Preisen mögen dich heut,
Josef, der Engel Schar,
dir erklinge im Chor
unseres Jubels Lied.
Du bist wahrhaft erwählt,
hat doch der Herr der Welt
Sohn und Mutter dir anvertraut.
Staunend siehst du die Braut
tragen die heil´ge Frucht.
Zweifel quält dich und Angst,
unfassbar scheint es dir.
Gott tut selber dir kund
durch seines Engels Wort,
dass vom Geist sie das Kind empfing.
Gottes ewigen Sohn
hütest und hegst du treu,
fliehst mit ihm aus dem Land
weit nach Ägypten hin.
Was dir Gott auch befiehlt –
schweigend gehorchst du ihm.
Fügst dich willig dem dunklen Plan.
Höre, ewiger Gott,
höre auf unser Lob.
Gnädig blicke uns an,
führe uns hin zu dir;
lass uns jubelnd im Chor
singen das neue Lied
dir, dem Herrn aller Welt und Zeit. Amen..
Das, was Gott uns gibt, führt zur Heilung. Wir dürfen es weder umschreiben, verändern oder sollten es auch nicht von Leuten, die es geändert haben, in Gebrauch nehmen.
Das Wasser ist Sinnbild für den Heiligen Geist. Dass der Baum 12 Monate Früchte trägt ist ungewöhnlich. Bei Gott ist die Fülle zu erkennen. Jeden Monat sollst du reife Früchte haben, so dass du satt wirst. Die Gaben, die er uns gibt = die Sakramente, die er uns gibt. Die Blätter = das Wort, das er uns gibt.
Das ist es, was wir aus dem Text herausnehmen sollen.
„Und er zeigte mir einen Strom mit dem Wasser des Lebens,
schimmernd wie Kristall, der vom Throne Gottes und des Lammes hervorkam. In der
Mitte ihres Platzes und des Stromes zu seinen beiden Seiten steht ein Baum des
Lebens, der zwölfmal Früchte trägt, jeden Monat gibt er seine Frucht, die
Blätter des Baumes aber dienen zur Heilung der Völker.“
Allmächtiger Gott, lass die österliche Freude in uns fortdauern, denn du hast deiner Kirche neue Lebenskraft geschenkt und die Würde unserer Gotteskindschaft in neuem Glanz erstrahlen lassen. Gib, dass wir den Tag der Auferstehung voll Zuversicht erwarten als einen Tag des Jubels und des Dankes. Darum bitten wir durch Jesus Christus. (Oration am 3. Ostersonntag)
Den anderen lieben heißt: Lass die anderen machen, was sie wollen. Wichtig ist, dass Du erkannt hast. Du kannst den anderen nur helfen, indem Du vorlebst. Die anderen zwingen etwas zu tun bringt nichts.