
„Lieber sterben, als im Hause eines Heiden Gott untreu werden. Wir gingen durch Feuer, durch Wasser, aber du o Herr befreitest uns daraus zum Heile.“
(Hl. Regina)

„Lieber sterben, als im Hause eines Heiden Gott untreu werden. Wir gingen durch Feuer, durch Wasser, aber du o Herr befreitest uns daraus zum Heile.“
(Hl. Regina)

Zu Roßhaupten stellte sich dem hl. Magnus ein neuer Drache in den Weg. Der Heilige griff ihn um Mitternacht in seiner Höhle an. Am Halse trug er das heilige Kreuz, in der einen Hand den Stab und in der andern das hl. [[Evangelium]], in der Tasche geweihtes Brot. Nachdem er gebetet hatte, aß er von dem geweihten Brot. So gerüstet, ging er auf die Höhle zu und warf dem Drachen eine an einer Fackel angezündete Pechkugel in den aufgesperrten Rachen, dass er barst und tot zu den Füßen des Heiligen hinstürzte. Hierauf gründete er hier und bei weiterem Vordringen auch in Waltenhofen eine Kirche.

„Gott suchen in jeder Tätigkeit, in jedem Menschen, an jedem Ort, die ganz Zeit und Seine Hand in jedem Ereignis sehen – das ist Gebet im Herzen der Welt.“

Schon als 14jährige Jungfrau hatte die heilige Rosalina von Palermo, fern von der Welt und ihren Freuden, »aus Liebe zu Jesus« in der tiefsten Einsamkeit zu leben beschlossen. Zwei Engel dienten ihr nach der Legende als Führer; unter derselben Begleitung wählte sie später eine noch ungemütlichere Höhle auf dem Monte Pellegrino zum Aufenthalte.

„Manches sieht aus wie eine gute Tat und ist es doch nicht, weil es nicht in der guten Meinung geschieht.“
(Hl. Papst Gregor I.)

Von dem heiligen Nonnosus berichtet nämlich der hl. Gregorius, dass er durch sein Gebet einen ungeheuren Felsen von der Stelle bewegt habe. Dadurch ermöglichte er die Anlegung eines Gartens bei dem Kloster.

Unter den Wundern des heiligen Ägidius ist das berühmteste jenes, wodurch er die Mutterschaft der hl. Jungfrau erklärte. Während er nämlich noch als Gärtner lebte, kam ein Mönch zu ihm, der an der Möglichkeit zweifelte, dass die hl. Jungfrau nach der Empfängnis habe Jungfrau bleiben können. Aegidius aber schrieb drei Fragen in den Sand, ob die hl. Jungfrau vor, in und nach der Empfängnis gleich jungfräulich geblieben sei? Und jede Frage wurde entsprechend durch eine weiße Lilie beantwortet, die plötzlich aus dem dürren Sande hervorwuchs.

Und Joseph ging nun hin, kaufte Leinwand, nahm den Leichnam Jesu ab, wickelte ihn mit den Specereien, die Nikodemus inzwischen gekauft hatte, in die Leinwand und legte ihn in sein neues, von der Kreuzigungsstelle nur 110 Fuß entferntes Grab, welches er für sich in einen Felsen hatte aushauen lassen

Das Leben ist ein Weg aus der Zeit in die Ewigkeit.
(sel. Idefons Schuster, Erzbischof von Mailand)

Und er sandte hin und ließ Johannes im Kerker enthaupten. Sein Haupt aber wurde auf einer Schüssel gebracht und dem Mädchen gegeben, und sie brachte es ihrer Mutter. Da kamen seine Jünger, nahmen seinen Leib, begruben ihn und gingen hin und meldeten es Jesus. [Matth.14,10-12]