15. März – Gott ruft uns

800px-HuegelFlussSeien wir ganz ruhig und still vor Gott. Oft stürmen wir eilig hin und her. Aufgeregtes Drängen ist aber ein Zeichen der Schwäche. Ein ruhiges warten können ist ein Zeichen der Stärke. Gehen wir ruhig und gelassen an eine Sache heran, sind unsere Bewegungen viel beherrschter und die Sache ist schneller in Ordnung gebracht. Lassen wir uns führen, das heißt lassen wir auch zu, dass uns geholfen wird und dass Gott unsere Schritte leitet. Er wird uns dann den Weg zeigen.
Und dann glätten sich die Wellen, die vorher so aufgepeitscht wurden und die große Stille tritt ein. Erst in dem Augenblick können wir die zarte Stimme vernehmen, die uns Führung bringt.

14. März – Gott ruft uns

DSCN0015Gebrauchen wir die Waffen, die Gott uns gibt nur richtig, dann können wir vom Bösen niemals geschlagen werden.
Betrachten wir das Bibelwort:
„Lass dich nicht überwinden vom Bösen, sondern überwinde mit dem Guten das Böse!“ (Römer 12,21)

Treten wir allem Übel mutig und in Gottes Geist entgegen, flieht es beschämt unmittelbar vor euch. Das Schlechte kann dem Guten nicht ins Gesicht sehen. So können wir allen verkünden, dass das Gute stärker ist als das Böse.

 

Wir müssen allerdings bedenken, dass das Böse uns an unseren schwächsten Stellen angreifen wird. Darum ist es wichtig, diese zu überwinden. Seien wir also einsichtig und erkennen wir unsere Schwächen und bekämpfen wir sie, bis wir sie völlig besiegt haben.

13. März – Gott ruft uns

Kinder17Unser Leben ist in Gott vollkommen. Seien wir also glücklich in ihm. Erkennen wir die Freude über seine Freundschaft, an der alle, die ihn lieben, teilhaben.
Wir haben durch die Vereinigung mit Gott eine Macht in uns, deren Wert wir uns bewusst sein sollen.
Wenn wir in der Welt auch alles hätten – Geld, Ruhm, Stellung – wären wir doch wie ein Kind, das mit seinen Fäustchen hilflos auf eine unbezwingliche Festung einschlägt.

Vergleichen wir damit die Macht des Geistes Gottes, dann spüren wir, dass sie uns zu einer unüberwindlichen, alles erobernden gewaltigen Kraft werden lässt.

12. März – Gott ruft uns

DSCN0018Begegnen wir allen mit Sanftmut.
Leben wir in Gottes Liebe und lassen uns von dieser umringen.

Dann können wir sie über alle ausgießen in dem Bewusstsein,

dass sie ununterbrochen bei uns ist.
Versuchen wir in allem, was uns begegnet das Gute zu sehen.

11. März – Gott ruft uns

DSCN0009Das Leben ist eine Aufgabe. Jeder Schritt muss in Geduld, seelischer Harmonie und völliger Ruhe so lange geübt werden, bis er vollkommen ausgeführt werden kann.
Erinnern wir uns immer daran, dass der bescheidene und demütige Christus bei und mit uns ist. Jesus hat auch sein Wort: „Du frommer und getreuer Knecht“ nicht einem der Großen der Welt erteilt, sondern einem, der Kummer und Plage in Sanftmut trug, also einem geduldigen Mitarbeiter am dienenden Leben.
Dienen wir also Gott auch an unseren stillsten Tagen und in unserem bescheidensten Tun. Begrüßen wir die Möglichkeiten und nehmen wir sie nicht übel und verdrießlich auf.

10. März – Gott ruft uns

Wir sollen stets Gottes Bannerträger sein und unsere Standarte hochhalten. Weichen wir nie zurück.
Das Leben hat seine Schwierigkeiten und Gefahren. Wenn wir in ihnen eine Macht des Bösen erkennen, (das entsprechend der Stärke unseres Glaubens gezwungen wird, uns irgendwie zum Besten zu dienen), genau in dem Augenblick unserer Erkenntnis werden das Böse und die

Gefahr aufhören, auch nur die geringste Macht über uns zu haben.
Glauben wir an diese Wahrheit und freuen wir uns über sie.

09. März – Gott ruft uns

DSCN0006Vergleichen wir uns nicht mit anderen. Woher sollen wir wissen, ob der andere dieselbe Last schleppen kann wie wir? Seien wir nicht überheblich, sondern immer demütig.
Unsere Bürde wäre Jesus doch gewiss auch leicht vorgekommen. Doch so schwer sie uns drückt, hat er sie in Rechnung gestellt. Was unser Herz zerreißt, könnte einem anderen eine Kleinigkeit erscheinen.

Darum denken wir immer an das Bibelwort: Richtet nicht. Nur Gott kann die Herzen der Menschen durchschauen und wägen.
Suchen wir stets Gottes Gegenwart, damit wir mehr Einsicht erhalten, um unsere Mitmenschen besser verstehen zu können.

08. März – Gott ruft uns

WeintraubeDas ewige Leben schenkt dem Menschen jugendliche Frische. Schauen wir auf das Gleichnis mit den Weinschläuchen:

Verehren wir Gott nur nach dem Glaubensbekenntnis, dann gleichen wir den alten Weinschläuchen. In diesen kann die neue Wahrheit, das neue Leben nicht aufgenommen werden. Der Glaube würde zerstört statt vermehrt.
Empfangen wir aber Gottes Geschenk des ewigen, Jugendlichkeit verleihenden Lebens, dann besitzen wir das stets weiter und weiter sich ausbreitende, alles erneuernde Wesen dieses Lebens. Der neue Wein wird so reichlich in die neuen Behälter gegossen. Die Vielen, die diesen Wein empfangen, werden gestärkt und gekräftigt.

07. März – Gott ruft uns

449px-100_8553Wenn ein tobender Sturm peitscht, beginnen die Menschen sich in aller Stille Gedanken über die Stärke der Grundmauern zu machen. So sollen auch wir in Gefahren und Schwierigkeiten des Lebens über unsere Grundfesten nachsinnen. Dabei geht es nicht darum, dass wir überlegen, wie Gott uns wohl helfen könnte. Denn dann würden wir uns mit Recht auf Gnade oder Ungnade Wind und Wetter ausgesetzt fühlen. Ein Gefühl geborgener Sicherheit können wir nur dann empfinden, wenn wir auf ihn, den Allmächtigen bauen, der unveränderlich stets Derselbe bleibt.

 

Denn es heißt schon im 1. Korinther 3,11: „Denn einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, das ist Jesus Christus. “