25. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Das Kreuz Christi ist für die Gläubigen eine Ikone der Hoffnung, denn an ihm ist der Heilsplan der Liebe Gottes in Erfüllung gegangen. Deshalb hat uns der liturgische Kalender vor einigen Tagen eingeladen, das Fest der Kreuzerhöhung zu feiern, aus dem der Glaubende Trost und Mut schöpft.

3. Den Blick auf den gekreuzigten Christus gerichtet und geistlich verbunden mit der Jungfrau Maria, setzen wir unseren Weg fort, getragen von der Kraft der Auferstehung.

(Papst Johannes-Paul II. am 19. September 2004)

24. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

2. Diese angstvolle Frage, die sich angesichts des Skandals des Bösen aufdrängt, hat Gott nicht mit einer Grundsatzerklärung beantwortet, gleichsam als wolle er sich rechtfertigen, sondern mit dem Opfertod seines Sohnes am Kreuz. Im Tod Jesu treffen der scheinbare Triumph des Bösen und der endgültige Sieg des Guten aufeinander; der dunkelste Augenblick der Geschichte und die Offenbarung der göttlichen Herrlichkeit; die Bruchstelle und der Anziehungspunkt sowie das Zentrum der Wiederherstellung des Universums. Jesus hat gesagt: »Und ich, wenn ich über die Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen« (Joh 12,32).

Fortsetzung folgt

(Papst Johannes-Paul II. am 19. September 2004)

23. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

1. Angesichts des Bösen, das in der Welt verschiedenartige Formen annimmt, stellt sich der besorgte und bestürzte Mensch die Frage: »Warum?«

Zu Beginn des dritten Jahrtausends, das durch das Große Jubiläumsjahr gesegnet wurde und reich ist an vielfältigen Möglichkeiten, ist die Menschheit von einer erschreckenden Ausweitung des Terrorismus gezeichnet. Die Aufeinanderfolge grausamer Angriffe gegen das menschliche Leben erschüttert und beunruhigt die Gewissen und lässt in den Gläubigen die leidvolle Frage aufkommen, die auch in den Psalmen gestellt wird: »Warum, Herr? Wie lange noch?«

Fortsetzung folgt

(Papst Johannes-Paul II. am 19. September 2004)

22. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Während ihres irdischen Daseins hat Maria ihre geistliche Mutterschaft gegenüber der Kirche nur für kurze Zeit ausgeübt. Doch ist diese ihre Berufung gerade nach ihrer Himmelfahrt voll und ganz zur Geltung gekommen, indem sie unaufhörlich fortdauert und sie durch ihre vielfältige Fürbitte fortfährt, uns die Gaben des ewigen Heiles zu erwirken (vgl. LG 62).

(Papst Johannes-Paul II. am 24. September 1997)

21. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Jungfrau Maria ist auf Grund der empfangenen Gnaden nicht nur Mutter des Erlösers, sondern sie ist auch zur Mutter der Menschheit geworden. Deshalb hat sie auf ihre Weise Anteil an der Erlösung der Menschen durch ihren Sohn Jesus Christus. Das II. Vatikanische Konzil sagt in Lumen Gentium 61: „Die selige Jungfrau … war nach dem Ratschluss der göttlichen Vorsehung hier auf Erden die erhabene Mutter des göttlichen Erlösers, in einzigartiger Weise vor anderen seine großmütige Gefährtin und die demütige Magd des Herrn“.

Fortsetzung folgt …
(Papst Johannes-Paul II. am 24. September 1997)

20. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Gerade in jüngster Zeit wird Maria sowohl vom Lehramt als auch von der Volksfrömmigkeit gern „Mutter der Kirche“ genannt. Doch steht hinter dieser Bezeichnung eine alte ehrwürdige Tradition. Die Christen sehen in Maria nicht nur die Mutter Jesu, sondern auch die Mutter aller Gläubigen. Diejenige, die als Mutter des Heils, Mutter des Lebens und der Gnaden, als Mutter der Erlösten und der Lebenden verehrt wird, kann mit gutem Recht „Mutter der Kirche“ genannt werden.

(Papst Johannes-Paul II. am 17. September 1997)

18. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Mit dieser Haltung, die ihr gesamtes Dasein prägt, zeigt uns die Jungfrau Maria wie wir bei der Feier des Gottesdienstes das Wort Gottes hören und aufnehmen sollen. Ihr Beispiel macht deutlich, dass der Kult der Kirche nicht darin besteht, in erster Linie die Gedanken und Regungen des Menschen zum Ausdruck zu bringen, sondern im Hinhören auf das göttliche Wort, um es zu verstehen, sich zu eigen zu machen und im Alltag umzusetzen.

(Papst Johannes-Paul II. am 10. September 1997)

17. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

In seinem Apostolischen Schreiben Marialis cultus stellt Papst Paul VI. die Jungfrau Maria als Vorbild der Kirche bei der Feier des Gottesdienstes dar. Diejenige, die bei der Verkündigung durch den Engel sich voll und ganz dem Heilsplan Gottes unterwirft und anvertraut, wird so für alle Gläubigen zum erlesenen Beispiel des Hörens auf das Wort Gottes und der Gefügsamkeit diesem Wort gegenüber.

Fortsetzung folgt …

(Papst Johannes-Paul II. am 10. September 1997)

16. September – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Das Zweite Vatikanische Konzil bezieht sich in der Dogmatischen Konstitution Lumen Gentium auf die Worte des Apostels Paulus im Epheserbrief und stellt fest: „Während aber die Kirche in der seligsten Jungfrau schon zur Vollkommenheit gelangt ist, … bemühen sich die Christgläubigen noch, die Sünde zu besiegen und in der Heiligkeit zu wachsen (Nr. 65).

So wird der bestehende Unterschied zwischen den Gläubigen und Maria bekräftigt. Den Gläubigen wird die Heiligkeit durch die Taufe zuteil, Maria aber ist von Anfang an von der Erbsünde bewahrt worden.

In Maria ist der Kirche ein erhabenes Beispiel des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe geschenkt worden.

(Papst Johannes-Paul II. am 03. September 1997)