
Fortsetzung
Das ist ganz einfach. Ich verbinde das eine mit dem anderen. Denn alles, was ich tue, mache ich nicht nur für die Lebenden, sondern gleichzeitig auch für die Verstorbenen.

Fortsetzung
Das ist ganz einfach. Ich verbinde das eine mit dem anderen. Denn alles, was ich tue, mache ich nicht nur für die Lebenden, sondern gleichzeitig auch für die Verstorbenen.

Wir sollen denselben Eifer, den wir für die Lebenden anwenden auch für die Verstorbenen anwenden.
Wie soll ich das jetzt vereinbaren?

Beten heißt Liebe schenken.
Beten heißt Zeit schenken, dem Nächsten und somit wiederum Gott.
Gott will ja, dass wir uns um die Nächsten kümmern.

Allmächtiger Gott, von dir kommt alles Gute. Pflanze in unser Herz die Liebe zu deinem Namen ein. Binde uns immer mehr an dich, damit in uns wächst, was gut und heilig ist. Wache über uns und erhalte, was du gewirkt hast. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration des Tages)

Jeder hat seine Berufung. Jeder hat auch seine Pflichten. Wer seine Pflichten nicht als Gebet sieht, hat ein Problem. Die Pflichten haben Vorrang vor allem anderen. Außer die Sonntagsmesse, die vor allem anderen Vorrang hat.

Fortsetzung
Br. Johannes-Marcus hat der Krankenschwester noch gesagt:
Opfere alles auf und den Rest machen wir.
Hw. Pfr. Wallner sagte schon:
Eine Hausfrau, die drei Stunden in der Kirche sitzt, um zu beten und dadurch ihren Haushalt nicht schafft, wehe ihr.
Ein Ordensmann, der nicht drei Stunden am Tag betet: wehe ihm.

Das Gebet ist vielseitig. Man muss nur erfinderisch sein. Die Muttergottes sagt: Mach alles zum Gebet.
Mache die Arbeiten, die Du nicht gerne verrichtest für Jesus und Maria. Dann wird selbst das, was Du nicht gerne tust, zum Gebet. Das Gebet bringt Frucht. So einfach ist beten.

Das 24 Stundengebet ist ganz einfach:
Jesus ich schenke Dir jeden Atemzug und jeden Herzschlag als Gebet.
Bei wem schlägt das Herz nicht 24 Stunden? Oder siehst Du so etwas nicht als Gebet? Siehst Du als Gebet nur das mündliche Gebet wie z.B. den Rosenkranz?

Eine Krankenschwester sagte einmal zu Br. Johannes-Marcus (FJM): Ich arbeite 16 Stunden im Krankenhaus, weil wir Personalmangel haben. Dann weinte sie, weil sie es nicht schaffte, einen Rosenkranz zu beten. Br. Johannes-Marcus sagte zu ihr: Warum machst du deine Arbeit nicht zum Gebet?
Fortsetzung folgt …

Viele sagen, dass sie keine Zeit für das Gebet haben. Doch jeder kann 24 Stunden beten. Dazu muss man nur wissen, was beten ist.