22. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Fortsetzung

„Sie (Gottesmutter Maria) fordert uns vor allem zur Demut auf, damit Gott Raum finden kann in unserem Herzen, das nicht von Stolz und Hochmut verdunkelt sein darf. Sie zeigt uns den Wert des Schweigens, das den Gesang der Engel und das Weinen des Kindes zu hören weiß und sie nicht im Lärm und Durcheinander untergehen lässt. Mit ihr verweilen wir voll tiefem Staunen vor der Krippe und kosten die einfache, reine Freude, die dieses Kind der Menschheit bringt.“

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II. am 21. Dezember 2003)

20. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

„Weihnachten steht unmittelbar bevor. Während man letzte Hand an die Krippe und den Weihnachtsbaum legt, die auch hier auf dem Petersplatz stehen, ist es notwendig, sich im Innern vorzubereiten, um dieses große Glaubensgeheimnis intensiv zu erleben.

In den letzten Adventstagen hebt die Liturgie besonders Marias Gestalt hervor. In ihrem Herzen, von ihrem glaubensvollen »Hier bin ich« als Antwort auf den göttlichen Ruf hat die Menschwerdung des Erlösers ihren Anfang genommen. Wenn wir die eigentliche Bedeutung von Weihnachten erfassen wollen, müssen wir also auf sie schauen, müssen wir sie anrufen.“

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II.  am 21. Dezember 2003)

14. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

„Es ist ein unverwechselbares Kennzeichen der christlichen Freude, dass sie sehr wohl auch neben dem Leid bestehen kann, denn sie gründet vollkommen auf der Liebe.

In der Tat kommt der Herr – der uns so »nahe« ist, dass er Mensch wurde –, um uns seine Freude, die Freude zu lieben, einzuflößen. Nur so lässt sich die unbeschwerte Freude der Märtyrer verstehen auch inmitten aller Prüfungen oder das Lächeln der Heiligen der Nächstenliebe angesichts der Menschen im Elend: ein Lächeln, das nicht verletzt, sondern tröstet.“

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II.  am 14. Dezember 2003)