
Liebe übt Geduld; Geduld aber kostet Kraft. Liebe verzeiht;
und auch das kostet Kraft.
Liebe kann verzichten und sich selbst vergessen, wenn es nur dem Geliebten gut
geht.

Liebe übt Geduld; Geduld aber kostet Kraft. Liebe verzeiht;
und auch das kostet Kraft.
Liebe kann verzichten und sich selbst vergessen, wenn es nur dem Geliebten gut
geht.

Seid ihr nicht nach den Worten des heiligen Petrus „ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges gottgehöriges Volk,“ viel mehr zum Segen berufen als die Patriarchen des Alten Bundes, die ihre Kinder segneten?

Der Segen weiht den Gesegneten und macht ihn zum Eigentum Gottes, und jeder neue Segen bindet ihn immer mehr an Gott

So wie der Heiland die Kinder gesegnet hat, so sollt auch ihr eure Kinder segnen. Dann seid ihr wahrhaft die Stellvertreter des Heilandes.
Wenn eure Hände segnen, dann führt ihr ein priesterliches Amt aus. Ihr zieht den Gnadensegen Gottes auf eure Kinder herab.
Wenn ihr segnet, fasst ihr die gefüllte Hand Gottes, dass er sie über eure Kinder öffne.

Freue Dich, dass Du Kopf, Augen, Ohren, Hände und gesunde Sinne hast, mit denen du arbeiten kannst!
Freue Dich, dass Du Deine Talente verwerten kannst, dass sie nicht brach zu liegen brauchen.

In der Dreiheit: Mann, Frau und Kind wird ein tiefes Geheimnis in Gott offenbar. Auch er ist nicht eine einsame Person, die nur für sich lebt. Der Vater kann nicht ohne den Sohn sein, und beide strömen ihren unermesslichen Reichtum in den Heiligen Geist über. So ist in Gott die unendliche Hingabe der drei Personen zueinander. Gott ist in Wahrheit die unendliche Liebe und Vollkommenheit. Der Mensch aber trachte danach, ihm ähnlich zu werden.

Die Ehe verlangt Opfer und Rücksicht. Das Ich soll klein,
das Du groß geschrieben werden.
Beeinträchtigt diese Einschränkung nicht Werte der Persönlichkeit? Im
Gegenteil! Erst, wenn die beiden Ehegatten füreinander leben, wird die Enge des
Ich gesprengt und der Mensch wächst in beglückende Weite.

Seid ein Abglanz von dem Licht der Welt. Die Kerze auf dem Adventskranz deutet auf das Licht der Welt, das in der heiligen Weihnacht auf Erden ausgestrahlt ist.
Euer mildes Wesen lasse die Kinder ahnen, wie gut der ist, dessen Stelle ihr vertretet.

Wir danken Gott von Herzen, dass er uns in dem herrlichen
Bild der Unbefleckten immer wieder zur Ehrfurcht vor der Frau ermahnt. Wer es
nicht für möglich hält, dass eine Frau in solch ungetrübtem Glanz inmitten der
Erden- und Familiennot erstrahlen kann, der glaube an die Macht der Gnade! Bei
Gott ist nichts unmöglich.
Alle wahre Schönheit kommt von innen. Gott hat der Frau den besonderen Sinn für
Schönheit und das Streben nach Schönheit gegeben. Niemand darf diesen Zug in
ihr auslöschen wollen.

Väter und Mütter, ihr gleicht brennenden Kerzen, die ihr so
besinnlich auf dem Adventskranz betrachtet. Sie leuchten mit warmem Schein.
Euer Dasein ist für die Kinder wie Licht, das die Dunkelheit erhellt. Da müssen
die Schreckgestalten und Gespenster aus eurer Nähe fliehen.
Die Kerze verzehrt sich. Ihr lebt füreinander und für eure Kinder. Im
gegenseitigen Dienst verzehrt sich euer Leben.