Jesus lehrte nicht durch das Wort, sondern durch das lebendige Beispiel. Die Menschen sollten in ihm Sanftmut und Herzensdemut erkennen. Damit seine Jünger ihn zum Vorbild nehmen konnten, gab er ihnen einen Begriff von seiner Haltung zu seinem Vater im Himmel und zu seinen übrigen Kindern in den Worten sanftmütig und demütig.
Gegenüber Gott dem Vater die Sanftmut eines völlig ihm anheimgegebenen Willens; gegenüber seinen andern Kindern die Demut, befreit von Stolz und Überheblichkeit, welche die Menschen voneinander trennen und eine Annäherung zu Gott in tiefster Bescheidenheit unmöglich machen.
Befolgen wir folgenden Vers und wir werden für unsere Seele Ruhe finden:
„…lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und demütig von Herzen.“ (Matthäus 11,29)
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17. Juli – Gott ruft uns
„Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude in Heiligem Geist.“ (Römer 14,17)
Das sollten wir uns mehr und mehr bewusst machen. Alles steht unter Gottes Einfluss. In diesem Bewusstsein wird unsere Freude immer reicher „und eure Freude wird niemand von euch nehmen.“ (Johannes 16,22)
Das gibt uns einen Vorgeschmack auf den Himmel und lässt unser Hinscheiden nicht mehr als Tod erscheinen. Das bedeutet auch, dass unser Geist im Reich der Geister kein Fremder sein wird, sondern in einer vertrauten und geliebten Umgebung atmen wird.
16. Juli – Gott ruft uns

Vertrauen wir auf Gott. Er hilft uns. Diese Hilfe wird uns desto stärker und wirksamer zuteil, je mehr wir einsehen lernen, dass für alles, was wir benötigen, für Hilfe schon vorgesorgt ist.
Nehmen wir Gottes Lehren in uns auf. Er wird uns mit Liebe und Geduld unterrichten.
Dabei unterrichtet er nicht in einem Schulzimmer, sondern in vertrauter Mitteilung am häuslichen Herd.
15. Juli – Gott ruft uns
Die Luft, die wir einatmen ist göttlich. Sie spendet Leben und stärkt uns.
Das Herz spricht zum Herzen, wenn wir bei Gott harren. Liebe lässt wiederum Liebe entflammen.
Kommen wir also immer wieder zu Gott. Nicht in erster Linie um uns belehren zu lassen. Das ist zwar nötig, sobald aber dieses Fundament einmal gesichert ist, dann gehen wir zusammen mit ihm daran, den schönen Oberbau aufzurichten, das Haus des Friedens und der Freude.
Dorthin geht Jesus um sich mit uns zu vereinen.
14. Juli – Gott ruft uns
Fürchten wir uns nicht. Wunder entfalten sich mehr und mehr. Gott führt uns in allem, vor allem dann, wenn wir am Heiligen Ort des Allerhöchsten verweilen. An diesem Ort wurden all die Wunder des ganzen Universums ausgedacht. Dort werden auch alle Wunderpläne für uns entwickelt.
Dieser Ort ist das Heim, sozusagen die Wiege der Schöpfung. Dort haben wir Anteil an der schöpferischen Kraft.
13. Juli – Gott ruft uns
Warum sollten wir uns darum kümmern, ob etwas, das Gott angeordnet hat, klug und richtig ist? Werden wir Jesus mehr und mehr ähnlich. Führen wir seinen Willen so aus, wie er uns offenbart wurde und überlassen wir das Ergebnis ihm alleine. Wir sind doch seine Sendboten.
Ein einzelnes Instrument eines Orchesters kann schön klingen. Doch es wird ein Missklang entstehen, wenn dieses Instrument seine Stimme vor den anderen voraus spielen wollte. So muss auch in unserem Inneren eine Einheit von Seele, Körper und Geist sein, damit es nicht zu einer Disharmonie in uns kommt.
12. Juli – Gott ruft uns

Gott zeichnet seine Freunde mit Gnade aus. Die Gnade ist das Ergebnis des innigen Zusammenlebens mit Gott. Oft sind wir uns der Gnade gar nicht bewusst, die Gott uns schenkt. Doch unser Umfeld sieht sie an uns. Gottes Gnade kann sich in den Menschen durch erhaltende Kraft oder durch ruhige, ausgeglichene Stärke kennbar machen. Sie kann auch als Selbstbeherrschung eines Menschen in Erscheinung treten; als schwacher Abglanz von Gottes Wesen oder im geheimnisvollen Duft einer Seele, die sich für die Liebe Gottes öffnet.
11. Juli – Gott ruft uns
Während wir den Weg beschreiten, öffnet er sich vor uns. Die Voraussetzung dafür ist, dass wir im Gehorsam gehen.
In einem geistig geführten Leben bedient sich Gott natürlicher, menschlicher Werkzeuge. So können wir es immer wieder erleben. Gehen wir also auf den Weg des ruhigen Gehorsams in vollem Vertrauen und mit stetigem Schritt weiter. Das ist unser Teil der Aufgabe.
Gottes Teil der Aufgabe ist es dann, dafür zu sorgen, dass die Tore sich dann öffnen, wenn wir sie erreichen und nicht vorher.
Seien wir also voller Vertrauen, Hoffnung und Liebe.
10. Juli – Gott ruft uns
Unsere Furcht versperrt Gott die Wege. Gehen wir furchtlos voran. Haben wir keine Angst, und haben wir das Vertrauen, dass alles gut ist.
Wenn wir im Herzen auf Gott vertrauen nach dem Bibelwort „er vertraute dem Herrn“ (2 Könige 18,5), dann wird sich jeder Widerstand als Stufe des Fortschritts erweisen.
Die äußeren Umstände können uns keinen Schaden zufügen.
Bei Gott gibt es keine Veränderung. Er ist stets Derselbe.
09. Juli – Gott ruft uns
Fürchten wir uns nicht und gehen wir mutig vorwärts.
Wenn auch die Schwierigkeiten groß scheinen, sollen wir ihnen mutig ins Gesicht schauen.
Gott wird uns die Stärke schenken, die Schwierigkeiten zu bemeistern.
„Fürchte dich nicht, denn ich bin bei dir; hab keine Angst, denn ich bin dein Gott! Ich stärke dich, ja, ich helfe dir; ich halte dich fest mit meiner heilbringenden Rechten!“ (Jesaja 41,10)

