Bewahre immer ein gutes Gewissen, und Gott wird sich deiner annehmen.
Wem Gott helfen will, dem kann kein Gegner schaden.
Fortsetzung folgt…
(Thomas von Kempen)
Bewahre immer ein gutes Gewissen, und Gott wird sich deiner annehmen.
Wem Gott helfen will, dem kann kein Gegner schaden.
Fortsetzung folgt…
(Thomas von Kempen)
Lege kein großes Gewicht darauf, wer für dich oder gegen dich eingenommen ist.
Achte vielmehr darauf, dass Gott bei all deinem Tun und Lassen mit dir sei.
Fortsetzung folgt…
(Thomas von Kempen)
Fortsetzung…
Wie ein gutes Kind zu seiner Mutter, wie ein getreuer Diener zu seinem Herrn, so sprechen wir zu ihr: Meine gute Mutter und Herrin, ich sehe ein, dass ich bisher durch deine Fürbitte mehr Gnaden von Gott erlangt habe, als ich verdiene. Aus bitterer Erahrung weiß ich, dass ich diesen Schatz in einem sehr zerbrechlichen Gefäß trage und dass ich allein zu schwach und elend bin, um ihn zu bewahren. sei so gütig und lass mich bei dir alles hinterlegen, was ich besitze; erhalte es mir durch deine Treue und deine Macht. Wenn du mich bewahrst, verliere ich nichts; wenn du mich hältst, falle ich nicht; wenn du mich beschützest, bin ich sicher vor meinen Feinden.
(Ludwig Maria Grignion von Montfort)
Fortsetzung…
Der Grund liegt darin, dass, wie schon erwähnt, der Mensch so sündig, so schwach und unbeständig ist und trotzdem sich selbst vertraut. Er baut auf seine eigene Kraft und glaubt, den Schatz seiner Gnaden, seiner Tugenden und Verdienste selbst bewahren zu können.
Durch diese Hingabe nun vertrauen wir Maria, der getreuen Jungfrau, alles an, was wir haben. Wir machen sie zur alleinigen Verwalterin all unserer natürlichen und übernatürlichen Güter. Wir verlassen uns auf ihre Treue und stützen uns auf ihre Macht, wir bauen auf ihr Erbarmen und ihre Mutterliebe, damit sie unsere Tugenden und Verdienste erhalte und mehre, trotz Teufel, Welt und Fleisch, die alles tun, um sie uns zu entreißen.
Fortsetzung folgt…
(Ludwig Maria Grignion von Montfort)
Was uns endlich am stärksten zu dieser Form der Marienverehrung treibt, ist die Tatsache, dass sie uns wunderbar hilft, in unserem Tugendstreben beharrlich und treu zu bleiben. Woher kommt es wohl, dass die meisten Bekehrungen von Sündern nicht von Dauer sind? Warum fällt man so leicht in die Sünde zurück? Wie kommt es, dass die Gerechten, anstatt von Tugend zu Tugend voranzuschreiten und neue Gnaden zu erwerben, sogar oft noch das Wenige an Tugenden und Gnaden verlieren, das sie besitzen?
Fortsetzung folgt…
(Ludwig Maria Grignion von Montfort)
Fortsetzung…
Und vielleicht wird es sich beim Tode eines Menschen, der diese Hingabe recht treu geübt hat, herausstellen, dass er dadurch viele Seelen aus dem Fegefeuer befreit und viele Sünder bekehrt hat, obwohl er nur seine gewöhnlichen Standespflichten erfüllte. Welche Freude für ihn bei seinem Gericht! Welche Glorie in der Ewigkeit!
(Ludwig Maria Grignion von Montfort)
Wenn aber unsere guten Werke durch die Hände Mariens gehen, gewinnen sie außerdem an Reinheit und darum auch an Verdienst, an sühnendem und fürbittendem Wert. Dadurch lindern sie viel wirksamer die Pein des Fegefeuers und tragen mehr zur Bekehrung der Sünder bei, als wenn sie nicht durch die jungfräulichen und freigebigen Hände Mariens gingen. Das Wenige, das man ohne Eigenwillen, aus gänzlich uneigennützlicher Nächstenliebe durch die Gottesmutter herschenkt, gewinnt in Wahrheit große Macht, Gottes Zorn abzuwenden und sein Erbarmen herabzuziehen.
Fortsetzung folgt…
(Ludwig Maria Grignion von Montfort)
Fortsetzung…
Um die Bedeutung dieses Beweggrundes recht einzuschätzen, muss man sich bewusst werden, was die Bekehrung eines Sünders oder die Befreiung einer Seele aus dem Fegefeuer wert ist. Es ist eine Tat von unendlichem Wert, größer als die Schöpfung des Himmels und der Erde, weil man damit einer Seele den Besitz Gottes schenkt. Und befreite man durch seine Hingabe in einem ganzen Leben auch nur eine Seele aus dem Fegefeuer, bekehrte man auch nur einen einzigen Sünder, er müsste hinreichen, um jeden wahrhaft barmherzigen Menschen zur Ganzhingabe zu bewegen.
Fortsetzung folgt…
(Ludwig Maria Grignion von Montfort)
Fortsetzung…
Ist das nicht vollkomene Nächstenliebe? Heißt das nicht, ein wahrer Jünger Jesu Christi sein, den man an der Nächstenliebe erkennt? Heißt das nicht, ohne Angst vor Selbstgefälligkeit Sünder bekehren und die Armen Seelen aus dem Fegefeuer befreien, ohne dass man dazu viel anderes tut als seine Standespflicht?
Fortsetzung folgt…
(Ludwig Maria Grignion von Montfort)
Fortsetzung…
Nicht einmal den kleinsten guten Gedanken oder das geringste Leiden nehmen wir aus. Alles, was wir an Sühnewerten erworben haben und bis zumTode noch erwerben werden, überlassen wir der Gottesmutter, damit sie es zur Bekehrung der Sünder oder zur Befreiung der Armen Seelen aus dem Fegefeuer verwende.
Fortsetzung folgt…
(Ludwig Maria Grignion von Montfort)