Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebets ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede.
(Mutter Teresa)
Die Frucht der Stille ist das Gebet.
Die Frucht des Gebets ist der Glaube.
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe.
Die Frucht der Liebe ist das Dienen.
Die Frucht des Dienens ist der Friede.
(Mutter Teresa)
Der Ruf Gottes ist etwas Geheimnisvolles,
denn man hört ihn in der Verborgenheit des Glaubens.
Seine Stimme ist so leise und so verhalten,
dass sie nur in innerer Stille gehört werden kann.
(Carlo Carretto)
Allmächtiger, ewiger Gott, du hast deiner Kirche im heiligen Antonius von Padua einen machtvollen Verkünder des wahren Glaubens und einen Helfer in der Not geschenkt. Gib, dass wir nach seinem Vorbild ein christliches Leben führen und in allen Nöten deine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration aus dem Stundengebet zum hl. Antonius von Padua“)
Darum, Geliebte! Beeifert euch, in der Erwartung dessen,
unbefleckt und untadelig vor ihm erfunden zu werden in Frieden.
Gott möchte uns reich beschenken. Führen wir ein Leben nach seinen Geboten, dann wird er uns überreiche Gaben zuteil werden lassen wie Herzensfreude, Friede, Glaube, Hoffnung, Liebe…
Was in der Vorzeit rühmend ward besungen,
Was wir vernahmen von der Väter Größe, das macht dein Leben, heil´ger Benediktus,
leuchtend uns sichtbar.
Abraham gleichend, folgtest du dem Rufe,
Zogst aus der Heimat, wie dir Gott geboten,
Suchtest die Stätte, die er dir verheißen,
Gläubigen Herzens.
Ein zweiter Moses, gabst du deinen Söhnen
Weisung und Regel für den Weg des Lebens.
Was ihr Beruf sei, lehrtest du die Mönche:
Gott nur zu suchen.
Lob sei dem Vater auf dem höchsten Throne,
Lob sei dem Sohne, Gott aus Gott geboren,
Lob sei dem Geiste, der von beiden ausgeht,
Immer und ewig. Amen.
(Oration aus dem Stundengebet zum Fest „Hl. Benedikt von Nursia, Schutzpatron Deutschlands“)
Gott, du hast den heiligen Barnabas, einen Mann voll des Glaubens und des Heiligen Geistes, als Boten des Evangeliums zu den Heiden gesandt. Berufe auch heute Männer und Frauen, die in Wort und Tat die Botschaft Jesu Christi verkünden, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit dir lebt und herrscht in alle Ewigkeit.
(Oration aus dem Stundengebet des Hl. Barnabas)
Denn um hohen Preis seid ihr erkauft worden.25 Verherrlichet und traget Gott in eurem Leibe! 26
Fußnote zu dieser Bibelstelle:
(25) Wer Unzucht begeht, sündigt gegen seinen Leib, nun ist aber der Leib ein Tempel des Heil. Geistes, also ist jene Sünde eine Heiligtumsschändung. Wie groß ist die Würde des Leibes: Der Heil. Geist, den der Vater gibt, wohnt in der Seele durch die heiligmachende Gnade und weiht dieselbe zu seinem Tempel durch die göttliche Liebe, welche er in sie ausgießt! Er heiligt auch den Leib, dass er ein geeignetes Werkzeug der mit der heiligmachenden Gnade ausgestatteten Seele sei. Im Heil. Geiste besitzen wir auch das Unterpfand der künftigen Herrlichkeit des Leibes. [2Kor 5,5] Dieser Leib, ein Tempel des Heil. Geistes, ist von Gott erkauft. Einst war Seele und Leib in der Gewalt des Fürsten dieser Welt, Christus hat für uns das Lösegeld bezahlt und seinen Geist in uns gesendet. Also: Christus hat den Leib mit seinem Blute erkauft, der Vater hat den Heil. Geist in denselben gesendet, dieser weiht ihn zu einem Tempel der heil. Dreifaltigkeit. – (26) Wir dürfen nicht nur das Heiligtum Gottes nicht verletzen, sondern müssen auch den, der uns durch seine Gegenwart verherrlicht, in unserem Leibe als seinem Heiligtume verherrlichen, indem wir diesen als Gott geweiht betrachten und ihn nur nach Gottes Willen gebrauchen. – Auch aus dieser Stelle folgt, wie aus [1Kor 3,16], die Gottheit des Heil. Geistes.
Erhabener Gott, wir begehen den Gedächtnistag des heiligen Diakons Ephräm. Erfüllt vom Heiligen Geist, hat er in Hymnen und Liedern deine Größe besungen. Gib auch uns deinen Geist, damit wir dich loben und dir mit ganzer Hingabe dienen. Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration aus dem Stundengebet zum Gedenktag des hl. Ephräm)
Du große Herrin, schönste Frau,
hoch über Sternen steht dein Thron.
Du trugst den Schöpfer, der dich schuf,
und nährtest ihn an deiner Brust.
Was Eva einst verloren sah,
gibst du im Sohne reich zurück.
Der Himmel öffnet sich in dir;
zur Heimkehr steht der Weg uns frei.
Du Pforte für den Königssohn,
des neuen Lichtes helles Tor,
in dir grüßt jauchzend alle Welt
das Leben, das du ihr geschenkt.
Herr Jesus, dir sei Ruhm und Preis,
Gott, den die Jungfrau uns gebar,
Lob auch dem Vater und dem Geist
durch alle Zeit und Ewigkeit. Amen.
(Hymnus aus dem Stundengebet zum Fest „Herz Mariens“)
Bemüht euch, immer Freude zu haben, denn es steht dem Diener Gottes nicht gut an,
vor seinem Bruder oder einem anderen Traurigkeit oder ein besorgtes Gesicht zu zeigen.