16. April – Gott ruft uns

Barmherziger-JesusGott hat immer vollstes Erbarmen gegenüber dem Sünder, der seinen Misserfolg und seine Schwäche einsieht.

Das sehen wir schon in der Heiligen Schrift.
Zu der Ehebrecherin, die auf frischer Tat ertappt wurde, sagte er: „Auch ich verurteile dich nicht. Geh hin und sündige fortan nicht mehr!“ (Joh 8,11)
Dieses Wort drückte sein Vertrauen aus, die Frau werde nicht mehr der Sünde verfallen und er erachtete sie als fähig, ein neues Leben zu führen.
Gottes Zurechtweisungen galten den Selbstzufriedenen.

15. April – Gott ruft uns

Schatz (2)Gott füllt leere Gefäße und in offene Hände legt er seine Geschenke.
Wie sehr sind wir oft damit beschäftigt, unseren lächerlichen Besitz krampfhaft festzuhalten. So haben wir keine Hand frei, um die größeren Segnungen und die benötigten Gaben zu empfangen, die Gott uns gerne schon längst, und durch uns auch anderen geschenkt hätte.
Helfen wir Gott, alle erkennen zu lassen, welch wunderbares Leben sich für sie eröffnen könnte!

14. April – Gott ruft uns

800px-HuegelFlussOft verbringen wir unsere Zeit in der Gesellschaft mit Jesus mit Bittgebeten. Seien wir damit zufrieden, in seiner Gegenwart eine Weile still zu sein. Dann können wir die geistige Kraft in uns aufnehmen, welche uns die Stärke verleihen wird, unsere Schwächen zu überwinden, die wir so oft bedauern.
In Gottes Reich gibt es keinen Stillstand. Das ewige Leben ist Leben, das durch Ströme lebendigen Wassers erfrischt wird. Es ist der Ort der Lust und hohen Freude. Da können wir alles verlangen, was wir nur wollen. Es wird uns gewährt.

13. April – Gott ruft uns

R0014938Gehen wir in steter Osterfreude durch das Leben, sonst können wir die Menschen nicht von Jesu Auferstehung überzeugen. Traurige Gesichter zeugen der Welt von einem begrabenen Christus. Durch unsere Lebenshaltung müssen wir beweisen, dass wir zusammen mit Jesus auferstanden sind.
Leben wir also im Geist des sonnenbeschienenen Gartens jenes Ostermorgens. Jesus wird auch für uns den Stein vom Grab wegwälzen. So können wir mit ihm im Garten wandeln; im Garten der Liebe und Freude, im Garten des kindlichen und grenzenlosen Vertrauens und Glaubens.

12. April – Gott ruft uns

450px-MaerzenbecherJesus sandte seine Jünger nicht aus, um die Tochter der griechischen Frau oder den Knecht des Hauptmanns von Kapharnaum zu heilen. Er benötigte nur den Glauben des Bittenden.
Lernen wir immer mehr Jesu Wesen zu begreifen und ihn immer mehr zu fragen. Machen wir unseren Körper von allen hemmenden Banden frei. Dabei können wir uns immer wieder an den Balken und den Splitter erinnern.
So wie wir nach der Überwindung unserer eigenen Fehler (des Balkens) die Kraft erhalten, den Splitter aus dem Auge des Bruders zu ziehen, werden wir sobald wir uns unseren Körper vollkommen untertan gemacht haben und ihn vollständig in Zucht halten, in der Lage sein, unseren Bruder von den Fesseln zu befreien, die ihn an die Krankheit ketten.

11. April – Gott ruft uns

PJG118„Als sie aber hinblickten, sahen sie, dass der Stein weggewälzt war.“ (Matthäus 16,4)

Die Sorge der Frauen, wer ihnen den Stein wegwälzen würde, war unnötig. So werden auch uns die Steine, die uns Schwierigkeiten bereiten, weggewälzt werden.
Die Frauen kamen mit ihren Gaben zum Grab, die sie vorbereitet hatten. Bringen wir Jesus auch unsere Gaben der Liebe, um ihm zu dienen. Wir werden sehen, dass er uns schon zuvorgekommen ist. Denn er ist voll eifriger Liebe darauf bedacht uns Dienste zu erweisen.

11. April – Gott ruft uns

Auferstehung-ecclesiaveritas„Wenn ihr aber durch den Geist das Tun des Fleisches zum Sterben bringt, werdet ihr leben.“ (Römer 8,13)
Die Verlockungen des Fleisches sollen im Zügel gehalten werden und unter der Herrschaft des Geistes stehen. Es war die vollständige Unterwerfung des Fleisches unter den Geist, die durch Jesu Schweigen am Pfeiler auf die Frage des Pilatus und bei all den Verhöhnungen und Beschimpfungen geoffenbart wurde. Es war die vollständige Beherrschung durch den Geist, welche die Auferstehung des Körpers bedeutete. Der Auferstehungsglaube ist das Vertrauen auf Jesus und seine Macht die völlige Unterwerfung des Körpers herbeiführen zu können. Wenn der Körper vollkommen unter der Kontrolle des Geistes steht, dann ist es ein auferstandener Körper. Wie wichtig ist also die Selbstzucht.

10. April – Gott ruft uns

795px-MariaMagdalena-begegnet-den-Auferstandenen„Und siehe, der Vorhang des Tempels riss von oben bis unten entzwei.“ (Matthäus 27,51)

Das war der Vorhang, der Gott von dem Menschen verborgen gehalten hatte, so dass sie ihn nicht kennen und nicht sehen konnten. Er selbst hat den Vorhang weggerissen, der Gott den Vater vom Menschen getrennt hatte.
Jesus ist gekommen, um dem Menschen den Vater zu enthüllen und er lebt bis ans Ende aller Zeiten, um beim Vater Fürsprache für den Menschen einzulegen.
Jesus ist der große Mittler zwischen Gott und Mensch.

09. April – Gott ruft uns

Auferstehung-ecclesiaveritasWir gehören nicht uns selbst. Jesus hat all den Schmerz, das tiefste Herzeleid, die Pein, den Kummer und die Verlassenheit auf sich genommen, wie sie kein menschliches Wesen je gekannt hat. Wir sind um einen teuren Preis erkauft. Wir gehören Jesus. Wir sind sein, damit er uns liebt und damit er für uns sorgt. Wir verstehen die unbegreifliche Liebe Gottes nicht.
Jesus hat die Verantwortung auf sich genommen, für alles zu sorgen, was wir benötigen. Der Mensch hingegen erkennt sein Eigentumsrecht an, auf seine Liebe und seine Macht Anspruch zu erheben.

08. April – Gott ruft uns

Die wahre Ruhe der Seele finden wir zu Jesu Füßen. Es ist auch der Ort der Demut.
Unsere Freude sollte es sein, demütig zu dienen. Wenn wir Spott und Hohn gelassen ertragen können und uns nichts daraus machen, wenn Menschen übel von uns denken, was kann dann noch die Freude unserer Seele, ihre Ruhe stören?
Unruhe kann unsere Seele anfallen und verletzen, wenn sie ihren Ursprung in der eigenen Persönlichkeit hat. Dieses „Ich“ muss auf Jesu Kreuz genagelt werden, es muss sterben. Sonst können wir nicht sagen: „So lebe nun nicht mehr ich, es lebt in mir Christus.“ (Galater 2,20)