
Gott, unser Vater, du hast uns durch deinen Sohn erlöst und als deine geliebten Kinder angenommen. Sieh voll Güte auf alle, die an Christus glauben, und schenke ihnen die wahre Freiheit und das ewige Erbe. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Gott, unser Vater, du hast uns durch deinen Sohn erlöst und als deine geliebten Kinder angenommen. Sieh voll Güte auf alle, die an Christus glauben, und schenke ihnen die wahre Freiheit und das ewige Erbe. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Die Antwort des Königs, des Sohnes Salomos: „Wieso? Was haben wir getan? Wir haben doch alles getan, wie Gott es wollte.“ Nein, haben sie nicht. Als Jeremias nach seiner Auserwählung zum ersten Mal sein Opfer darbringen sollte, hat er geweissagt:
Du König, ihr bekennt Gott noch mit den Lippen, aber nicht mit dem Herzen. Ihr unterdrückt die Armen und Waisen. Ihr sprecht nicht Recht, sondern Unrecht.
Ihr unterstützt diejenigen, die Verbrechen ausüben und die Geschädigten bestraft ihr.

Warum muss der Sohn die Konsequenzen dafür tragen? Salomo hat doch schließlich gesündigt.
Die Antwort ist sehr schnell zu verstehen, wenn man das Buch Jeremia kennt. Der König von Israel, der Nachfolger Salomos, hat es noch schlimmer getrieben als Salomo. Und da Gott ja alles weiß, hat er gesehen, was noch auf ihm zukommt. Darum hat er Propheten gesandt, um zu sagen:
„Sage dem Volk: Ich lasse den König Nebukadnezar über Israel kommen und ihm müsst ihr euch beugen. Ihr müsst euch ihm unterwerfen.

Während sich Salomo dann ausgeweitet hat, hat er für seine Frauen Tempel bauen lassen, jeder Frau einen Tempel in der entsprechenden Glaubensrichtung. Er hat ihnen opfern lassen. Aus dem Grund sagt Gott, dass er ihm dafür den Thron nimmt. Jedoch hat er ihm den Thron nicht zu Lebzeiten nehmen lassen, sondern erst seinem Sohn.

Salomo wollte noch mehr. Er wollte über Gottes Weisheit stehen. Das hat er sich ja nicht bewusst gemacht.
Gott hat ihn dann alleine gelassen und sich zurückgezogen.

Salomo hat doch das getan, was Gott wollte. Er hat sogar mit Gott gesprochen und die Weisheit geschenkt bekommen. Aber der Teufel ist ja nicht dumm. Er weiß, wie er solche Menschen kriegen kann. Nämlich mit Neid, Eifersucht, Stolz, Vermessenheit und Gier.

Im Buch Licht im Nebel steht geschrieben: Den Bund, den du mit Gott eingegangen bist, das Versprechen, das Gelöbnis, an diesem Bund hält Gott fest. Er hält daran fest, bis zu deinem Jüngsten Tag, an dem du Rechenschaft abgeben musst. Die einzigen, die diesen Bund loslassen, das sind wir. Wir seine Kinder. Und Gott sollte uns dafür nicht züchtigen, Konsequenzen angedeihen lassen?

Allmächtiger, ewiger Gott, dein Sohn ist der Kirche siegreich vorausgegangen als der Gute Hirt. Geleite auch die Herde, für die er sein Leben dahingab, aus aller Not zur ewigen Freude. Darum bitten wir durch ihn, Jesus Christus.
(Oration vom 4. Ostersonntag)

Gott ist ewig: gestern – heute – morgen.
Er wird mit dir genau so umgehen, wie er mit seinen Knechten in der Vorzeit umgegangen ist. Er wird dich über alles lieben und dir alles geben, wenn du tust, was Gott geboten hat.
Er wird dich fallen lassen wie „eine heiße Kartoffel“, wenn du seine Gebote, Gesetze und Vorschriften fallen lässt.

Bedenkt die Konsequenz:
Wenn Gott mit seinen Knechten in der alten Zeit so umgegangen ist:
Er hat sie über alle Maßen gesegnet und jetzt kommen sie und widersetzen sich gegenüber Gott – über Gottes Gebote, Gesetze und Vorschriften. Und da soll Gott die Augen zumachen und sagen: Seid weiterhin gesegnet? Nein. Das kann nur verkünden, wer Gott und die Schriften nicht kennt.