19. April

Allmächtiger Gott, lass die österliche Freude in uns fortdauern, denn du hast deiner Kirche neue Lebenskraft geschenkt und die Würde unserer Gotteskindschaft in neuem Glanz erstrahlen lassen. Gib, dass wir den Tag der Auferstehung voll Zuversicht erwarten als einen Tag des Jubels und des Dankes. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

(Oration der Laudes)

16. April

Allmächtiger Gott, Du hast uns durch die Auferstehung Christi neu geschaffen für das ewige Leben. Erfülle uns mit der Kraft dieser heilbringenden Speise, damit das österliche Geheimnis in uns reiche Frucht bringt. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.

(Schlussgebet der hl. Messe)

15. April

Allmächtiger Gott, in den österlichen Geheimnissen, die wir jedes Jahr feiern, hast du dem Menschen seine ursprüngliche Würde wiedergeschenkt und uns die sichere Hoffnung gegeben, dass wir auferstehen werden. Gib, dass die Erlösung, die wir gläubig feiern, in täglichen Werken der Liebe an uns sichtbar wird. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

(Oration der Laudes)

14. April

Allmächtiger Gott, du hast uns in den österlichen Sakramenten das Unterpfand der kommenden Herrlichkeit gegeben. Hilf uns, den Sieg des Auferstandenen zu verkünden, und laß die Fülle seiner Herrlichkeit an uns offenbar werden, wenn er wiederkommt. Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.

(Oration der Laudes)

13. April

Allmächtiger, ewiger Gott, wir dürfen dich Vater nennen, denn du hast uns an Kindes Statt angenommen. Gib, dass wir mehr und mehr aus dem Geist der Kindschaft leben, damit wir die wahre Freiheit finden und das unvergängliche Erbe erlangen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

(Oration der Laudes)

11. April

Erscheinung des Auferstandenen

Als er in der Frühe am ersten Wochentag auferstanden war, erschien er zuerst Maria Magdalena, aus der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. Diese ging hin und verkündete es seinen trauernden und weinenden Gefährten. Doch als diese hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht.

Danach erschien er in fremder Gestalt zweien von ihnen auf dem Weg, als sie über Land gingen. Und diese gingen hin und verkündeten es den übrigen; doch auch ihnen glaubten sie nicht.

Später erschien er den Elfen, als sie bei Tische waren, und tadelte ihren Unglauben und ihre Herzenshärte, weil sie denen, die ihn als von den Toten Auferweckten sahen, nicht geglaubt hatten. Und er sprach zu ihnen: »Geht hin in alle Welt und verkündet das Evangelium aller Kreatur!

(Lukas 16,9-15)

10. April

Erscheinung am See Tiberias

Darauf zeigte sich Jesus abermals den Jüngern am See von Tiberias; er zeigte sich in folgender Weise: Simon Petrus und Thomas, genannt Didymus, und Nathanael von Kana in Galiläa und die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren beisammen. Simon Petrus sagte zu ihnen: »Ich gehe fischen.« Sie sagten zu ihm: »Auch wir gehen mit dir.« 

Sie gingen also hinaus und stiegen in das Schiff; doch in dieser Nacht fingen sie nichts.
Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer; die Jünger erkannten jedoch nicht, dass es Jesus war. Jesus sprach zu ihnen: »Kinder, habt ihr nichts zu essen?« Sie antworteten ihm: »Nein.« Er sprach zu ihnen: »Werft das Netz auf der rechten Seite des Schiffes aus, und ihr werdet finden.« Sie warfen es aus und vermochten es nicht mehr einzuziehen wegen der Menge der Fische. Da sagte jener Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: »Es ist der Herr!« Als Simon Petrus hörte, dass es der Herr sei, legte er sich das Überhemd um – er war nämlich ohne Kleid – und warf sich in den See. Die anderen Jünger kamen im Schiff; denn sie waren nicht weiter als etwa dreihundert Ellen vom Lande weg und schleppten das Netz mit den Fischen nach.
Da sie nun ans Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer angelegt und einen Fisch darauf liegen und Brot. Jesus sprach zu ihnen: »Bringt von den Fischen, die ihr eben gefangen habt!« Simon Petrus stieg hinein und zog das Netz, das mit hundertdreiundfünfzig großen Fischen angefüllt war, ans Land: und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. Jesus sprach zu ihnen: »Kommt und haltet Mahlzeit!« Keiner von den Jüngern wagte ihn zu fragen: »Wer bist du?« Wussten sie doch, dass es der Herr war. Da ging Jesus hinzu, nahm das Brot und gab es ihnen und ebenso auch den Fisch. Dies war schon das dritte Mal, dass sich Jesus seinen Jüngern zeigte, nachdem er von den Toten auferweckt war.

(Johannes 21,1-14)