04. August – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Dem entspricht die Haltung, die von der Kirche und jedem Christen gegenüber Anhängern anderer Religionen verlangt wird: gegenseitiger Respekt, tiefe Sympathie und – wenn möglich – auch herzliche Zusammenarbeit. Dadurch wird aber die Mission nicht überflüssig. Denn als Christen dürfen wir nicht vergessen: Jesus Christus ist der einzige Mittler und Erlöser der Menschheit.

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 09.09.1998

03. August – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Das gemeinsame Streben nach Gott ist ein Geschenk des Heiligen Geistes. Es gibt zahlreiche Strahlen der göttlichen Weisheit: die vielfältigen Formen des Gebetes; das Leben nach den Geboten, die dem Moralgesetz entsprechen; das wahrhaftige Gespür für das Religiöse und viele andere mehr.

Fortsetzung folgt

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 09.09.1998

02. August – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Am Anfang meines Pontifikates habe ich an eine Wahrheit erinnert, die schon den Kirchenvätern bewusst war: In den verschiedenen Religionen gibt es „Keime des Wortes“, gleichsam Reflexe einer einzigen Wahrheit. Sie bezeugen, dass das tiefste Streben des menschlichen Geistes nur eine einzige Richtung kennt, auch wenn es sich auf verschiedene Wege begibt. Das haben wir auf dem Weltgebetstag für den Frieden vor fast zwölf Jahren in Assisi eindrucksvoll erlebt (vgl. Redemptor hominis, 11).

Fortsetzung folgt …

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 09.09.1998

01. August – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Ohne den Beistand des Heiligen Geistes kann kein Mensch diesen Gipfel der Liebe erreichen, so wie es Jesus uns vorgelebt hat. Maria hat als erste in Freiheit ihr Sein und Leben ganz und gar Gott in die Hände gegeben. Möge sie uns beistehen und führen, damit wir den Heiligen Geist als Quelle wahrer Freiheit entdecken können.

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 02.09.1998

31. Juli – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die vom Heiligen Geist geschenkte Freiheit treibt die Gläubigen an, sich der Brüder und Schwestern anzunehmen. Gerade weil Jesus Christus mich mit seiner Liebe befreit und mir seinen Geist anvertraut hat, kann und soll auch ich mich freiwillig aus Liebe dem Nächsten zuwenden.

Diese tiefe Wahrheit drückt der erste Brief des Apostels Johannes so aus: “Daran haben wir die Liebe erkannt, dass Er sein Leben für uns hingegeben hat. So müssen auch wir für die Brüder das Leben hingeben” (1 Joh 3,16).

Fortsetzung folgt …

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 02.09.1998

30. Juli – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Die Heilsgeschichte ist die fortschreitende Offenbarung Gottes gegenüber der Menschheit. Ihren Höhepunkt erreicht sie in Jesus Christus. Diese vollständige und endgültige Begegnung Gottes mit dem Menschen wurde lange Zeit von den Patriarchen und Propheten erhofft und vorbereitet. Jesus Christus, der wahre Gott vom wahren Gott, der neue Adam, “macht eben in der Offenbarung des Geheimnisses des Vaters und seiner Liebe dem Menschen den Menschen selbst voll kund und erschließt ihm seine höchste Berufung” (GS 22).

Der Heilige Geist, der in der Kirche wirkt, ermöglicht es, dass der Mensch sich durch die Selbstmitteilung wiederfindet.

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 26.08.1998

29. Juli – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

In Fortsetzung der Katechese über den Heiligen Geist spreche ich heute über die Begegnung Gottes mit dem Menschen im Heiligen Geist.

Gott der Vater möchte durch das fleischgewordene Wort jeden an seinem Leben teilhaben lassen. Er will sich endgültig offenbaren. Diese göttliche Selbstmitteilung geschieht im Heiligen Geist.

Fortsetzung folgt …

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 26.08.1998

28. Juli – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

Wie gut, dass der Mensch, erfüllt vom Heiligen Geist, am Schöpfungswerk Gottes mitwirken darf! Dabei kommt es darauf an, dass der Mensch seine Freiheit nicht egoistisch verspielt, sondern sie im Sinne Gottes nützt: „Alles gehört euch. Ihr aber gehört Christus, und Christus gehört Gott“ (1 Kor 3, 23).

Q.: Papst Johannes-Paul II. am 19.08.1998

26. Juli – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Gott hat einen Plan mit dem Menschen, der nach Seinem Bild und Gleichnis geschaffen ist.
Der Mensch soll seine Freiheit in Übereinstimmung mit dem Willen Gottes leben und so die Unordnung überwinden, die durch die Sünde in sein persönliches Leben und in die Welt gekommen ist. Dazu braucht er das Geschenk des Heiligen Geistes. Schon die Propheten des Alten Testamentes wussten davon. Später wird der heilige Paulus nicht müde, diesen Gedanken zu unterstreichen: „Denn wir wissen, dass die gesamte Schöpfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt. Aber auch wir (…) seufzen in unserem Herzen und warten darauf, dass wir mit der Erlösung unseres Leibes als Söhne offenbar werden“ (Röm 8, 22-23).

Fortsetzung folgt …
Q.: Papst Johannes-Paul II. am 19.08.1998