„Nicht die Armseligkeit macht den Menschen selig, sondern die Barmherzigkeit.“
(Bernhard von Clairveaux)
„Ablegen sollt ihr im Hinblick auf den früheren Lebenswandel den alten Menschen, der den Weg des Verderbens geht in seinen trügerischen Gelüsten, und neu sollt ihr werden in Geist und Gesinnung, um den neuen Menschen anzuziehen, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.“
„Wenn die Seele nicht in irgendeiner Weise Barmherzigkeit übt, wird sie am Tage des Gerichts meine Barmherzigkeit nicht erfahren. Wenn doch die Seelen ewige Schätze ansammeln wollten, sie würden meinem Urteil mit Barmherzigkeit zuvorkommen und nicht gerichtet werden.“
(Tagebuch der Sr. Faustyna 1317)
„O unbegreiflicher Gott. Die Größe Deiner Barmherzigkeit übersteigt alle Begriffe der Menschen und Engel zusammen. Alle Engel und Menschen sind aus dem Innern Deiner Barmherzigkeit hervorgegangen. Barmherzigkeit ist die Blume der Liebe. Gott ist die Liebe und die Barmherzigkeit ist Sein Werk, das in Liebe den Anfang nimmt und in der Barmherzigkeit offenbar wird. Worauf ich nur schaue, alles spricht von Seiner Barmherzigkeit, selbst die Gerechtigkeit Gottes spricht zu mir von Seiner unergründlichen Barmherzigkeit, denn die Gerechtigkeit fließt aus der Liebe.“
(Aus dem Tagebuch der Sr. Faustyna S. 651)
„Warum trägst du deine Betrübnis zur Schau? Hast du Gott beleidigt, so soll der Schmerz darüber etwas zwischen dir und Gott sein. Bitte ihn, dass er in seiner Barmherzigkeit dir vergebe! Dann gönne deinem Herzen wieder die Freude über die Seligkeit, die deine Sünde dir genommen hat.“
(Franz von Assisi)
„Sage den Seelen, wo sie Trost suchen sollen – im Tribunal der Barmherzigkeit; dort gibt es die größten Wunder, die sich ununterbrochen wiederholen. Um dieses Wunder zu erreichen, genügt es, zu Füßen meines Stellvertreters gläubig hinzutreten und vor ihm sein Elend auszusprechen. Dann zeigt sich das Wunder der Barmherzigkeit in seiner ganzen Fülle. Auch wenn die Seele wie eine verwesende Leiche wäre, belebt das Wunder der Barmherzigkeit Gottes die Seele vollends.“
(Tagebuch der Sr. Faustyna 1448).