11. Februar – Meine Stunde ist gekommen

Man muss erst verstehen, was Gott uns gegeben hat, z.B. auch in dem Ehesakrament. Gott gab sein Gebot nicht, um uns zu quälen. Er gab seine Satzungen und Vorschriften nicht, um uns zu gängeln.
Er gab sie uns, um unser Seelenheil willen, damit wir am Tage des Gerichts wieder zu Gott zurückkommen dürfen und nicht in die Hölle gehen müssen.

10. Februar – Meine Stunde ist gekommen

Aus dem heiligen Evangelium nach Lukas

Eines Tages, als ihn das Volk, umdrängte und auf das Wort Gottes hörte, indes er am See Genesareth stand, sah er am See zwei Schiffe liegen; die Fischer waren ausgestiegen und wuschen die Netze. Da stieg er in das eine der Schiffe, das dem Simon gehörte, und bat ihn, vom Lande etwas wegzufahren. Er setzte sich und lehrte das Volk vom Schiffe aus. Nachdem er seine Rede beendet hatte, sprach er zu Simon: »Fahr hinaus zur Tiefe des Sees und legt eure Netze aus zum Fange!« Simon entgegnete ihm und sagte: »Meister, die ganze Nacht haben wir uns abgemüht und nichts gefangen; doch auf dein Wort hin will ich die Netze auslegen.« Sie taten so und fingen eine große Menge Fische; ihre Netze waren am Zerreißen. Da winkten sie ihren Genossen im anderen Schiff, sie möchten kommen und ihnen helfen, und sie kamen, und sie füllten beide Schiffe, dass sie tief einsanken. Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: »Geh weg von mir, Herr; denn ein sündiger Mensch bin ich.« Schrecken nämlich hatte ihn ergriffen sowie alle bei ihm über den Fischfang, den sie gemacht hatten, ebenso auch den Jakobus und Johannes, die Söhne des Zebedäus, die Simons Genossen waren. Jesus aber sprach zu Simon: »Fürchte dich nicht; von nun an wirst du Fischer von Menschen sein!« Sie zogen die Schiffe ans Land, verließen alles und folgten ihm nach.

(Lukas 5,1-11)

04. Februar – Meine Stunde ist gekommen

Sind unsere Kirchengesetze von Menschen gemacht?
Sind die kirchlichen Vorschriften Menschenwille? Das können nur die sagen, die von der Kirche keine Ahnung haben und Jesus Christus nicht kennen.
Denn Jesus wurde ja auch gesagt, dass er den Alten Bund zerstören will.
Doch er hat gleich gesagt: Ich bin nicht gekommen um aufzuheben, sondern um zu erfüllen. (vgl. Matthäus 5,17)

02. Februar – Meine Stunde ist gekommen

„Und als die Tage ihrer Reinigung sich nach dem Gesetz des Moses erfüllten, brachten sie ihn nach Jerusalem hinauf, um ihn dem Herrn darzustellen, wie geschrieben steht im Gesetz des Herrn: »Alles Männliche, das dem Mutterschoß öffnet, gelte als heilig dem Herrn« (2Mos 13,2), und das Opfer darzubringen nach der Vorschrift im Gesetz des Herrn: »Ein Paar Turteltauben oder zwei junge Tauben« (3Mos 12,8).
Und siehe, da war ein Mann zu Jerusalem, mit Namen Symeon, und dieser Mann war gerecht und gottesfürchtig, wartete auf den Trost Israels, und Heiliger Geist war auf ihm. Ihm war vom Heiligen Geist geoffenbart worden, er werde den Tod nicht schauen, bevor er den Messias des Herrn gesehen habe. Er kam auf Eingebung des Geistes in den Tempel, und als die Eltern das Kind hereinbrachten, um an ihm den Brauch des Gesetzes zu erfüllen, 28 nahm er es in seine Arme, pries Gott und sprach: »Nun entlässt du, Herr, deinen Knecht nach deinem Wort in Frieden; denn meine Augen ›schauten dein Heil‹, das du bereitet hast ›vor allen Völkern‹, als ein Licht zur Offenbarung ›für die Heiden‹ und zur Verherrlichung deines Volkes Israel.« Sein Vater und seine Mutter wunderten sich über das, was über ihn gesagt wurde. Und Symeon segnete sie und sagte zu Maria, seiner Mutter: »Siehe, dieser ist bestimmt zum Falle und zum Aufstehen vieler in Israel und zu einem Zeichen, dem widersprochen wird – auch deine eigene Seele wird ein Schwert durchdringen -, damit offenbar werden die Gedanken aus vielen Herzen.« Es war auch eine Prophetin, Anna, eine Tochter Phanuels, aus dem Stamme Aser. Diese stand in hohen Jahren, hatte nach ihrem Mädchenalter sieben Jahre mit ihrem Mann gelebt und blieb verwitwet bis zu ihren vierundachtzig Jahren. Sie wich nicht vom Tempel und diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht. Sie kam gerade in jener Stunde hinzu, pries Gott und redete über ihn zu allen, die auf die Erlösung Jerusalems warteten. Nachdem sie alles dem Gesetz des Herrn gemäß erfüllt hatten, kehrten sie nach Galiläa zurück, in ihre Stadt Nazareth. Der Knabe aber wuchs heran und erstarkte, erfüllt von Weisheit, und die Gnade Gottes war auf ihm.

(Lukas 2,22-40)