21. Dezember – 4. Adventssonntag

cropped-Bibel-png.jpgAus dem heiligen Evangelium nach Lukas.

Im sechsten Monate aber ward der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, mit Namen Nazareth, zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Manne, mit Namen Joseph, vom Hause Davids, und der Name der Jungfrau war Maria. [Mt 1,13]
Und der Engel trat zu ihr hinein, und sprach: Gegrüßt seist du, voll der Gnaden, der Herr ist mit dir, du bist gebenedeiet unter den Weibern! Da sie dies hörte, erschrak sie über seine Rede, und bedachte bei sich, was dies für ein Gruß sei. Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, denn du hast Gnade gefunden bei Gott.
Siehe, du wirst empfangen im Schoße, und einen Sohn gebären, und du sollst seinen Namen Jesus heißen. [Jes 7,14, Lk 2,21]
Dieser wird groß sein, und der Sohn des Allerhöchsten genannt werden; Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben, und er wird herrschen über das Haus Jakob in Ewigkeit, [Dan 7,14.27, Mic 4,7]  und seines Reiches wird kein Ende sein.
Maria aber sprach zu dem Engel: Wie wird dies geschehen, da ich einen Mann nicht erkenne?
Der Engel antwortete, und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird auf dich herabkommen, und die Kraft des Allerhöchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, welches aus dir geboren werden soll, Sohn Gottes genannt werden.
Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, auch sie hat einen Sohn empfangen in ihrem Alter, und dies ist der sechste Monat für sie, die unfruchtbar heißt,  denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn, mir geschehe, nach deinem Worte! Und der Engel schied von ihr.

( Lukas 1,26-38) Weiterlesen

20. Dezember

KrippeNur ein Strohhalm

Die Hirten sind gekommen und dann wieder gegangen. Vielleicht haben sie damals Geschenke mitgebracht, aber gegangen sind sie mit leeren Händen. Ich kann mir aber vorstellen, dass vielleicht ein Hirte, ein ganz junger, doch etwas mitgenommen hat von der Krippe. Ganz fest in der Hand hat er es gehalten Die anderen haben es erst gar nicht bemerkt. Bis auf einmal einer sagte: „Was hast du denn da in der Hand?“ – „Einen Strohhalm“, sagte er, „einen Strohhalm aus der Krippe, in der das Kind gelegen hat.“ Weiterlesen

19. Dezember

ÑNein, das hatte es noch nicht gegeben. Eine Kerze, die nicht brennen wollte, war absolut einmalig. Es herrschte große Aufregung unter den Kerzen im Wohnzimmer- zumal bald Weihnachten gefeiert werden sollte und die Kerzen mit ihrem festlichen Glanz die Dunkelheit verwandeln wollten. Eine alte, erfahrene Kerze bot sich an, mit der kleinen zu reden.
„Nein, ich möchte nicht brennen“, antwortete die Kleine störrisch.
„wer brennt, verbrennt recht bald, und dann ist es um ihn geschehen. Ich möchte bleiben, wie ich bin – so schlank, schön und so elegant.“
„wenn du nicht brennst, bist du tot, noch bevor du gelebt hast“, antwortete die Alte gelassen.
„Dann bleibst du auf ewig Wachs und Docht, und Wachs und Docht sind Nichts. Nur wenn du dich entzünden lässt, wirst du, was du wirklich bist.“
„Na, da danke ich schön“, entgegnete die Kleine ängstlich. „Ich möchte mich nicht verlieren. Ich möchte lieber bleiben, was ich jetzt bin. Gut, es ist etwas langweilig und manchmal etwas verzehrend flackernde Flamme.“ Weiterlesen

18. Dezember

ÑNur für heute
Nur für heute werde ich mich bemühen,
den Tag zu erleben,
ohne das Problem meines Lebens auf einmal lösen zu wollen.

Nur für heute werde ich die größte Sorge für mein Auftreten pflegen:
Ich werde niemanden kritisieren,
ja, ich werde nicht danach streben,
die anderen zu korrigieren
oder zu verbessern… nur mich selbst.

Nur für heute werde ich in der Gewissheit glücklich sein, dass ich für das
Glück geschaffen bin… nicht nur für die andere, sondern auch für diese Welt. Weiterlesen

16. Dezember

26589_108483592512191_100000516519603_190832_5418709_nDer Geburtstag

Die Großmutter hat sich viel Mühe gegeben, eine festliche  Geburtstagstafel vorzubereiten. Wie jedes Jahr wurden vom Konditor zwei leckere Torten geliefert, sie hat den Tisch schön gedeckt, der Kaffee dampft bereits. Da klingelt es an der Tür. Freudig öffnet die alte Frau –  es sind ihre beiden Enkelkinder. Sie will gerührt die Glückwünsche
entgegennehmen doch die beiden stoßen ihre Großmutter beiseite und laufen den Korridor entlang zum Wohnzimmer. Schnell nehmen sie am gedeckten Tisch Platz und schaufeln sich Torte auf ihre Teller. Schmatzend legen sie zu essen los. Weiterlesen

14. Dezember – 3. Adventssonntag

Weihnachtskugel-rot3. Adventsonnntag –  GAUDETE!
Der Sonntag führt wegen dem ersten Wort des Eröffnungsverses  den Namen „ Gaudete“. Er entspricht dem Sonntag „Laetare“, dem vierten Fastensonntag und trägt wie dieser die Aufforderung zur Freude. Die Freude kommt aus der Erwartung, aus der Gegenwart, aus der liebenden Nähe. Hat der Christ von alledem mehr als andere Menschen? Die Frage ist, ob er Christus hat; ob er auf dem Weg ist Christus zu werden: „zu lieben, wie er liebt; zu helfen, wie er hilft; zu geben, wie er gibt; zu dienen, wie er dient, zu retten, wie er rettet. Vierundzwanzig Stunden mit ihm zu sein und ihn in seiner elendesten Verkleidung zu berühren.“

(Q:Mutter Teresa von Kalkutta) Weiterlesen

12. Dezember

IMAG0750 (2)Es gibt so stille verborgene Seelen, die sich zu den allergeringsten zählen; nur Liebe üben und Güte verschenken, nur immer der Kümmernis anderer gedenken;
die Augen haben für jegliche Not
und Hände, zu teilen das eigene Brot,
und tausend Füße,
von Mitleid getrieben,
und ein Herz voll Erbarmen,
die Ärmsten zu lieben, und
Schultern für vielerlei
Kreuze Gewicht-
Sie künden den Himmel
und ….. wissen es nicht.

 

(aus einem alten Gebetbuch)

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Ein kleiner klingender Adventsgruß!  Viel Freude beim Hören!