25. Oktober

Am Ende des längsten Lebens sind wir immer noch Anfänger.

Die allein sind imstande, wahrhaft die Welt zu genießen, die mit der unsichtbaren Welt beginnen.

Ich überlasse alles dir, Gott, in die bin ich sicher, wenn du mich hältst, habe ich nichts zu fürchten

Fürchte dich nicht, dass das Leben endet. Fürchte, dass du versäumst, es zu beginnen.

John Henry Newman

24. Oktober

Mein Gott und Vater!
Lass mich dich erkennen und bewirken, dass du erkannt wirst.
Lass mich dich lieben und bewirken, dass du geliebt wirst.
Lass mich dir dienen und bewirken, dass dir gedient wird.
Lass mich dich loben und bewirken, dass du von allen Geschöpfen gelobt wirst.
Gewähre mir, Vater, dass alle Sünder sich bekehren, alle Gerechten in der Gnade verharren und wir alle die ewige Herrlichkeit erlangen.
Amen.

(Lieblingsgebet vom hl. Antonius Maria Claret)

20. Oktober

Ihr habt im Psalm gehört: „Aller Vollendung Ziel und Ende habe ich gesehen.“1 Was hatte der Psalmist geschaut? Hatte er etwa den Gipfel eines hohen und steilen Berges erstiegen und Ausschau gehalten und so den Umkreis der Erde und die Grenzen des ganzen Erdkreises gesehen? Sagte er darum: „Aller Vollendung Ziel und Ende habe ich gesehen“? Wenn das des Lobpreises würdig ist, so wollen wir den Herrn um scharfe leibliche Augen bitten und den höchsten Berg der Erde aufsuchen, um von seinem Gipfel aus aller Vollendung Ziel und Ende zu schauen. Doch du brauchst nicht weit zu gehen. Ich sag dir: Steig auf den Berg und schau das Ziel! Christus ist der Berg: Komm zu Christus, und du siehst von da aus das Ziel jeglicher Vollendung.

(Auszug aus der Lesung der Lesehore am Gedenktag des heiligen Wendelin)

18. Oktober

Nachdem viele es unternommen haben, einen Bericht abzufassen über die Dinge, die sich unter uns zugetragen haben, entsprechend der Überlieferung derer, die von Anfang an Augenzeugen und Diener des Wortes waren,

habe auch ich mich entschlossen, allem von Anfang an sorgfältig nachzugehen und es dir der Reihe nach niederzuschreiben, erlauchter Theophilus, damit du dich überzeugst von der Zuverlässigkeit der Worte, von denen dir Kunde kam.

(Lukas 1,1-4)