Ich war bei Hofe, ich war im Kloster, ich stand in kirchlichen Würden,
und überall machte ich die Erfahrung, dass es nichts Besseres gibt,
als ganz auf Gott gerichtet zu sein.
(Norbert von Xanten)
Ich war bei Hofe, ich war im Kloster, ich stand in kirchlichen Würden,
und überall machte ich die Erfahrung, dass es nichts Besseres gibt,
als ganz auf Gott gerichtet zu sein.
(Norbert von Xanten)
Siehe also die Güte und die Strenge Gottes: gegen die, welche gefallen sind, die Strenge, gegen dich aber die Güte Gottes, wenn du in der Güte beharrst;29 sonst wirst auch du abgehauen werden. [Joh 15,2]
Fußnote zu der Bibelstelle:
(29) Mit der Gnade mitwirkend. Der von Gott ohne Verdienst verliehene Glaube wird nur bewahrt, wenn der Mensch mit dem Glauben mitwirkt; ohne vorhergehende Verdienste erlangt, geht der Glaube nur durch die Schuld des Menschen verloren.
Der Mensch lebt nicht so sehr von der Liebe, die er empfängt,
als vielmehr von der, die er schenkt.
(Mutter Teresa)
Es begab sich aber auch an einem anderen Sabbate, dass er in die Synagoge ging, und lehrte. Und es war daselbst ein Mensch, dessen rechte Hand war verdorrt. [Mt 12,10, Mk 3,1] Da gaben die Schriftgelehrten und Pharisäer acht, ob er am Sabbate heilen würde, damit sie etwas fänden, ihn anzuklagen. Er aber wusste ihre Gedanken, und sprach zu dem Menschen, welcher die verdorrte Hand hatte: Stehe auf, und stelle dich in die Mitte! Und er stand auf, und stellte sich dahin. Jesus aber sprach zu ihnen: Ich frage euch: Ist es erlaubt, am Sabbate Gutes zu tun, oder Böses? Ein Leben zu retten, oder zu verderben?
Und er blickte sie alle ringsum an, und sprach zu dem Menschen: Strecke deine Hand aus! Da streckte er sie aus, und seine Hand ward wieder gesund.
Soviel in dir die Liebe wächst, soviel wächst die Schönheit in dir.
Denn die Liebe ist die Schönheit der Seele.
(Aurelius Augustinus)
Gott, du hast den heiligen Märtyrer Justin in der Torheit des Kreuzes die erhabene Weisheit Jesu Christi erkennen lassen. Hilf uns auf seine Fürsprache, dass wir nicht falschen Lehren folgen, sondern im wahren Glauben feststehen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.
(Oration aus dem Stundengebet zum Gedenktag des hl. Justin)
Lächeln ist wie ein Fenster,
durch das man sieht,
ob das Herz zu Hause ist.
(Aus Russland)
Das Wort des Vaters, Gottes Sohn,
tritt ein in unsre Erdenzeit;
da seine Leidensstunde naht,
krönt er sein Werk im Opfertod.
Bevor an seiner Feinde Schar
der eigne Jünger ihn verriet,
reicht er beim letzten Abendmahl
den Seinen sich als Speise dar.
Geheimnisvoll in Brot und Wein
gibt er sich hin mit Fleisch und Blut
und stärkt durch seiner Gottheit Kraft
den ganzen Menschen, Leib und Geist.
Als Mensch will er uns Bruder sein,
im Mahle wird er unser Brot,
im Tode unser Opferlamm,
im Himmel unser Siegespreis.
Lamm Gottes, das der ganzen Welt
das Tor zum Leben aufgetan:
da uns des Bösen Macht bedrängt,
gib Mut zum Leiden, Kraft zum Sieg.
Dreieinig hoher Herr und Gott,
nimm unser Lob, nimm unsren Dank:
laß schauen uns in deinem Reich
des ew´gen Sohnes Herrlichkeit. Amen.
(Hymnus aus der Laudes zum Hochfest Frinleichnam)
Wer demnach sich gegen die obrigkeitliche Gewalt auflehnt, widersetzt sich der Anordnung Gottes. Die sich aber widersetzen, ziehen sich selbst Verdammnis zu.
Es gilt, sein Leben lang zu arbeiten,
zu kämpfen und jeden Tag neu zu beginnen.
Man muss nicht nur mit anderen Geduld haben,
sondern auch mit sich selbst.
(Franz von Sales)