06. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen“ (Lk 3,4).

Am heutigen zweiten Adventssonntag erklingt diese Aufforderung Johannes’ des Täufers mit besonderem Nachdruck. Ein prophetischer Ruf, der sich durch die Jahrhunderte fortsetzt. Wir vernehmen ihn auch in unserem Zeitalter, in dem die Menschheit auf ihrem Weg durch die Geschichte vorangeht. Den Menschen des dritten Jahrtausends, die auf der Suche nach Ruhe und Frieden sind, zeigt er den Weg auf, den es zurückzulegen gilt.

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II. am 7. Dezember 2003)

01. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Gott ist die Zukunft des Menschen und der Welt. Wenn der Menschheit der Sinn für Gott abhanden kommt, verschließt sie sich der Zukunft und verliert unweigerlich die Perspektive ihres Pilgerwegs durch die Zeit. Warum leben, warum sterben? Warum sich aufopfern, warum leiden?

Auf diese Fragen gibt das Christentum eine erfüllende Antwort. Deshalb ist Christus die Hoffnung der Menschheit. Er ist der wahre Sinn unseres Heute, weil er unser sicheres Morgen ist.“

Papst Johannes Paul II. am 1. Adventssonntag, 1. Dezember 2002

30. November – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

„Deshalb ist Advent ein Synonym für Hoffnung: nicht vergebliches Warten auf einen Gott ohne Gesicht, sondern konkretes und sicheres Vertrauen auf die Rückkehr dessen, der uns schon besucht hat, des »Bräutigams«, der durch sein Blut einen ewigen Bund mit der Menschheit besiegelt hat.

Es ist eine Hoffnung, die zur Wachsamkeit, jenem besonderen Kennzeichen dieser besonderen liturgischen Zeit, anregt: Wachsamkeit im Gebet, von liebevoller Erwartung beseelt; Wachsamkeit in der Dynamik einer konkreten Nächstenliebe und in dem Bewußtsein, daß das Reich Gottes dort nahe ist, wo die Menschen lernen, als Brüder zu leben.“

Papst Johannes Paul II. am 1. Adventssonntag, 1. Dezember 2002

29. November – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Mit dem heutigen ersten Adventssonntag beginnt ein neues Kirchenjahr. Die Kirche setzt ihren Weg fort und lädt uns ein, noch eingehender über das Geheimnis Christi nachzudenken; es ist ein immer neues Geheimnis, das die Zeit nicht erfassen kann. Christus ist Alpha und Omega, Anfang und Ende. Durch ihn geht die Geschichte der Menschheit wie eine Wallfahrt auf die Erfüllung des Reiches zu, das Er selbst mit seiner Menschwerdung und seinem Sieg über Sünde und Tod eröffnet hat.

(Aus einer Ansprache am 1. Dezember 2002)


28. November – Deine Zeit ist nahe

Gott, heil´ger Schöpfer aller Stern´,
erleucht uns, die wir sind so fern,
dass wir erkennen Jesus Christ,
der für uns Mensch geworden ist.


Denn es ging dir zu Herzen sehr,
da wir gefangen waren schwer
und sollten gar des Todes sein;
drum nahmst du auf dich Schuld und Pein.

Da sich die Welt zum Abend wandt´,
der Bräut´gam Christus ward gesandt.
Aus seiner Mutter Kämmerlein
ging er hervor als klarer Schein.


Gezeigt hat er sein groß´ Gewalt,
dass es in aller Welt erschallt,
sich beugen müssen alle Knie
im Himmel und auf Erden hie.


Wir bitten dich, o heil´ger Christ,
der du zukünftig Richter bist,
lehr uns zuvor dein´ Willen tun
und an dem Glauben nehmen zu.


Lob, Preis sei, Vater, deiner Kraft
und deinem Sohn, der all´ Ding´ schafft,
dem heil´gen Tröster auch zugleich
so hier wie dort im Himmelreich. Amen.

(Hymnus der 1. Vesper zum 1. Advent)

27. November – Deine Zeit ist nahe

Rosenkranz für die Armen Seelen

1) Jesus, durch deine Todesangst tröste die armen Seelen
2) Jesus, durch deine Geißelung mildere die Leiden der Armen Seelen
3) Jesus, durch deine Dornenkrönung stille die Sehnsucht der Armen Seelen
4) Jesus, durch deinen ^Kreuzweg führe die Armen Seelen ins ewige Licht
5) Jesus, durch deinen Tod öffne den Armen Seelen den Himmel

(Quelle: Aus dem Buch: Perlen und Rosen  Rosenkränze – Betrachtungen – Alltagsgebete –  aus dem Miriam Verlag)