09. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die gesamte Liturgie der Adventszeit ist ein Widerhall des Vorläufers und lädt uns ein, Christus entgegenzugehen, denn er ist gekommen, um uns zu retten. Wir bereiten uns auf das Gedenken seiner Geburt in Betlehem vor etwa 2000 Jahren vor und erneuern unseren Glauben an seine glorreiche Wiederkunft am Ende der Zeiten. Zugleich stellen wir uns darauf ein, uns seiner Gegenwart unter uns gewahr zu werden: Er besucht uns auch in den Mitmenschen und in den alltäglichen Ereignissen.

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II.  am 7. Dezember 2003)

08. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

»Tota pulchra es Maria – Ganz schön bist Du, Maria.«

„Die Kirche feiert heute die Unbefleckte Empfängnis der seligen Jungfrau Maria. Wenn Christus der Tag ohne Untergang ist, dann ist Maria dessen vor Schönheit strahlende Morgenröte.

Dazu auserwählt, die Mutter des fleischgewordenen Wortes zu sein, ist sie zugleich die Erstlingsfrucht seines Erlösungswerkes. Die Gnade des Erlösers Christus hat in ihr im voraus gewirkt, indem sie sie vor der Erbsünde und jedem Makel der Schuld bewahrt hat.“

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II.  am 8. Dezember 2003)

06. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen“ (Lk 3,4).

Am heutigen zweiten Adventssonntag erklingt diese Aufforderung Johannes’ des Täufers mit besonderem Nachdruck. Ein prophetischer Ruf, der sich durch die Jahrhunderte fortsetzt. Wir vernehmen ihn auch in unserem Zeitalter, in dem die Menschheit auf ihrem Weg durch die Geschichte vorangeht. Den Menschen des dritten Jahrtausends, die auf der Suche nach Ruhe und Frieden sind, zeigt er den Weg auf, den es zurückzulegen gilt.

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II. am 7. Dezember 2003)

01. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Gott ist die Zukunft des Menschen und der Welt. Wenn der Menschheit der Sinn für Gott abhanden kommt, verschließt sie sich der Zukunft und verliert unweigerlich die Perspektive ihres Pilgerwegs durch die Zeit. Warum leben, warum sterben? Warum sich aufopfern, warum leiden?

Auf diese Fragen gibt das Christentum eine erfüllende Antwort. Deshalb ist Christus die Hoffnung der Menschheit. Er ist der wahre Sinn unseres Heute, weil er unser sicheres Morgen ist.“

Papst Johannes Paul II. am 1. Adventssonntag, 1. Dezember 2002

30. November – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

„Deshalb ist Advent ein Synonym für Hoffnung: nicht vergebliches Warten auf einen Gott ohne Gesicht, sondern konkretes und sicheres Vertrauen auf die Rückkehr dessen, der uns schon besucht hat, des »Bräutigams«, der durch sein Blut einen ewigen Bund mit der Menschheit besiegelt hat.

Es ist eine Hoffnung, die zur Wachsamkeit, jenem besonderen Kennzeichen dieser besonderen liturgischen Zeit, anregt: Wachsamkeit im Gebet, von liebevoller Erwartung beseelt; Wachsamkeit in der Dynamik einer konkreten Nächstenliebe und in dem Bewußtsein, daß das Reich Gottes dort nahe ist, wo die Menschen lernen, als Brüder zu leben.“

Papst Johannes Paul II. am 1. Adventssonntag, 1. Dezember 2002