14. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

„Es ist ein unverwechselbares Kennzeichen der christlichen Freude, dass sie sehr wohl auch neben dem Leid bestehen kann, denn sie gründet vollkommen auf der Liebe.

In der Tat kommt der Herr – der uns so »nahe« ist, dass er Mensch wurde –, um uns seine Freude, die Freude zu lieben, einzuflößen. Nur so lässt sich die unbeschwerte Freude der Märtyrer verstehen auch inmitten aller Prüfungen oder das Lächeln der Heiligen der Nächstenliebe angesichts der Menschen im Elend: ein Lächeln, das nicht verletzt, sondern tröstet.“

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II.  am 14. Dezember 2003)

13. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

„Der Advent ist eine Zeit der Freude, denn er lässt uns aufs neue die Erwartung des freudigsten Ereignisses der Geschichte erleben: die Geburt des Sohnes Gottes aus der Jungfrau Maria.

Zu wissen, dass Gott nicht fern ist, sondern nahe, nicht gleichgültig, sondern mitleidsvoll, nicht ein Fremder, sondern ein barmherziger Vater, der sich unter Achtung unserer Freiheit liebevoll um uns kümmert: all dies ist Grund zu tiefer Freude, der selbst die Wechselfälle des alltäglichen Lebens nichts anhaben können.“

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II. am 14. Dezember 2003)

12. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

„In einer Welt, in der nichts mehr wirklich wichtig ist, in der man tun kann, was man will, besteht die Gefahr, dass Prinzipien, Wahrheiten und Werte, die in Jahrhunderten mühsam erworben wurden, auf die Müllhalde eines übertriebenen Liberalismus gekippt werden.“

(Auszug der Ansprache im Vatikan von Papst Johannes Paul II.  an die bayerischen Bischöfe am 4. Dezember 1992)

09. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Die gesamte Liturgie der Adventszeit ist ein Widerhall des Vorläufers und lädt uns ein, Christus entgegenzugehen, denn er ist gekommen, um uns zu retten. Wir bereiten uns auf das Gedenken seiner Geburt in Betlehem vor etwa 2000 Jahren vor und erneuern unseren Glauben an seine glorreiche Wiederkunft am Ende der Zeiten. Zugleich stellen wir uns darauf ein, uns seiner Gegenwart unter uns gewahr zu werden: Er besucht uns auch in den Mitmenschen und in den alltäglichen Ereignissen.

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II.  am 7. Dezember 2003)

08. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

»Tota pulchra es Maria – Ganz schön bist Du, Maria.«

„Die Kirche feiert heute die Unbefleckte Empfängnis der seligen Jungfrau Maria. Wenn Christus der Tag ohne Untergang ist, dann ist Maria dessen vor Schönheit strahlende Morgenröte.

Dazu auserwählt, die Mutter des fleischgewordenen Wortes zu sein, ist sie zugleich die Erstlingsfrucht seines Erlösungswerkes. Die Gnade des Erlösers Christus hat in ihr im voraus gewirkt, indem sie sie vor der Erbsünde und jedem Makel der Schuld bewahrt hat.“

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II.  am 8. Dezember 2003)

07. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Unser Vorbild und unsere Führerin auf diesem für den Advent bezeichnenden spirituellen Weg ist Maria. Sie ist selig nicht so sehr, weil sie Christus körperlich zur Welt gebracht hat, sondern vielmehr, weil sie an ihn geglaubt hat (vgl. hl. Augustinus, Serm. 25,7; PL 46,937). In ihr, die vor jeder Sünde bewahrt wurde und voll der Gnade ist, hat Gott den »guten Boden« gefunden, in den er den Samen der neuen Menschheit gelegt hat. Die Unbefleckte Jungfrau, auf deren morgiges Fest wir uns vorbereiten, helfe uns, den Weg des Herrn in unserem Inneren und in der Welt gut zu ebnen.

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II. am 7. Dezember 2003)

06. Dezember – Worte vom hl. Papst Johannes Paul II.

Bereitet dem Herrn den Weg! Ebnet ihm die Straßen“ (Lk 3,4).

Am heutigen zweiten Adventssonntag erklingt diese Aufforderung Johannes’ des Täufers mit besonderem Nachdruck. Ein prophetischer Ruf, der sich durch die Jahrhunderte fortsetzt. Wir vernehmen ihn auch in unserem Zeitalter, in dem die Menschheit auf ihrem Weg durch die Geschichte vorangeht. Den Menschen des dritten Jahrtausends, die auf der Suche nach Ruhe und Frieden sind, zeigt er den Weg auf, den es zurückzulegen gilt.

(Aus einer Ansprache von Papst Johannes Paul II. am 7. Dezember 2003)