15. Oktober – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Gestalt der Jungfrau und Gottesmutter Maria ist nicht nur ein ökumenisches Streitobjekt.

Darauf weisen die Schriften der ersten Reformatoren hin. So war Martin Luther von einer tiefen Marienverehrung erfüllt: Er hielt an der besonderen Heiligkeit der Gottesmutter fest, er sprach bisweilen von ihrer unbefleckten Empfängnis und teilte mit anderen Reformatoren den Glauben an die bleibende Jungfräulichkeit Marias.

Fortsetzung folgt

(Papst Johannes-Paul II. am 12. November 1997)

14. Oktober – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Besonders erhellend ist dabei die Lehre des Zweiten Konzils von Nizäa, das bereits im Jahre 787 folgende Aussage gemacht hat: „Die Verehrung des Bildes geht über auf das Urbild, und wer das Bild verehrt, verehrt in ihm die Person des darin Abgebildeten“ (DS, 601). Wer auf diese Weise im Bild Christi die Person des menschgewordenen Wortes ehrt, der betet Gott in rechter Weise an und ist weit entfernt von Idolatrie und Götzendienst. Auf Maria übertragen, bedeutet dies: Wer eine Mariendarstellung verehrt, möchte letztlich der Person der Gottesmutter selbst die Ehre erweisen. Ihre Bilder und Statuen erinnern die Gläubigen daran, sich an ihrem Beispiel zu orientieren und eine innige Beziehung zu ihr aufzubauen.

(Papst Johannes-Paul II. am 29. Oktober 1997)

13. Oktober – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Das Zweite Vatikanische Konzil ermahnt die Theologen und Prediger eindringlich, „sich ebenso jeder falschen Übertreibung wie zu großer Geistesenge bei der Betrachtung der einzigartigen Würde der Gottesmutter sorgfältig zu enthalten“ (Lumen Gentium, 67). Damit ist eine Richtschnur gegeben, die auch für die Bilder, Ikonen und Statuen der Gottesmutter gilt.

Fortsetzung folgt

(Papst Johannes-Paul II. am 29. Oktober 1997)

11. Oktober – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Verehrung Mariens durch die Gläubigen steht zwar über dem Kult der übrigen Heiligen, aber sie steht unter dem einzig und allein Gott zustehenden Kult der Anbetung. Die Liebe der Gläubigen gegenüber Maria unterscheidet sich von derjenigen, die sie Gott schulden. Denn Gott muss vor allem mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzem Sinn geliebt werden (vgl. Mt 22,37). Die Beziehung der Gläubigen zu Maria drückt jedoch auf spiritueller Ebene die Zuneigung der Kinder gegenüber der Mutter aus.

Fortsetzung folgt

(Papst Johannes-Paul II. am 22. Oktober 1997)

10. Oktober – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Das Zweite Vatikanische Konzil sagt über die Verehrung der seligen Jungfrau Maria: „Dieser Kult, wie er immer in der Kirche bestand, ist zwar durchaus einzigartig, unterscheidet sich aber wesentlich vom Kult der Anbetung, der dem menschgewordenen Wort gleich wie dem Vater und dem Heiligen Geist dargebracht wird, und er fördert diesen gar sehr“ (LG 66).

Fortsetzung folgt

(Papst Johannes-Paul II. am 22. Oktober 1997)

08. Oktober – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Was Maria im Magnificat von ihrer Erwählung besingt, das durchzieht die Frömmigkeit der Kirche durch alle Jahrhunderte: „Von nun an preisen mich selig alle Geschlechter“ (Lk 1, 48). Nicht nur die Lehre der Kirche, sondern auch ihre Ordnung von Gebet und Liturgie sowie die christliche Ikonographie zeugen davon, wie eng Maria mit dem Heilsmysterium ihres Sohnes Jesus Christus verbunden ist.

Fortsetzung folgt

(Papst Johannes-Paul II. am 15. Oktober 1997)

07. Oktober – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Diese Heilswahrheit ist der rote Faden der Marienverehrung bis heute. So hat das Zweite Vatikanische Konzil formuliert: „Maria wird (…), da sie ja die heilige Mutter Gottes ist und in die Mysterien Christi einbezogen war, von der Kirche in einem Kult eigener Art geehrt“ (Lumen gentium, 66).

Fortsetzung folgt

(Papst Johannes-Paul II. am 15. Oktober 1997)