12. Februar – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die Erlösung durch den Messias Jesus Christus besteht nicht nur darin, dass er uns von der Sünde befreit hat. Vielmehr umfasst seine Heilstat den gesamten Menschen mit seinen tiefsten Bedürfnissen und seinem Streben.

Jesus beschränkt sich nicht nur darauf, unser Herz aus dem Gefängnis des Egoismus zu befreien, sondern er teilt dem einzelnen Menschen seine göttliche Liebe mit. Aus seinem Herzen strömt das Heil und breitet sich auf alle Bereiche des menschlichen Lebens aus. Das von Christus gebrachte Heil hat geistliche und körperliche, persönliche und soziale Dimensionen.
Fortsetzung folgt

(Papst Johannes Paul II. am 18.02.1998)

11. Februar – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Heute gedenkt die Kirche Unserer Lieben Frau von Lourdes. Wer zu dieser Gnadenstätte pilgert, geht tief beeindruckt und demütig nach Hause. Der heilige Bezirk erinnert uns an die Worte Jesu: „Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“ (Mt 11, 28). Auch ins schwerste Leid und in den tiefsten Schmerz reicht der Lichtstrahl der Erlösung.

(Papst Johannes Paul II. am 11.02.1998)

07. Februar – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Jerusalem wird im Alten Testament mit dem Bild der ‚Tochter Sion’ umschrieben. In der Offenbarung des Johannes heißt es über die heilige Stadt, das himmlische Jerusalem, dass ‚sie bereit war wie eine Braut, die sich für ihren Mann geschmückt hat’ (Offb 21,2).  Die weibliche Symbolik bestimmt das Gesicht der Kirche. Sie wird uns vorgestellt als Verlobte, als Braut oder als Mutter. Die Weiblichkeit dieser Bilder unterstreicht dabei die Dimension der Liebe und der Fruchtbarkeit. 

Das Grundgeheimnis der Kirche besteht darin, dass sie auf die Liebe Christi mit bräutlicher Liebe antwortet. Dabei wirkt sie schöpferisch und bringt Früchte hervor: Der Heilige Geist, der die Kirche belebt und sie mit ihrem Bräutigam Christus eint, zeugt in der Taufe die Kinder Gottes und lässt sie wachsen zur vollendeten Gestalt Christi.   

(Papst Johannes Paul II. am 7. Februar 2001)

04. Februar – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

In seinem irdischen Leben offenbart sich Jesus Christus als Erlöser, den der Vater zum Heil der Welt gesandt hat. Dies zeigt schon die Bedeutung seines Namens. „Jesus“ heißt übersetzt „Gott rettet“. Dieser Name wurde ihm auf Grund einer himmlischen Weisung gegeben: „Denn er wird sein Volk von seinen Sünden erlösen“, so schreibt der Evangelist Matthäus (1,21).

Christus selbst begreift seine Sendung als Dienst, der seinen höchsten Ausdruck in der Hingabe seines Lebens zum Heil aller Menschen finden wird: „Denn auch der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele“ (Mk 10,45).

Jesus versteht sich überdies als universaler und alleiniger Heiland der Menschheit. Er ist der einzige Mittler zwischen Gott und den Menschen: „Denn einer ist Gott, Einer auch der Mittler zwischen Gott und den Menschen: der Mensch Christus Jesus, der sich als Lösegeld hingegeben hat für alle“ (1Tim 2,5-6).

(Papst Johannes Paul II. am 04. Februar 1998)

03. Februar – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Meine lieben Brüder und Schwestern, ich grüße euch alle mit Zuneigung. Der Herr, den wir am gestrigen Fest als Licht, das den Heilsweg jedes Menschen erleuchtet, betrachtet haben, möge im Leben von jedem mit seinem Glanz erstrahlen und es mit seiner Freude und seinem Frieden erfüllen.

Ich hoffe, dass im Sinne des bekannten Sprichworts »Wenn’s an Lichtmeß stürmt und schneit, ist der Frühling nicht mehr weit« bald wieder schöne und warme sonnige Tage kommen. Allen einen besonderen Segen. 

(Papst Johannes Paul II. am 3. Februar 1999)