05. Oktober

„Ich fühle deutlich, dass mein Auftrag mit meinem Tod nicht enden, sondern beginnen wird. Ihr zweifelnden Seelen, ich werde für euch den Vorhang des Himmels lüften, um euch von der Güte Gottes zu überzeugen – damit ihr nicht länger das Süßeste Herz Jesu durch Misstrauen verletzt. Gott ist die Liebe und die Barmherzigkeit“

(Hl. Sr. Maria Faustyna Kowalska)

03. Oktober

Der heilige Niketius hat ohne allen Zweifel was er Andern anrät selbst in vollkommener Weise geübt.

So sehr der Schlaf notwendig sei, führt er in der ersteren Schrift aus, um die zur Arbeit des Tages nötigen Kräfte zu bewahren und zu stärken, so sei es gleichwohl auch bei Weltleuten nichts Ungewöhnliches, auch noch einen Teil der Nacht zu ihren Geschäften zu verwenden. Um so weniger dürfe dies solchen missdeutet werden, welche der geistlichen Übungen wegen das Gleiche zu tun pflegen. Hierauf zeigt er den großen Nutzen des nächtlichen Gebetes aus der Erfahrung und aus Beispielen der heil. Schrift.

02. Oktober

Welchen Trost bringt uns die Gegenwart der heiligen Schutzengel?

Den, dass wir in allen Gefahren des Leibes und der Seele auf ihren Schutz und auf die Hilfe Gottes vertrauen dürfen. Denn was, sagt der heilige Bernadus, sollen wir unter so mächtigen Beschützern fürchten? Sie können nicht überwunden, nicht verführt werden und noch weniger können sie uns verführen, da sie uns vielmehr auf allen unseren Wegen beschützen. Sie sind getreu, sie sind klug, sie sind stark, was wollen wir fürchten? Folgen wir ihnen nur, so werden wir gewiss allezeit unter dem Schutze Gottes gesichert sein.