
Der Feind Gottes weiß schon, wie er uns bekommen kann. Manchmal geschieht das sogar durch Übereifer beim Gebet. Ein Vater unser mit dem Herzen gebetet, ist mehr wie 33 heruntergeleierte Rosenkränze.

Der Feind Gottes weiß schon, wie er uns bekommen kann. Manchmal geschieht das sogar durch Übereifer beim Gebet. Ein Vater unser mit dem Herzen gebetet, ist mehr wie 33 heruntergeleierte Rosenkränze.

Muttergottes, ich gebe Dir alles, meine Leiden verbunden mit den Leiden Jesu. Opfere es beim himmlischen Vater auf für die Bekehrung der Sünder, die Befreiung der Armen Seelen im Fegefeuer.
Dieser Aufopferungsrosenkranz ist Bruder Johannes-Marcus (FJM) geschenkt worden an einem Kreuz.

Vertrauen wir, dass Jesus sich um alle kümmert. Sorgen wir uns dann nicht mehr darum, was aus den anderen wird. Wenn wir lieben, sind wir gerettet.
Opfern wir alles auf und beachten wir gerade auch bei Krankheiten, dass wir Jesus und den Arzt benötigen. Jesus hat auch die Ärzte erschaffen.

Die arme Witwe hat alles gegeben, ihren ganzen Lebensunterhalt. Andere haben von ihrem Überfluss nur ein paar Gramm abgegeben.
Darum geht es:
Was Du tust, musst Du aus Liebe tun und nicht, weil Du es musst.
Wir sollen nicht die heilige Messe besuchen, weil wir es müssen. Besuchen wir die heilige Messe, weil wir lieben und unseren Heiland, unseren Bräutigam besuchen möchten. Dann ist die heilige Messe wertvoll für uns.

Das Opfer der Witwe
„Als er gerade dem Opferkasten gegenübersaß, beobachtete er, wie das Volk Münzen in den Opferkasten legte. Viele Reiche legten viel hinein. Es kam auch eine arme Witwe und legte zwei Heller, das ist so viel wie ein Pfennig, hinein. Da rief er seine Jünger herbei und sprach zu ihnen: »Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr hineingelegt als alle, die in den Opferkasten einlegten. Denn diese alle haben von ihrem Überfluss hineingelegt; sie aber legte von ihrer Armut alles hinein, was sie hatte, ihren ganzen Lebensunterhalt.“ (Markus 12,41-44)

Lieben wir die Armen Seelen. Arme Seelen fordern nichts, was wir nicht leisten können.
Nicht alle können es sich leisten für eine Arme Seele z.B. eine gregorianische heilige Messe lesen zu lassen. Kann Jesus die Seele dann nicht so sehr beschenken? DOCH.
Denken wir nur an das Evangelium von der armen Witwe.
Fortsetzung folgt …

Allmächtiger und barmherziger Gott, wir sind dein Eigentum, du hast uns in deine Hand geschrieben. Halte von uns fern, was uns gefährdet, und nimm weg, was uns an Seele und Leib bedrückt, damit wir freien Herzens deinen Willen tun. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration am 32. Sonntag im Jahreskreis)

Ehren wir die Heiligenstatuen.
Eine Kirche, die nicht besucht wird, ist tot.
Ein Kreuz, das nicht benutzt wird, ist nichts wert.
Auch eine Muttergottesstatue, die nicht beachtet wird, ist nur ein Gegenstand. Wenn wir sie beachten, ist sie da. Es geht dann dabei nicht um das Holz, den Marmor, das Plastik usw., es geht darum, dass sie geweiht ist und geliebt wird.

Den einen fürchtet, den anderen liebt. Fürchtet die Dämonen und haltet Abstand von ihnen, egal in welchem Gewand sie kommen.

Machen wir unseren Dienst in Freude und erwarten wir nichts. Vertrauen wir, dass Gott schon weiß, was er damit vorhat. Nichts für mich – alles für dich.
Ich vermag nichts – du vermagst alles.