hinweg und erlöste dich aus dem Sklavenhaus, aus der Gewalt des Pharao, des Ägypterkönigs. Du solltest erkennen, dass der Herr, dein Gott, der wirkliche Gott ist, der zuverlässige Gott, der den Bund und die Huld denen bewahrt bis ins tausendste Glied, die ihn lieben und seine Gebote halten.“

(Lesung der Laudes am Mittwoch der 2. Fastenwoche)

03. Maerz

Q.: EH

Du Sonne der Gerechtigkeit,
Christus, vertreib in uns die Nacht,
dass mit dem Licht des neuen Tags
auch unser Herz sich neu erhellt.

Du schenkst uns diese Gnadenzeit,
gib auch ein reuevolles Herz
und führe auf den Weg zurück,
die deine Langmut irren sah.

Es kommt der Tag, dein Tag erscheint,
da alles neu in Blüte steht;
der Tag der unsre Freude ist,
der Tag, der uns mit dir versöhnt.

Dir, höchster Gott, Dreifaltigkeit,
lobsinge alles, was da lebt.
Lass uns, durch deine Gnade neu,
dich preisen durch ein neues Lied.

(Hymnus der Laudes am Dienstag der 2. Fastenwoche)

02. März

 

„Ewiger Gott, zum Heil unserer Seele verlangst du, dass wir den Leib in Zucht nehmen und Buße tun. Gib uns die Kraft, dass wir uns von Sünden freihalten und die Gebote erfüllen, die uns deine Liebe gegeben hat. Darum bitten wir durch Jesus Christus.“

(Oration am Montag der 2. Fastenwoche)

2. Fastensonntag

»Gepriesen bist du, o Herr, Gott unserer Väter, * und in Ewigkeit gelobt und hochgerühmt;
gepriesen ist dein heiliger, herrlicher Name, * gelobt und hochgerühmt in alle Ewigkeit.
Gepriesen bist du im Tempel deiner heiligen Herrlichkeit, * hochgelobt und hochverehrt in Ewigkeit.
Gepriesen bist du auf deinem Königsthron, * hochgelobt und hochgerühmt in Ewigkeit.
Gepriesen bist du, der über Abgründe schaut, der über Kerubim thront, * gelobt und verherrlicht in Ewigkeit.
Gepriesen bist du auf dem Himmelsgewölbe, * gelobt und verherrlicht in Ewigkeit.
Preiset den Herrn, alle Werke des Herrn, * lobt und erhöht ihn in Ewigkeit!
Ehre sei dem Vater und dem Sohn * und dem Heiligen Geist.
Wie im Anfang so auch jetzt und alle Zeit * und in Ewigkeit. Amen.

(Psalm aus der Laudes zum 2. Fastensonntag)