15. September – „Jahr des Glaubens“

Gib, o Mutter, Born der Liebe,
dass ich mich mit dir betrübe,
dass ich fühl´ die Schmerzen dein.

Dass mein Herz von Lieb´ entbrenne,
dass ich nur noch Jesus kenne,
dass ich liebe Gott allein.

Drücke deines Sohnes Wunden,
wie du selber sie empfunden,
heil´ge Mutter, in mein Herz.

Dass ich weiß, was ich verschuldet,
was dein Sohn für mich erduldet,
gib mir teil an deinem Schmerz.

Lass mit dir mich herzlich weinen,
mich mit Jesu Leid vereinen,
solang hier mein Leben währt.

Unterm Kreuz mit dir zu stehen,
dort zu teilen deine Wehen,
ist es, was mein Herz begehrt.

(Hymnus der Laudes zum Gedenktag der Schmerzen Mariens)

14. September – „Jahr des Glaubens“

Heilig Kreuz, du Baum der Treue,
edler Baum, dem keiner gleich,
keiner so an Laub und Blüte,
keiner so an Früchten reich:
Süßes Holz, o süße Nägel,
welche süße Last an euch.
Beuge, hoher Baum, die Zweige,
werde weich an Stamm und Ast,
denn dein hartes Holz muss tragen
eine königliche Last,
gib den Gliedern deines Schöpfers
an dem Stamme linde Rast.
Du allein warst wert zu tragen
aller Sünden Lösegeld,
du, die Planke, die uns rettet
aus dem Schiffbruch dieser Welt.
Du, gesalbt vom Blut des Lammes,
Pfosten, der den Tod abhält.
Lob und Ruhm sei ohne Ende
Gott, dem höchsten Herrn, geweiht.
Preis dem Vater und dem Sohne
und dem Geist der Heiligkeit.
Einen Gott in drei Personen
lobe alle Welt und Zeit. Amen.

(Hymnus der Laudes zum Fest Kreuzerhöhung)

09. September – „Jahr des Glaubens“

Man ließ sie hintreten vor sie und befragte sie: „In welcher Kraft oder in welchem Namen habt ihr dies getan?“  Da sprach Petrus, erfüllt von Heiligem Geiste, zu ihnen: „Führer des Volkes und ihr Ältesten!  Wenn wir heute zur Rechenschaft gezogen werden wegen einer Wohltat an einem kranken Menschen und über die Ursache seiner Heilung,  so sei euch allen und dem ganzen Volk Israel kund: Durch den Namen [unseres Herrn] Jesus Christus, des Nazoräers, den ihr gekreuzigt, den Gott von den Toten auferweckt hat, durch ihn steht dieser gesund vor euch.“

(Apostelgeschichte 4,7-10)

08. September – „Jahr des Glaubens“

Barmherziger Gott, öffne deinen Gläubigen die Schätze der himmlischen Gnade. Die Geburt des Erlösers aus Maria war für uns der Anfang des Heiles; das Geburtsfest seiner allzeit jungfräulichen Mutter festige und mehre den Frieden auf Erden. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

(Oration aus dem Stundengebet zum Fest „Mariä Geburt“)

 

07. September – „Jahr des Glaubens“

Und als er auf dem Ölberg, gegenüber dem Tempel, sich niedergesetzt hatte, fragten ihn Petrus, Jakobus, Johannes und Andreas im Alleinsein mit ihm: „Sag uns, wann wird das sein, und was ist das Zeichen, wann sich dies alles vollenden soll?“Jesus antwortete ihnen: »Seht zu, daß euch niemand verführe!  Denn viele werden kommen unter meinem Namen und sagen: Ich bin es; und sie werden viele verführen.  Wenn ihr aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hört, dann laßt euch nicht schrecken, denn es muß so kommen, aber noch ist es nicht das Ende.  Denn aufstehen wird Volk wider Volk und›Reich wider Reich, und es werden Erdbeben sein von Ort zu Ort und Hungersnöte. Der Anfang der Wehen ist das.  Ihr aber, gebt acht auf euch selbst! Sie werden euch den Gerichten überliefern; ihr werdet in den Synagogen gegeißelt und vor Statthalter und Könige gestellt werden um meinetwillen, ihnen zum Zeugnis.  Doch an alle Völker muß zuvor verkündet werden das Evangelium.

(Markus 13,3-10)