26. August

Laßt uns dem ewigen Gott die Ehre erweisen und zu ihm beten:

R: Gott, steh deinem Volke bei.

Führe die Menschen zum Glauben,
– damit sie in dir das Heil finden.

Schenke den Völkern der Erde Frieden;
– schaffe Recht den Unterdrückten.

Gib den Eheleuten deine Gnade,
– hilf ihnen, einander treu zu sein.

Vergilt den Menschen, die uns Gutes getan haben,
– und schenke ihnen das ewige Leben.

Erbarme dich aller unserer Verstorbenen;
– nimm sie auf in die ewige Ruhe des Himmel.

(Bitten der Laudes)

25. August

Gepriesen sei Gott, der durch seinen Sohn der Welt Hoffnung und Leben schenkt. Zu ihm lasst uns beten:

R: Höre unser Gebet.

Gott, du schenkst uns diesen neuen Tag;
– gib, dass wir ihn zu deiner Ehre vollenden.

Du hast Glauben, Hoffnung und Liebe in unsere Herzen eingesenkt;
– erhalte in uns allezeit deine Gaben.

Unsre Augen seien stets auf dich gerichtet;
– mach uns bereit, deinem Ruf zu folgen.

Bewahre uns vor den Verlockungen des Bösen
– und schütze uns auf allen unseren Wegen.

(Bitten der Laudes)

24. August

„Das Schwache Gottes ist stärker als die Menschen

Wahrhaftig, das Kreuz überzeugte durch ungelehrte Menschen den ganzen Erdkreis. Dabei redete es nicht über nebensächliche Dinge, sondern über Gott und die wahre Religion, über das Leben nach dem Evangelium und das kommende Gericht. Es machte Bauern und ungelehrte Männer zu Philosophen. Sieh: „Das Törichte an Gott ist weiser als die Menschen, und das Schwache an Gott ist stärker als die Menschen“1. Wieso stärker? Weil es über die ganze Welt dahinschritt und alle mit seiner Kraft gefangennahm. Viele versuchten, den Namen des Gekreuzigten auszulöschen. Doch dieser blühte auf und wuchs, sie aber verdarben und gingen unter. Die Lebenden, die gegen den Toten kämpften, konnten nichts ausrichten.“

(Auszug der Lesung der Lesehore am Gedenktag des hl. Bartholomäus)

23. August

„Gott, du Sehnsucht der Menschen, du hast die heilige Rosa von Lima mit solcher Liebe an dich gezogen, dass sie die Welt verließ und in harter Buße für dich allein lebte. Hilf uns auf ihre Fürsprache, unseren Weg durch diese Welt so zu gehen, dass wir dich, den unversiegbaren Quell der Freude, finden. Darum bitten wir durch Jesus Christus.“

(Oration am Gedenktag der hl. Rosa von Lima)

22. August

„Die Braut, die Mutter des einzigen Bräutigams ist überreich an hohem Gut. Gütig und liebenswert ist sie in ihrer Seligkeit. Quelle im Garten des Lebens; Brunnen lebendigen und lebenspendenden Wassers, das machtvoll vom göttlichen Libanon herabfließt. Vom Berg Zion kommt es, bis es draußen alle Völker umfließt; Ströme des Friedens und Bäche der Gnaden, die vom Himmel kommen. Als die Jungfrau der Jungfrauen vom Gott und ihrem Sohn, dem König der Könige, entrückt wurde, jubelten die Engel, freuten sich die Erzengel, der Himmel brach in Lobrufe aus, und die Weissagung des Psalmisten ging in Erfüllung: „Die Braut steht dir zur Rechten, ihr Gewand ist durchwirkt mit Gold und Perlen.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore am Gedenktag Maria Königin)

21. August

„Die unter Eingebung Gottes verfassten Psalmen, die in der Heiligen Schrift zusammengestellt sind, hatten, wie wir sicher wissen, von den Anfängen der Kirche an wunderbare Kraft und forderten die Frömmigkeit der Gläubigen, wenn sie „das Opfer des Lobes darbrachten, nämlich die Frucht ihrer Lippen, die seinen Namen preisen“. Ja, nach einem schon unter dem alten Gesetz angenommenen Brauch waren sie ein wichtiger Teil der heiligen Liturgie und des Gottesdienstes. Der heilige Basilius nennt sie die geborene Stimme der Kirche, und die Psalmodie ist, wie Unser Vorgänger Urban VIII. sagt, die Tochter des Hymnengesangs, der immerfort vor dem Thron Gottes und des Lammes erklingt.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore am Gedenktag des hl. Papst Pius X.)

19. August

„Die Liebe ist eine heilige Gemütsbewegung. Sie zieht der Gotteserkenntnis nichts anderes vor. Diese Liebe könnte niemand erlangen, dessen Herz an irgendwelche Güter der Welt gefesselt ist.
Wer Gott liebt, stellt das Wissen um ihn über alles, was von ihm geschaffen ist, und bemüht sich darum unablässig voll Verlangen.
Alles, was besteht, ist von Gott und auf ihn hin geschaffen. Gott überragt alles, was er ins Leben gerufen hat. Wer darum Gott verlässt, dessen Macht über jeden Vergleich erhaben ist, und wer sich dem Geringeren zuneigt, zeigt, dass er Gott niedriger einschätzt als das, was er geschaffen hat.“

(Auszug aus der Lesung der Lesehore am 20. Sonntag im Jahreskreis)

18. August

Gepriesen sei Gott, der Maria, die Mutter Christi, über alle Geschöpfe erhoben hat. Zu ihm lasst uns beten:

R: Schenke uns dein Erbarmen.

Herr, unser Gott, du hast Maria geheiligt und zur Mutter deines Sohnes gemacht;
– höre auf ihre Fürsprache und heilige uns.

Du hast uns Maria als Mutter und Vorbild geschenkt;
– höre auf ihre Fürsprache und beschütze uns.

Du hast Maria unter dem Kreuz gestärkt;
– höre auf ihre Fürsprache und stärke uns, wenn wir leiden müssen.

Du hast Maria durch die Auferweckung deines Sohnes froh gemacht;
– höre auf ihre Fürsprache und festige unsere Hoffnung.

(Bitten der Laudes)