15. Dezember

Seid ihr nicht nach den Worten des heiligen Petrus „ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges gottgehöriges Volk,“ viel mehr zum Segen berufen als die Patriarchen des Alten Bundes, die ihre Kinder segneten?

13. Dezember

So wie der Heiland die Kinder gesegnet hat, so sollt auch ihr eure Kinder segnen. Dann seid ihr wahrhaft die Stellvertreter des Heilandes.

Wenn eure Hände segnen, dann führt ihr ein priesterliches Amt aus. Ihr zieht den Gnadensegen Gottes auf eure Kinder herab.

Wenn ihr segnet, fasst ihr die gefüllte Hand Gottes, dass er sie über eure Kinder öffne.

12. Dezember

Freue Dich, dass Du Kopf, Augen, Ohren, Hände und gesunde Sinne hast, mit denen du arbeiten kannst!

Freue Dich, dass Du Deine Talente verwerten kannst, dass sie nicht brach zu liegen brauchen.

11. Dezember

In der Dreiheit: Mann, Frau und Kind wird ein tiefes Geheimnis in Gott offenbar. Auch er ist nicht eine einsame Person, die nur für sich lebt. Der Vater kann nicht ohne den Sohn sein, und beide strömen ihren unermesslichen Reichtum in den Heiligen Geist über. So ist in Gott die unendliche Hingabe der drei Personen zueinander. Gott ist in Wahrheit die unendliche Liebe und Vollkommenheit. Der Mensch aber trachte danach, ihm ähnlich zu werden.

10. Dezember

Die Ehe verlangt Opfer und Rücksicht. Das Ich soll klein, das Du groß geschrieben werden.
Beeinträchtigt diese Einschränkung nicht Werte der Persönlichkeit? Im Gegenteil! Erst, wenn die beiden Ehegatten füreinander leben, wird die Enge des Ich gesprengt und der Mensch wächst in beglückende Weite.

09. Dezember

Seid ein Abglanz von dem Licht der Welt. Die Kerze auf dem Adventskranz deutet auf das Licht der Welt, das in der heiligen Weihnacht auf Erden ausgestrahlt ist.
Euer mildes Wesen lasse die Kinder ahnen, wie gut der ist, dessen Stelle ihr vertretet.

08. Dezember

Wir danken Gott von Herzen, dass er uns in dem herrlichen Bild der Unbefleckten immer wieder zur Ehrfurcht vor der Frau ermahnt. Wer es nicht für möglich hält, dass eine Frau in solch ungetrübtem Glanz inmitten der Erden- und Familiennot erstrahlen kann, der glaube an die Macht der Gnade! Bei Gott ist nichts unmöglich.
Alle wahre Schönheit kommt von innen. Gott hat der Frau den besonderen Sinn für Schönheit und das Streben nach Schönheit gegeben. Niemand darf diesen Zug in ihr auslöschen wollen.

07. Dezember

Väter und Mütter, ihr gleicht brennenden Kerzen, die ihr so besinnlich auf dem Adventskranz betrachtet. Sie leuchten mit warmem Schein. Euer Dasein ist für die Kinder wie Licht, das die Dunkelheit erhellt. Da müssen die Schreckgestalten und Gespenster aus eurer Nähe fliehen.
Die Kerze verzehrt sich. Ihr lebt füreinander und für eure Kinder. Im gegenseitigen Dienst verzehrt sich euer Leben.