Warum ist die stille Zeit so wichtig?
In dieser Zeit schieben wir die Sorgen, den Ärger und alles, was uns belastet beiseite, um nur noch bei ihm zu sein. Dadurch werden wir erneuert. Diese Erneuerung ist der Schutz vor seelischem und geistigem Zerfall. Jesus sagt: „Siehe, ich mache alles neu.“
Wir kosten in dieser innigen Berührung mit ihm etwas von dem Leben nach der Auferstehung und erleben so den verherrlichten Christus. Das wiederum schenkt uns körperliche, seelische und geistige Gesundheit und strömt durch uns auch zu unseren Mitmenschen.
04. Januar – Gott ruft uns
Was ist unser Auftrag?
Wir sollen den Menschen die Schönheit der Welt zeigen, z.B. die Blumen, die Sonnenuntergänge, die Bäche und den Frieden, der von dem ausgeht, der uns führt. Ja, erinnern wir uns daran, dass wir Jahre vergeudet haben, in denen wir Gott nicht gesucht haben. Wenden wir uns unseren Mitmenschen zu und warnen sie vor den Tücken des Lebens, damit ihnen solche vergeudeten Jahre erspart bleiben mögen.
03. Januar – Gott ruft uns
„Bleibet in mir und ich in euch.“
Haben wir uns diesen Satz schon einmal wirklich bewusst gemacht?
Nur wenn Jesus in uns bleibt, kann er seine Liebe, Macht und Wahrheit durch uns in Tat, Blick und Wort zum Ausdruck bringen. So kann er unser Beschützer und Schirmherr sein und uns alles bieten, was wir bedürfen.
Er ist so unser Gefährte in seiner Demut und Bescheidenheit, der in uns weilt und von uns abhängig ist. Denn er zwingt nicht. Gott ist ein einladender Gott.
02. Januar – Gott ruft uns
Wie können wir unsere guten Vorsätze in die Tat umsetzen?
Nur dadurch, dass wir in Vereinigung mit Gott leben. Dadurch empfangen wir dann die nötige Stärke und Kraft, um die Vorsätze auszuführen. Gott teilt Dir die Arbeit zu, von der er weiß, dass nur Du sie erledigen kannst. Durch die ständige Gegenwart mit ihm, schenkt er Dir die Kraft, denen zu dienen, die er Dir über den Weg schickt. Sei es durch einen Blick, ein Gespräch oder sogar durch tatkräftige Hilfe. Dazu ist es wichtig, stets in seiner Gegenwart zu leben und sich auch jeden Tag etwas Zeit zu nehmen, um sich zurückzuziehen und mit ihm alleine zu sein.
01. Januar – Gott ruft uns

Was macht einen wahren Christen aus?
Wie kann unser „Christsein“ ansteckend wirken?
Es geht nicht nur durch Worte, Ermahnungen und Sätze wie: „Das ist halt so. Das war immer so.“
Wir sollten die Freude, die in uns wohnt, ausstrahlen. Denn nur so kommen unsere Mitmenschen auf uns zu und fragen: „Sag mal, wie kann es sein, dass Du in all dem Leid, in all den Sorgen des Alltags, ja in all den Schwierigkeiten, so eine Zufriedenheit und Glückseligkeit ausstrahlst?“
Und dann können wir Zeugnis geben. Wenn wir dazu bereit sind, können wir darauf vertrauen, dass Gott durch uns spricht und er selber die Herzen unserer Mitmenschen erreicht.
30. November

Die Freude aber, den Heiland gefunden zu haben, konnte Andreas nicht in seinem Herzen behalten. Früh morgens eilte er zu seinem Bruder Simon, den er zärtlich liebte, und rief ihm schon von weitem zu: „Wir haben den Messias gefunden“, und führte ihn zu Jesus, der ihn ebenfalls unter die Zahl seiner Jünger aufnahm und ihm den Namen „Petrus“ gab.
29. November

Herr und Gott, in unserer Bedrängnis rufen wir zu dir, erhöre die Bitten deines Volkes. Bewahre uns vor aller Ansteckung des Bösen und tröste uns durch die Ankunft deines Sohnes, unseres Herrn Jesus Christus, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
(Oration der Laudes)
28. November

Als Katharina zur Welt kam, waren bereits acht Kinder da: ein Mädchen (Maria Luise) und sieben Buben; später kamen noch Tonie und Auguste dazu.
In dieser Familie, in der Liebe und Hilfsbereitschaft herrschen, hat Gott seinen Platz, nämlich den ersten. Jeden Abend finden sich alle zum Gebet ein, und das Kind lernt die Gebete schon, bevor es lesen kann. Ja, der Unterricht ist für das Kind überhaupt zweitrangig: die Schule ist weit weg, ihr Besuch ist nicht verpflichtend, und die Mutter hat viel zu tun!
26. November

Herr, unser Gott, höre auf die Fürsprache der seligen Jungfrau Maria und erfülle unsere Sehnsucht nach Frieden, damit wir alle Tage unseres Lebens frei sind für den Dienst vor deinem Angesicht und ohne Gefährdung zu dir gelangen. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn.
(Oration der Laudes)
25. November

Als Katharina noch nicht getauft war, sah sie, wie das göttliche Kind, welches Maria auf dem Schoße hatte, sein Angesicht von ihr abwendete; nach der Taufe aber hat dasselbe Katharina auf das liebreichste angeblickt, weil sie nämlich vor der heiligen Taufe mit Sünden befleckt, nach dem Empfange derselben aber von denselben gereinigt und mit innerlicher Schönheit begabt ward.