25. August – 100 Jahre Fatima

Doch auch unter den Gläubigen haben sich so viele entmutigen lassen. Sie lassen sich durch Schwierigkeiten hemmen oder fühlen sich wie erdrückt. Lassen wir daher das Wort Gottes immer wieder wie Tauperlen auf uns herabfallen, damit unser Herz immer wieder neu von der Zärtlichkeit Gottes durchdrungen wird. Vertrauen wir darauf, dass uns schöne Tage erwarten.

24. August – 100 Jahre Fatima

 

Lassen wir uns durch die Dunkelheit, die uns umgibt, nicht entmutigen. Schauen wir immer auf das Licht. Vertrauen wir uns immer unserer himmlischen Mutter an. Durch die Weihe an ihr Unbeflecktes Herz wird uns die Gnade geschenkt, den Glauben unversehrt zu bewahren und auch die Seelen, die uns anvertraut sind, zum wahren Glauben zu führen.
Das Wort Gottes ist wie ein Tautropfen, der sich auf das menschliche Leben, das so sehr von Sünde und vom Leiden ausgetrocknet ist, herabfallen lässt.

23. August – 100 Jahre Fatima

Wir können Gottes Wort und Wahrheit nur begreifen, wenn wir klein sind. Wir können sie nur im rechten Licht sehen, wenn wir im Geiste arm sind. Wir können nur die Vollständigkeit bewahren, wenn wir einfach sind.

Und wenn wir diese Wahrheit weiterschenken wollen, müssen wir demütig sein.

Aus diesem Grund bildet uns unsere himmlische Mutter aus. Durch ihr Wort bildet sie uns zur Demut, zur Einfachheit und zur Kleinheit heran. Lassen wir uns von ihr wie kleine Kinder führen. Denn nur wenn wir im Herzen klein sind, kann sie zu uns sprechen. Wenn unser Herz schon voll ist, wie soll da noch Platz sein für die himmlischen Geschenke.

22. August – 100 Jahre Fatima

Leider wird heute das göttliche Wort oft von vielen Zweifeln umgeben. Warum ist das so?

Weil wir Menschen nicht vom göttlichen ausgehen, sondern alles nach menschlicher Sicht- und Denkweise deuten wollen. Dann werden wichtige Details weggelassen und das göttliche bleibt außen vor. Man denke nur an die Heilige Schrift. Ob man nun von einer jungen Frau spricht, die ein Kind gebiert oder von einer Jungfrau, was für ein Riesenunterschied.

Lassen wir nicht die Vernunft regieren. Öffnen wir unsere Herzen weit, damit die Geheimnisse Gottes auch in uns fruchtbaren Boden finden.

21. August – 100 Jahre Fatima

Das Wort Mariens geht aus der ewigen Weisheit hervor. Es ist die ungeschaffene Weisheit, die den Plan des Vaters, dessen vollkommenes Ebenbild es ist, offenbart.

„Diese im jungfräulichen Schoß Fleisch gewordene Weisheit ist als Wort Mensch geworden und hat den Auftrag, den Menschen immer das Geschenk der ewigen Wahrheit zu geben.“ (Aus: „An die Priester …“ S. 635)

Das göttliche Wort ist das einzige Licht, das uns führen soll.

20. August – 100 Jahre Fatima

Unsere himmlische Mutter weiß, was wir benötigen. Ihr mütterliches Wort ist heute für uns so notwendig. Darum lässt sie es aus ihrem Herzen in immer reicherer Weise hervorquellen. Sehnen wir uns nach dieser innigen Beziehung. Nehmen wir die Geschenke des Himmels in Demut und Fügsamkeit an. Betrachten wir alles, was uns geschenkt wird, im Herzen und verwirklichen wir es in unserem Leben.

Diese Geschenke werden uns nicht durch Action geschenkt, sonders besonders dadurch, dass wir Gott immer wieder in der Stille suchen. Nehmen wir uns diese Zeiten. Auch wenn es manchmal schwerfällt, durchzuhalten. Die Stille zu ertragen ist eine große Aufgabe für jeden einzelnen von uns.