
„Man hat so manche Freuden auf Erden, aber sie halten nicht an; die Freude darüber jedoch, ein Opfer gebracht zu haben, die hält an.“
Anna de Guigné

„Man hat so manche Freuden auf Erden, aber sie halten nicht an; die Freude darüber jedoch, ein Opfer gebracht zu haben, die hält an.“
Anna de Guigné

O mein Jesus, verzeih uns unsere Sünden!
Bewahre uns vor dem Feuer der Hölle!
Führe alle Seelen in den Himmel,
besonders jene, die deiner Barmherzigkeit am meisten bedürfen.
Amen.

Der heilige Meinrad rief die göttliche Mutter Maria um Hilfe an, da er von den bösen Geistern auf das entsetzlichste beunruhigt ward, und erlangte durch sie die gewünschte Ruhe.
Die bösen Geister lassen sich zwar nicht so sichtbar an wie den heiligen Meinrad; dennoch setzen sie dir bisweilen mit Versuchungen zum Zorn, Fluchen, mit unkeuschen Gedanken, Begierden heftig zu. Nimm deine Zuflucht zu der göttlichen Mutter und begehre durch ihre Fürbitte Gnade von Gott, um entweder gänzlich von derlei Versuchungen befreit zu werden, aber wenigstens denselben widerstehen zu können.
(Q.: Leben der lieben Heiligen Gottes)
Gepriesen sei Jesus Christus, der am heutigen Tag von Johannes im Jordan getauft wurde:
R: Kyrie, eleison.
Bei der Taufe im Jordan wurde deine Herrlichkeit offenbar;
– lass sie aufstrahlen in unseren Herzen.
Von deinem Knecht hast du dich taufen lassen;
– gib uns den Mut zum Dienst an den Menschen.
Durch die Taufe im Jordan hast du die Schöpfung geheiligt;
– hilf uns, dass wir sie nicht missbrauchen.
Durch das Sakrament der Taufe hast du alle Schuld von uns abgewaschen und uns zu Kindern Gottes gemacht;
– erneuere in uns den Geist der Gotteskindschaft.
(Fürbitten der Laudes am Fest Taufe des Herrn)

„Da siehe und erkenne endlich die Allmacht desjenigen Gottes, den ich anbete. Dieser hat mich von allen Wunden geheilt und mir meine Brust wiederhergestellt. Wie darfst du denn verlangen, dass ich ihn verlasse? Nein, keine Art der Peinen oder des Todes, so grausam sie auch immer ist, soll mich von ihm trennen.“
(hl. Agatha)

Gesegnet sei, der da kommt im Namen des Herrn.
Gott, der Herr, ist als Licht über uns aufgestrahlt.
(Eröffnungsvers vom 09. Januar)
„Gütiger Gott, du hast den Mönch Severin zu seinen Glaubensbrüdern gesandt, damit er in den Wirren der Zeit ihr Ratgeber und Führer sei. Mache auch uns bereit, Verantwortung zu tragen, und hilf uns, denen beizustehen, die in Not sind. Darum bitten wir durch Jesus Christus.“
(Oration am Gedenktag des hl. Severin)
Ich bekenne Gott, dem Allmächtigen, und allen Brüdern und Schwestern, dass ich Gutes unterlassen und Böses getan habe – ich habe gesündigt in Gedanken, Worten und Werken – (alle schlagen an die Brust) durch meine Schuld, durch meine Schuld, durch meine große Schuld. Darum bitte ich die selige Jungfrau Maria, alle Engel und Heiligen und euch, Brüder und Schwestern, für mich zu beten bei Gott, unserem Herrn.
„Allherrschender Gott, durch den Stern, dem die Weisen gefolgt sind, hast du am heutigen Tag den Heidenvölkern deinen Sohn geoffenbart. Auch wir haben dich schon im Glauben erkannt. Führe uns vom Glauben zur unverhüllten Anschauung deiner Herrlichkeit. Darum bitten wir durch Jesus Christus.“
(Oration aus der Laudes an Erscheinung des Herrn)
Ernest Hello schrieb in dem Buch „der Mensch“:
„Es lässt sich gar nicht sagen, welch ungeheuere Bedeutung die Sprache hat. Worte sind Brot oder Gift, und die allgemeine Verwirrung ist eines der Kennzeichen unserer Zeit …“
(Aus dem Lektionar. Mehr gibt es hier.)