26. Juni – „Jahr des Glaubens“

Maria sprach: Hoch preiset meine Seele den Herrn,
und mein Geist frohlocket in Gott, meinem Heilande! [1Koe 2,1]
Weil er die Niedrigkeit seiner Magd angesehen hat; denn siehe, von nun an werden mich selig preisen alle Geschlechter.
Denn Großes hat an mir getan, der mächtig, und dessen Name heilig ist!
Und seine Barmherzigkeit währet von Geschlecht zu Geschlecht bei denen, die ihn fürchten.
Er hat Macht geübt mit seinem Arme, zerstreuet, die da hoffärtig sind in ihres Herzens Sinne. [Jes 51,9, Ps 32,10]
Er hat Gewaltige vom Throne gestürzt, und Niedrige hat er erhöhet.
Hungrige hat er mit Gütern erfüllt, und die Reichen leer ausgehen lassen. [1Koe 2,5, Ps 33,11]
Er hat sich Israels, seines Knechtes, angenommen, eingedenk seiner Barmherzigkeit;
wie er zu unsern Vätern gesprochen hat, zu Abraham und seinen Nachkommen in Ewigkeit.

Magnifikat (Lukas 1,46-55)

24. Juni – „Jahr des Glaubens“

Aus der Einführung des Stundengebetes am Hochfest „Geburt Johannes des Täufers“:

Johannes, einem Ruf Gottes folgend, predigte Buße und das Herannahen des messianischen Reiches, spendete eine Taufe zur Vergebung der Sünden, wies auf Jesus hin als den, der kommen soll, prangerte den Ehebruch des Herodes Antipas an, wurde eingekerkert und auf Betreiben der Herodias enthauptet.

 

Mir stellt sich da die Frage: Wie ergeht es den Menschen, die in der heutigen Zeit für die römisch-katholische Kirche einstehen? Erleben wir nicht geistiger Weise immer wieder solche Situationen wie der heilige Johannes?

Stundengebet zum Hochfest „Geburt des Hl. Johannes des Täufers“

21. Juni – „Jahr des Glaubens“

Gott, du Spender aller Gnaden, mit deiner Hilfe hat der heilige Aloisius ein Leben der Unschuld und der Buße geführt. Höre auf seine Fürsprache und gib uns, auch wenn wir ihm in der Heiligkeit nicht gefolgt sind, durch Buße und Umkehr die Reinheit des Herzens. Darum bitten wir durch Jesus Christus.

(Oration aus dem Stundengebet am Gedenktag des hl. Aloisius von Gonzaga)