„Leichter ist es, in den Himmel zu kommen als in die Hölle, so groß ist die Barmherzigkeit Gottes.“
(Hl. Pfarrer von Ars)

Das Blut der Märtyrer ist der Same des Christentums. Dies zeigte sich wieder herrlich bei dem Martertod des heiligen Primus und des heiligen Felizian. Man zählte nämlich die Zuschauer, die sich beim Anblick der Standhaftigkeit der Märtyrer bekehrten, auf mehr als 500.

Der heilige Medardus übertrug den bischöflichen Sitz nach dem besser gelegenen und befestigten Noyon. Der Ort ist nach Westen und Osten mit Felsenabhängen umgeben, und konnte nach den offenen Seiten durch geringe Mannschaft gegen einen plötzlichen Überfall leicht verteidigt werden. Er musste aber auch (im Jahr 532) das Bistum Tournay annehmen, obwohl er sich nach Kräften hier gegen sträubte.

Der hl. Erzbischof Aldrich von Sens in Frankreich, war der Sohn eines Hofbeamten und wurde im Jahr 775 am Hofe Karls des Großen geboren. Frühzeitig verließ er die Güter und Ehren der Welt und trat als Jüngling in das Kloster Ferrieres in Gatinois, welches damals Bethlehem genannt wurde.

Bei Gott muss man ja nichts tun. Gott zwingt niemanden, seinen Weg zu gehen. Gott ist ein einladender Gott.

Mein Jesus, in Dein Herz hinein,
da leg ich alle meine Bitten!
Du hast dafür so viele Pein
und gar den bittern Tod erlitten!
Dass Du in Liebe und im Leide
nun würdest meine größte Freude;
drum leg ich in Dein Heilandsherz
all meine Bitten, meinen Schmerz.
(Hier findet man das Gebet.)

Herr Jesus Christus, im wunderbaren Sakrament des Altares hast du uns das Gedächtnis deines Leidens und deiner Auferstehung hinterlassen. Gib uns die Gnade, die heiligen Geheimnisse deines Leibes und Blutes so zu verehren, dass uns die Frucht der Erlösung zuteil wird. Der du in der Einheit des Heiligen Geistes mit Gott dem Vater lebst und herrschest in alle Ewigkeit.

Jubelnder Freude Lied
töne am heil´gen Tag.
Festlicher Lobgesang
steige aus jedem Herz.
Altes sei abgetan,
alles sei heute neu:
Wort und Tat und das ganze Herz.
Denn wir begehn das Mahl,
wie es der Herr gebot,
da er als Lamm sich gab,
Opfer zu unserm Heil.
Was nur im Bild geahnt,
macht er nun sterbend wahr,
schenkt sich selber den Seinen ganz.
Siehe, er reicht im Brot
Schwachen das eigne Fleisch,
gibt den Verzagten Kraft,
labt sie mit seinem Blut.
So gibt er sich selbst hin,
da er zu ihnen sagt:
„Trinket alle aus diesem Kelch.“
Heiland und Herr der Welt,
höre auf unser Flehn:
Bleibe nicht fern von uns,
sei uns im Brote nah,
führ uns auf deinem Weg
hin zu der Hoffnung Ziel,
wo uns selig dein Licht umfängt. Amen.

Im Juni verehren wir besonders das heilige Herz Jesu.
Hier gibt es ein Weihegebet.

Gott hat noch nie jemanden gezwungen zur Beichte zu gehen – aber eingeladen sind sie alle. Durch die Beichte würden den Menschen die Augen aufgehen.