Wenn wir nicht allein sein wollen, obwohl wir die Möglichkeit dazu hätten,
zeigt uns, dass es uns an der Liebe zu Gott mangelt.
Gott spricht zu uns in der Stille.
Wenn wir nicht allein sein wollen, obwohl wir die Möglichkeit dazu hätten,
zeigt uns, dass es uns an der Liebe zu Gott mangelt.
Gott spricht zu uns in der Stille.
Auch die Liebe zur Abtötung wurde mir geschenkt…
Meine Abtötungen bestanden darin, meinen Eigenwillen zu brechen,
der immer bereit war, sich durchzusetzen, ein Woprt des Widerspruches
zurückzuhalten, kleine Dienste zu erweisen,
ohne sie ins Licht zu stellen…
(Therese von Lisieux)
Bring ein wenig Wüste in dein Leben, indem du von Zeit zu Zeit die Menschen verlässt.
In der Einsamkeit und im Gebet, bei dem es nicht darum geht, viele Worte zu machen,
sondern einfach zu sagen: „Hier bin ich. Mach mit mir, was Dir gefällt,“ und dann sich der Stille einfach hingeben, das bedeutet innerlich ganz eins zu werden mit Gott.
Als Elisabet den Gruß Marias hörte, rief sie mit lauter Stimme: Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt?
Benedictus-Antiphon der Laudes zum heutigen Fest „Mariä Heimsuchung“
Meine Seele lechzt, ja verzehrt sich nach den Vorhöfen des Herrn. Mein Herz, mein ganzer Leib, jubelt dem lebendigen Gott entgegen.
Mehr denn je fühle ich, Jesus dürstet.
Er trifft nur auf Undankbare und Gleichgültige unter den Jüngern der Welt,
und unter seinen eigenen Jüngern findet er ach! so wenig Herzen,
die sich ihm ohne Rückhalt hingeben.
(Therese von Lisieux)
O Roma felix!
Der Apostelfürsten Tod
hat mit dem Purpur
ihres Blutes dich geschmückt.
Ihr großes Leben,
nicht dein Ruhm und deine Macht,
gibt dir den Vorrang
vor den Städten dieser Welt.
Pförtner des Himmels,
Petrus, der die Schlüssel trägt,
Völkerapostel,
Paulus, der die Heiden ruft:
Leuchten des Weltalls,
habt den Glauben ihr bezeugt –
einer am Kreuze
und der andre unterm Schwert.
Göttliche Dreiheit,
Vater, Sohn und Heil´ger Geist,
höre den Lobpreis,
den wir deiner Größe weihn,
da das Gedächtnis
deiner Zeugen uns erfreut.
Gib uns wie ihnen
einst den Thron der Seligkeit. Amen.
(Hymnus der Laudes am Hochfest „Hl. Petrus und Hl. Paulus“)
Ich leide sehr, aber ich fühle, dass ich noch schwerere Prüfungen ertragen kann.
Dereinst im Himmel werden wir gern von unseren glorreichen Prüfungen sprechen,
sind wir nicht jetzt schon glücklich, dass wir sie erduldet haben?
(Therese von Lisieux)
An die Gebote denk, und grolle nicht dem Nächsten, an das Gesetz des Höchsten, und vergib die Schuld!
Maria sprach: Hoch preiset meine Seele den Herrn,
und mein Geist frohlocket in Gott, meinem Heilande! [1Koe 2,1]
Weil er die Niedrigkeit seiner Magd angesehen hat; denn siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter.
Denn Großes hat an mir getan, der mächtig, und dessen Name heilig ist!
Und seine Barmherzigkeit währet von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten.
Er hat Macht geübt mit seinem Arme, zerstreuet, die da hoffärtig sind in ihres Herzens Sinne. [Jes 51,9, Ps 32,10]
Er hat Gewaltige vom Throne gestürzt, und Niedrige hat er erhöhet.
Hungrige hat er mit Gütern erfüllt, und die Reichen leer ausgehen lassen. [1Koe 2,5, Ps 33,11]
Er hat sich Israels, seines Knechtes, angenommen, eingedenk seiner Barmherzigkeit;
wie er zu unsern Vätern gesprochen hat, zu Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit.
Magnifikat (Lukas 1,46-55)