
Jesus sagt, es mag sein, dass er die Seele in die letzte Ecke des Fegefeuers setzt und es kann auch sein, dass sie dort bis zum Jüngsten Tag bleibt, sie ist aber nicht verloren. Darauf kommt es Christus an, dass keine Seelen verloren gehen.

Jesus sagt, es mag sein, dass er die Seele in die letzte Ecke des Fegefeuers setzt und es kann auch sein, dass sie dort bis zum Jüngsten Tag bleibt, sie ist aber nicht verloren. Darauf kommt es Christus an, dass keine Seelen verloren gehen.

Wenn wir wissen, dass ein Todsünder stirbt, sollen wir für ihn beten. Jesus geht mit der Seele bis zur Höllenpforte und wartet auf ein Gebet von uns. Daher lassen wir von der FJM dann immer Sturm beten und wir bitten Priester, heilige Messen für die Person zu beten.

Gott wird alles zum Guten richten. Selbst wenn jemand dahinscheidet, wissen wir nicht, was zwischen dem Absprung von der Brücke bis zum Aufschlag aufs Wasser … für eine Bekehrung stattfindet.
Aber Gott weiß es. Und sollte es eine totale Ablehnung von Gott sein, sollen wir niemanden abhaken.

Wenn jemand bei Dir Rat sucht, dann höre ihm aufmerksam zu und bete anschließend für die Person. Wir können dann die Probleme z.B. unserer himmlischen Mutter übergeben mit den Worten: Du vermagst alles, ich vermag nichts. Ich gebe dir jetzt diese Situation.

Allmächtiger Gott, wir dürfen dich Vater nennen, denn du hast uns an Kindes Statt angenommen und uns den Geist deines Sohnes gesandt. Gib, dass wir in diesem Geist wachsen und einst das verheißene Erbe empfangen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration am 19. Sonntag im Jahreskreis)

Wenn sich trotz all Deiner intensiven Bemühungen ein Mensch das Leben nimmt, dann sagt Gott Dir nicht, dass Du versagt hast. Dein Auftrag ist dann das Gebet für die Person und für die Beteiligten.

Manchmal wundert man sich über die Wendung in Gesprächen. Da ist man dann manchmal über sich selbst erstaunt. Gott lenkt das Gespräch.

Des ew´gen Glanzes Lichtgestalt,
die unsre Hoffnung sehnend sucht,
macht heute der verklärte Herr
den Seinen strahlend offenbar.
Er führt die Jünger auf den Berg
und zeigt sich in der Herrlichkeit:
Sein Leib die Sonne überstrahlt;
und sein Gewand ist weiß wie Schnee.
Und aus der lichten Wolke dringt
des Vaters Stimme, die bezeugt:
„Seht, dies ist mein geliebter Sohn,
auf dem mein Wohlgefallen ruht.“
Herr, führe uns aus der dunklen Welt
zum Lichte, das du selber bist,
und wandle unsern armen Leib
zum Bilde deiner Herrlichkeit.
Gott Vater, dir sei Preis und Ruhm,
dem Sohne, deinem Ebenbild,
dem Geiste, der euch beide eint,
jetzt, immer und in Ewigkeit. Amen.
(Hymnus am Fest Verklärung des Herrn)

Früher war in der Kirche ein Selbstmörder abgehakt. Der durfte nicht mal auf einem Friedhof bestattet werden. Inzwischen hat die Kirche da einen großzügigen und barmherzigen Wandel vollzogen.
Das ist gut, weil niemand weiß, warum ein Selbstmörder zum Selbstmörder wurde. Vielleicht hat er vorher noch Hilfe gesucht und fühlte sich alleine gelassen. Wir sollten unseren Mitmenschen gegenüber immer offen sein. Selbst wenn es nach außen scheint, als ob es ihnen gut geht, könnte es sein, dass sie auf Hilfe von Dir warten. Der Heilige Geist wird uns helfen zu erkennen, wer Hilfe benötigt.

Wenn wir wissen, dass jemand Unrecht tut, können wir ans Kreuz gehen und für die Person beten. Wenn die Person dann trotzdem kriminell wird und verurteilt wird und von Gott nichts haben will, wird unsere Hingabe nicht umsonst sein.