„Es ist eine alte Wahrheit, dass der Höhenmesser des
allgemeinen Wohls, des sittlichen und materiellen nirgends anderswo als in den
Familien gefunden wird. Ist das Familienleben blühend, stark und frisch, dann
steht es auch um die Gemeinsamkeit des sozialen Lebens wohl.“ (Kolping)
„Soziale Wohlfahrt und soziales Leid ruhen auf dem Grundpfeiler der menschlichen Gesellschaft, auf der Familie, um deren Wohlstand sich alle großen und kleinen Fragen des irdischen Menschenlebens drehen. Das öffentliche Volksleben ist daher der getreue Spiegel des Familienlebens.“ (Kolping)
Die Tischgemeinschaft der Familie sei mehr als nur eine
Gelegenheit, sich satt zu essen. Sie soll die Familie zusammenschließen. Darum
seid bestrebt, dass wenigstens einmal am Tage alle Glieder sich zusammen um den
gemeinsamen Tisch setzen.
Herr, unser Gott, alles steht in deiner Macht; du schenkst das Wollen und das Vollbringen. Hilf uns, dass wir auf dem Weg der Gerechtigkeit Christus entgegengehen und uns durch Taten der Liebe auf seine Ankunft vorbereiten, damit wir den Platz zu seiner Rechten erhalten, wenn er wiederkommt in Herrlichkeit. Er, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit. Amen. (Oration der Laudes)
Gott, heilger Schöpfer aller Stern, erleucht uns, die wir sind so fern, daß wir erkennen Jesus Christ, der für uns Mensch geworden ist.
Denn es ging dir zu Herzen sehr, da wir gefangen waren schwer und sollten gar des Todes sein; drum nahmst du auf dich Schuld und Pein.
Da sich die Welt zum Abend wandt der Bräut´gam Christus ward gesandt. Aus seiner Mutter Kämmerlein ging er hervor als klarer Schein.
Gezeigt hat er sein groß´ Gewalt, daß es in aller Welt erschallt, sich beugen müssen alle Knie im Himmel und auf Erden hie.
Wir bitten dich, o heil´ger Christ, der du zukünftig Richter bist, lehr uns zuvor dein´ Willen tun und an dem Glauben nehmen zu.
Lob, Preis sei, Vater, deiner Kraft und deinem Sohn, der all´ Ding´ schafft, dem heil´gen Tröster auch zugleich so hier wie dort im Himmelreich. Amen. (Hymnus zur 1. Vesper)
Der Monat November neigt sich dem Ende zu. Gedenken wir noch besonders der Armen Seelen im Fegefeuer:
Gegrüßet seist Du Maria, voll der Gnaden, der Herr ist mit Dir. Du bist gebenedeit unter den Frauen und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes Jesus durch das Gnadenwirken deiner Liebesflamme erabarme dich der Armen Seelen im Fegefeuer. Heilige Maria, Königin der Armen Seelen, bitte für die Armen Seelen, dass sie bald erlöst werden. Amen. (Gesätz aus Heede)
Auch die eigenen Kinder dürfen nicht gezwungen werden. Damit erreicht man das Gegenteil und die Kinder wenden sich ab vom Glauben. Leben wir einfach den Glauben vor.