„Ermuntere Seelen, denen du begegnest, zum Vertrauen auf meine unendliche Barmherzigkeit! Wie sehr liebe ich Seelen, die mir vollkommen vertrauen – für sie tue ich alles.“
(Tagebuch der Sr. Faustyna 294)
„Alles beginnt mit deiner Barmherzigkeit und es endet in deiner Barmherzigkeit… Alle Gnaden fließen aus der Barmherzigkeit und die letzte Stunde ist voller Barmherzigkeit für uns. Möge an Gottes Güte niemand zweifeln, auch wenn seine Sünden schwarz wie die Nacht wären; Gottes Barmherzigkeit ist stärker als unser Elend.“
(Tagebuch der Sr. Faustyna 1506-1507)
„Gott, du hast den heiligen Barnabas, einen Mann voll des Glaubens und des Heiligen Geistes, als Boten des Evangeliums zu den Heiden gesandt. Berufe auch heute Männer und Frauen, die in Wort und Tat die Botschaft Jesu Christi verkünden, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.“
(Oration aus dem Stundengebet zum Gedenktag des hl. Barnabas)
„Erhabener Gott, wir begehen den Gedächtnistag des heiligen Diakons Ephräm. Erfüllt vom Heiligen Geist, hat er in Hymnen und Liedern deine Größe besungen. Gib auch uns deinen Geist, damit wir dich loben und dir mit ganzer Hingabe dienen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.“
(Oration aus dem Stundengebet zum Gedenktag des hl. Ephraim)
„Schimpft ein Vater mit seinem Kind, wenn es seine Schuld selbst bekennt? Bestraft er es dann? Gewiss nicht! Ein König, der auf die Jagd gegangen war, verfolgte einen weißen Hasen. Seine Hunde hatten ihn schon fast eingeholt. In diesem Augenblick kehrte der kleine Hase, der sich bereits verloren glaubte, plötzlich um und sprang in die Arme des Jägers. Dieser war über so viel Vertrauen betroffen und wollte sich von dem weißen Hasen nicht mehr trennen. Niemanden erlaubte er, ihn anzupacken, und behielt sich die Sorge für seine Nahrung vor. Genauso wird sich Gott uns gegenüber verhalten, wenn wir, verfolgt von der Gerechtigkeit – versinnbildlicht durch die Hunde – Zuflucht in den Armen unseres Richters suchen…“
(Theresia von Lisieux)
„Wir unruhige Menschen – vor allem wenn etwas nicht geht – werden ungeduldig. Gott aber sagt zu uns: Sei ruhig, auch wenn du etwas Schlimmes getan hast, fürchte dich nicht, denn ich verzeihe dir! Schenk mir deine Schwäche! So steht es auch im heutigen Psalm geschrieben, dass Gott barmherzig und groß in seiner Liebe ist. Wir sind klein und er hat uns alles geschenkt. Er bittet uns nur darum, unsere Kleinigkeit und unsere Sünden abzugeben und uns von ihm streicheln und umarmen zu lassen.“
(Papst Franziskus am 10.12.2015)