Es begab sich aber auch an einem anderen Sabbate, dass er in die Synagoge ging, und lehrte. Und es war daselbst ein Mensch, dessen rechte Hand war verdorrt. [Mt 12,10, Mk 3,1] Da gaben die Schriftgelehrten und Pharisäer acht, ob er am Sabbate heilen würde, damit sie etwas fänden, ihn anzuklagen. Er aber wusste ihre Gedanken, und sprach zu dem Menschen, welcher die verdorrte Hand hatte: Stehe auf, und stelle dich in die Mitte! Und er stand auf, und stellte sich dahin. Jesus aber sprach zu ihnen: Ich frage euch: Ist es erlaubt, am Sabbate Gutes zu tun, oder Böses? Ein Leben zu retten, oder zu verderben?
Und er blickte sie alle ringsum an, und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Da streckte er sie aus, und seine Hand ward wieder gesund.
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02. Juni – „Jahr des Glaubens“
Soviel in dir die Liebe wächst, soviel wächst die Schönheit in dir.
Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele.
(Aurelius Augustinus)
01. Juni – „Jahr des Glaubens“
Gott, du hast den heiligen Märtyrer Justin in der Torheit des Kreuzes die erhabene Weisheit Jesu Christi erkennen lassen. Hilf uns auf seine Fürsprache, dass wir nicht falschen Lehren folgen, sondern im wahren Glauben feststehen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration aus dem Stundengebet zum Gedenktag des hl. Justin)
31. Mai – „Jahr des Glaubens“
Lächeln ist wie ein Fenster,
durch das man sieht,
ob das Herz zu Hause ist.
(Aus Russland)
30. Mai – „Jahr des Glaubens“
Das Wort des Vaters, Gottes Sohn,
tritt ein in unsre Erdenzeit;
da seine Leidensstunde naht,
krönt er sein Werk im Opfertod.
Bevor an seiner Feinde Schar
der eigne Jünger ihn verriet,
reicht er beim letzten Abendmahl
den Seinen sich als Speise dar.
Geheimnisvoll in Brot und Wein
gibt er sich hin mit Fleisch und Blut
und stärkt durch seiner Gottheit Kraft
den ganzen Menschen, Leib und Geist.
Als Mensch will er uns Bruder sein,
im Mahle wird er unser Brot,
im Tode unser Opferlamm,
im Himmel unser Siegespreis.
Lamm Gottes, das der ganzen Welt
das Tor zum Leben aufgetan:
da uns des Bösen Macht bedrängt,
gib Mut zum Leiden, Kraft zum Sieg.
Dreieinig hoher Herr und Gott,
nimm unser Lob, nimm unsren Dank:
laß schauen uns in deinem Reich
des ew´gen Sohnes Herrlichkeit. Amen.
(Hymnus aus der Laudes zum Hochfest Frinleichnam)
29. Mai – „Jahr des Glaubens“
Wer demnach sich gegen die obrigkeitliche Gewalt auflehnt, widersetzt sich der Anordnung Gottes. Die sich aber widersetzen, ziehen sich selbst Verdammnis zu.
28. Mai – „Jahr des Glaubens“
Es gilt, sein Leben lang zu arbeiten,
zu kämpfen und jeden Tag neu zu beginnen.
Man muss nicht nur mit anderen Geduld haben,
sondern auch mit sich selbst.
(Franz von Sales)
27. Mai – „Jahr des Glaubens“
Die Liebe ist die einzige Macht, die fähig ist, einen Feind in einen Freund zu verwandeln.
(Martin Luther King)
26. Mai – „Jahr des Glaubens“
Nichts soll dich verwirren, nichts dich erschrecken.
Alles geht vorbei.
Gott allein bleibt derselbe,
die Geduld erreicht alles.
Wer Gott hat, dem fehlt nichts:
Gott allein genügt.
(Theresia von Jesus)
25. Mai – „Jahr des Glaubens“
Herr, unser Gott, du hast deine Kirche durch die fromme Gelehrsamkeit des heiligen Beda erleuchtet. Sein Fleiß sei uns ein Beispiel, seine Weisheit Licht, sein Leben ein steter Ansporn. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration aus dem Stundenbuch des heutigen Tagesheiligen „Beda der Ehrwürdige“)
Herr, unser Gott, du hast den heiligen Papst Gregor ausgezeichnet durch Starkmut und Eifer für die Gerechtigkeit. Gib auch heute deiner Kirche den Mut, dem Unrecht entgegenzutreten und das Rechte mit Freimut und Liebe zu tun. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration aus dem Stundenbuch des heutigen Tagesheiligen Papst Gregor VII.)
Gott, immer wieder berufst du Menschen zur ungeteilten Hingabe an dich in einem jungfräulichen Leben. Du hast die heilige Maria Magdalena von Pazzi mit deiner Liebe erfüllt, so dass sie sich als Ordensfrau in Werken der Buße und im Dienst an den Menschen verzehrte. Hilf uns, ihr Beispiel zu begreifen und die Lauterkeit ihrer Liebe nachzuahmen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration aus dem Stundenbuch des heutigen Tagesheiligen Maria Magdalena von Pazzi)