Gott schenkt uns immer wieder die Freude unserer Freundschaft. Seien wir uns bewusst, dass er gerne schenkt. Das lesen wir schon im Evangelium:
“ Fürchte dich nicht, du kleine Herde! Denn es hat eurem Vater gefallen, euch das Reich zu geben.“ (Lukas 12,32)
Gottes Freude ist so groß, wenn wir uns nach ihm sehnen und bereit sind seine Gaben aufzunehmen. Versperren wir ihm nicht den Zugang zu unseren Herzen.
18. Oktober – Gott ruft uns
Gottes Gnade reicht für uns aus und befriedigt all unsere Ansprüche. Denken wir immer wieder über die Gnade Gottes nach. Lesen wir in der Heiligen Schrift, was darüber gesagt wird. Verlangen wir nach ihr mehr als nach einem Geschenk. Die Gnade Gottes kann alles verklären, all das eintönige und öde. Die Gnade Gottes ist wie das Öl für die Maschine und die Hefe für den Kuchenteig. Sie hat einen unschätzbaren Wert. Sprechen wir uns immer wieder den Segen Gottes mit gebeugtem Haupt zu:
„Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch!“ (Römer 16,20)
17. Oktober – Gott ruft uns
Wie oft beschweren wir uns über den Splitter im Auge unseres Mitmenschen und übersehen ganz den Balken, der vor unseren Augen liegt. Die Fehler der anderen erkennen wir oft so leicht. Schauen wir auf unser Inneres. Seien wir bestrebt unsere eigenen Unvollkommenheiten zu überwinden. Dann wird Gott uns die geistige Einsicht schenken, damit wir auch unseren Mitmenschen helfen können. Gott hält seine Versprechen immer.
16. Oktober – Gott ruft uns
15. Oktober – Gott ruft uns
Bereiten wir dem Herrn den Weg!
Wenn Gott in ein Menschenleben eintritt, bedarf es der Vorbereitung. Seien wir seine Werkzeuge. Treten wir für ihn ein, vor allem im Gebet und in der Entsagung auf unser eigenes Ich. Leben wir unseren Glauben vor, damit die anderen neugierig werden. Halten wir fest an der Wahrheit und an der Gerechtigkeit.
14. Oktober – Gott ruft uns
13. Oktober – Gott ruft uns
Können wir anderen dieselbe Geduld zeigen, die Gott mit uns hat? Schauen wir auf das Gleichnis von den zwei Schuldnern:
„Ein Gläubiger hatte zwei Schuldner. Der eine war ihm fünfhundert Denare schuldig, der andere fünfzig. Da sie nicht imstande waren zu zahlen, schenkte er es beiden. Wer nun von diesen wird ihn mehr lieben?“ Simon antwortete: „Ich vermute, der, dem er mehr geschenkt hat.“ Er sprach zu ihm: „Du hast richtig geurteilt!“ (Lukas 7,41-43)
Daraus können wir lernen, wie wir unseren Mitmenschen verzeihen müssen. Auch Gott verzeiht uns immer wieder unsere Sünden. Wie oft hindern wir uns selber im geistigen Wachstum, indem wir uns einige unserer Fehler und Versäumnisse zu leicht nachsehen.
Schauen wir immer wieder auf die Gleichnisse. Sie gleichen Blütenknospen, die sich in der Sonne der Selbstentledigung und des Fortschrittes im Geiste entfalten und zur Blume werden.
12. Oktober – Gott ruft uns
11. Oktober – Gott ruft uns
Wie könnten wir Jesus verstehen, wenn wir ihn nicht lieben? Wie könnten wir seine Absichten begreifen, wenn wir ihn nicht lieben? Die Liebe ist die große Macht des Verstehens. Die Liebe ist die Erfüllung des Gesetzes.
Wer liebt, ist aus Gott geboren. Leben wir in dieser Liebe.
Die Liebe bereitet den Boden für Gottes Lehren vor, die selbst das härteste Herz erweicht.
10. Oktober – Gott ruft uns
Gott lässt uns nie im Stich. Dazu ist es nicht nötig, dass wir vollkommen sind, sondern nur, dass wir bestrebt sind in Übereinstimmung mit Gottes Willen zu leben. Gott kennt unsere Schwächen. Wir müssen nicht Großes vollbringen, es geht nur darum, dass wir standhaft bleiben.
Als Jesus Petrus erwählte, sah er nicht nur, dass Petrus ihn verleugnen würde. Er wählte ihn, damit andere Mut fassen, wenn sie auf Petrus schauen und sich selber so hinfällig wahrnehmen. Sie sehen dann seinen späteren geistigen Fortschritt und dass Jesus ihm trotz allem verziehen und in seine Liebe aufgenommen hat.


