Beten ist ein Herzensgespräch mit Gott in der Gewissheit, dass er uns liebt.
(Theresia von Avila)
Beten ist ein Herzensgespräch mit Gott in der Gewissheit, dass er uns liebt.
(Theresia von Avila)
Die Nacht ist vorgerückt, der Tag aber hat sich genaht;17 lasset uns also die Werke der Finsternis ablegen18 und die Waffen des Lichtes anziehen!
Jesus, Sohn Davids, erbarme dich meiner. Erleuchte du meine Augen, dass ich den Weg zu dir finde. Mach du meine Schritte fest, dass ich vom Weg nicht abirre. Öffne du meinen Mund, dass ich von dir spreche. Du willst, dass ich meine Mitmenschen liebe. Lass mich ihnen so dienen, dass sie ihr Heil finden und in deine Herrlichkeit gelangen.
(Alkuin)
Jesus bittet Mutter Teresa ihr die Seelen der Straßenkinder zu bringen, weil er sich nach ihnen sehnt und sie so sehr liebt. Anschließend Jesu Frage an Mutter Teresa: „Willst du dich weigern?“
So fragt auch Jesus jeden von uns immer wieder: Willst Du dich weigern meinen Willen zu tun?
Seid also wachsam (denn ihr wisset nicht, wann der Herr des Hauses kommt, am Abend oder um Mitternacht, beim Hahnenschrei oder morgens),31
damit er, wenn er ganz plötzlich kommt, euch nicht schlafend finde.32
Was ich aber euch sage, das sage ich allen. Wachet!
Was für ein Geschenk ist doch die heilige Beichte. Hast du das schon mal tief in deinem Herzen gespürt, wie sie dich befreit? Gott liebt uns so sehr, dass er uns unsere Sünden vergibt, wenn wir sie aufrichtig bereuen. Und er schenkt dir gerade durch dieses Sakrament soviele Gnaden. Die Heiligen haben dieses Sakrament auch geliebt. Aber lies selber hier.
Gott, du hast den heiligen Dionysius und seine Gefährten gesandt, in Gallien deine Macht und Größe zu verkünden, und ihnen die Kraft zum Martyrium gegeben. Gib, dass wir über dem Irdischen stehen und keine Verfolgung fürchten, sondern im Leben und Sterben auf dich schauen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration aus dem Stundengebet zum Gedenktag des Hl Dionysius)
Freuet euch mit den Fröhlichen, weinet mit den Weinenden.23
Fußnote: Alles, was unsere Brüder angeht, sollen wir ansehen, als beträfe es uns selbst. Niemand hat ein so steinernes Herz, dass er nicht mit denen weinen sollte, die im Unglücke sind; aber wahrhaft großherzig ist der, welcher den Glücklichen nicht nur nicht beneidet, sondern sich mit ihm freut (Chrys.).
Freudig jubeln will ich im Herrn, jauchzen soll meine Seele in meinem Gott! Denn er bekleidete mich mit Gewändern des Heils, legte mir den Mantel der Gerechtigkeit an, gleich einem Bräutigam, der sich schmückt mit dem Turban, und gleich einer Braut, die ihr Geschmeide anlegt.
Lesung aus der Laudes zum Gedenktag „Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz“
Gott, du hast den heiligen Bruno in die Einsamkeit geführt und ihn zu einem Leben in deiner Nähe berufen. Auf die Fürsprache dieses heiligen Mönches schenke uns die Gnade, dass wir uns nicht blenden lassen vom Glanz dieser Welt, sondern bereit und offen bleiben für deinen Ruf. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
Oration aus dem Stundenbuch zum Hl. Bruno