Unser Verlangen muss darauf gerichtet sein, Gottes Gebote zu erfüllen. Wie ein Kind seinen Schatz hütet, so sollen wir begehren, Gottes Gebote zu erfüllen.
Stellen wir uns immer wieder die Frage:
„Herr, was möchtest Du, dass ich für Dich tue?“
Solche Fragen stellen nur Freunde, die sich mit allen Kräften für das Gottesreich einsetzen.
Erfüllen wir alles, was wir tun, mit unstillbarer und unermüdlicher Lust.
23. Juni – Gott ruft uns
Wir dürfen die Menschen nicht drängen, Jesus als diesen oder jenen anzunehmen. In erster Linie sollen wir herausfinden, woran es den Menschen fehlt.
Der eine sucht einen Freund, der andere einen Führer, der dritte sucht nur jemanden, der ihn versteht.
Enthüllen wir dann Jesus als Freund, Führer…
Überlassen wir es Jesus, die Menschen nach den Bedürfnissen des einzelnen zu führen, so wie er es auch bei uns tut.
22. Juni – Gott ruft uns
21. Juni – Gott ruft uns
20. Juni – Gott ruft uns
„Wer aber von dem Wasser trinkt, das ich ihm geben werde, den wird nicht mehr dürsten in Ewigkeit.“ (Joh 4,14) Gott selbst wird uns zum Wasser des Trostes führen. Er wird uns lebendiges Wasser geben.
„Selig, die hungern und dürsten nach der Gerechtigkeit, denn sie werden gesättigt werden.“ (Mt 5,6)
Das ist der Durst, der nie ungelöscht bleiben kann.
19. Juni – Gott ruft uns
Bei Schwierigkeiten in unserem Leben ist es wichtig, dass wir uns vollständig entspannen. Ja, ruhen wir in Zuversicht auf Gottes heilende Macht.
Unsere Mitmenschen sollen uns immer ausgeruht, stark, glücklich und fröhlich sehen. Auftanken können wir immer wieder in Gottes stillem Heiligtum, bevor wir mit unseren Mitmenschen zusammen kommen.
Unsere Tränen sollen wir nur mit Gott allein teilen. Sein Segen ruht auf uns.
18. Juni – Gott ruft uns
Immer wieder rufen wir Menschen: „Herr, zeige Dich mir.“
Gott lässt diesen Ruf nicht unbeantwortet. Er schenkt uns geistige Einsicht, wenn wir uns seine Liebe und seine Macht vergegenwärtigen.
Betrachten wir immer wieder die Wunder seines Wesens: seine Demut, seine Majestät, seine Zartheit, seine Strenge, seine Gerechtigkeit, seine Barmherzigkeit, sein heilendes und verzehrendes Feuer.
Rücken wir ganz nahe an Gott heran. Er wird dann auch ganz nahe zu uns kommen.
17. Juni – Gott ruft uns
16. Juni – Gott ruft uns
Die heilige Familie hat die beschwerlichen Reisen mit Freude unternommen, weil sie nur das Verlangen hatten, den göttlichen Willen zu tun.
Bei uns kommen die rebellischen Gedanken nur dadurch, weil wir selber unseren Weg festgelegt haben und dann verlangt wird, davon abzuweichen.
Unser inbrünstiges Sehnen sollte darauf gerichtet sein, den Willen des Vaters in die Tat umzusetzen. Dann bedeutet das Verlassen von Haus, Land oder Hof nicht mehr als das Ablegen eines Kleides, das seine Dienste getan hat.
Solche Veränderungen sind aber nur dann ein geistiger Fortschritt, wenn wir das Lebben zusammen mit Gott führen.
15. Juni – Gott ruft uns
Lassen wir uns nicht niederdrücken durch Gedanken an Misserfolge, die wir hatten. Diese Zeiten mussten so sein.
Nützliche Arbeit wartet auf uns. Doch bevor wir in den Dienst Gottes treten dürfen, wartet meist erst einmal eine Wüstenzeit.
Wenn schon für Jesus die vierzig Tage der Versuchung nötig waren, bevor er an die Ausführung seines Auftrages gehen konnte, wie können wir dann erwarten, völlig unvorbereitet unsere großen Aufgaben zu beginnen?
Kosten wir zunächst die Scham unserer Unwürdigkeit, unserer Fehlschläge und unserer Nichtigkeit, ehe wir gemeinsam mit Jesus erobernd hervortreten und siegen.


