„Der Himmel nimmt einem nichts,
ohne es unermesslich zu vergelten.“
(Edith Stein)
„Je mehr ich Gottes Größe erkenne, desto mehr freut es mich, dass Gott so ist. Auch seine Größe freut mich unendlich und auch, dass ich so klein bin; weil ich so klein bin, trägt Gott mich auf seiner Hand und hält mich an seinem Herzen.“
(Aus dem Tagebuch der Sr. Faustyna 779)
Wir wünschen allen ein gesegnetes und gnadenreiches Osterfest!
„Ich erblickte den geschundenen Jesus mit der Dornenkrone, in der Hand ein Stück Schilfrohr. Jesus schwieg und die Söldner bemühten sich um die Wette, ihn zu quälen. Jesus sagte nichts, er schaute nur auf mich. In diesem Blick spürte ich seine so fürchterliche Qual. Wir können kaum erahnen, was Jesus für uns noch vor seiner Kreuzigung erlitten hat (…). In seinem Leiden sehe ich ein ganzes Meer von Barmherzigkeit.“
(Tagebuch der Sr. Faustyna 948).
„Heilige Dreifaltigkeit, einziger Gott, unbegreiflich in der Größe der Barmherzigkeit zu den Geschöpfen, besonders zu den armen Sündern. Du hast den unbegreiflichen Abgrund deiner Barmherzigkeit offenbart, niemals ergründet durch einen menschlichen oder engelgleichen Verstand. Unsere Nichtigkeit und das Elend versinken in Deiner Größe; o unendliche Güte, wer vermag Dich würdig zu preisen? Findet sich eine Seele, die Dich in der Liebe versteht? O Jesus, es gibt solche Seelen, aber nicht viele.“
(Tagebuch der Sr. Faustyna 361)
„Die Weisheit von oben aber ist zuallererst lauter, dann friedsam, gütig, nachgiebig, [dem Guten hold,] voll Erbarmen und guter Früchte, nicht zwiespältig, nicht heuchlerisch.“